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Fair Fashion: 7 empfehlenswerte Labels für den Herbst

Armedangels, Lanius, people tree; CC0 Public Domain / Pixabay - Hans Braxmeier, mobinovyc

Wir zeigen dir, bei welchen Modelabels du auch dieses Jahr Herbstmode in Fair-Fashion-Qualität findest. Pullis, Jacken und Co. für den Herbst wurden nachhaltig gefertigt und sehen dabei mindestens so gut aus, wie jede herkömmliche Marke.

Bald werden die Tage wieder kürzer und kälter – genau der richtige Moment, um sich nach Herbstmode umzusehen. Wir zeigen dir, was nachhaltige Fair-Fashion-Modelabels dieses Jahr in ihren Kollektionen anbieten. Vielleicht ist ja dein neuer Lieblingspullover oder -mantel dabei?

Fair Fashion von Armedangels – schlichte Jacken, Pullis und Basics

Einer der Pioniere der nachhaltigen Fair Fashion und mittlerweile auch in der „normalen“ Fashion-Szene ein Begriff: Armedangels. Das Label ist bekannt für seine Basics in bester Qualität – Fairtrade und GOTS-zertifiziert. In der neuen Kollektion wechseln sich allerlei Streifen- und Karomuster mit schlichten Basics und weiten Schnitten ab. Der Pullover und die Jeansjacke bestehen zu 100 Prozent aus Bio-Bauwolle, der Cardigan aus einem Mix aus Bio-Baumwolle, Wolle und fünf Prozent Kunstfasern. Schlichte Klassiker – Pullis, Hoodies, Jacken, Shirts, Hosen für Frauen und Männer – zu erschwinglichen Preisen findest du bei Armedangels jede Menge.

Die Produkte kannst du in vielen Läden shoppen, online** z.B. im eigenen Onlineshop oder bei Greenality oder im Avocadostore.

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Armedangels präsentiert in seiner Fair-Fashion-Herbstkollektion sowohl kühle Töne als auch warme Herbstfarben. (Fotos: Armedangels; CC0 Public Domain / Pixabay - mobinovyc)

People Tree – einzigartige Jacken und Pullis für den Herbst

Schon seit zwanzig Jahren ist People Tree in der Fair-Fashion-Szene für seine bunten Designs bekannt. In der neuen Kollektion wechseln sich bunte Muster mit schlichten Lieblingsstücken ab, die nie aus der Mode kommen – wie der modische Oversized-Pulli und die weinrote Hose. Zum Einsatz kommt vor allem Bio-Baumwolle. Viele Teile des GOTS-zertifizierten englischen Labels entstehen übrigens in Handarbeit und nach dem Fair-Trade-Standard.

Die Kleidung von People Tree ist dabei nicht teuer als beliebte Markenkleidung; du bekommst sie in vielen nachhaltigen Mode-Läden oder online**, z.B. bei Avocadostore, Greenality oder Le Shop Vegan.

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Bunte Muster und knallige Farben: Die neue Kollektion von People Tree ist sehr abwechslungsreich. (Fotos: people tree; CC0 Public Domain / Pixabay - Monfocus)

Zeitlose Herbst-Fair-Fashion von Lanius

Lanius ist Fair Fashion aus Köln, das Label um Designerin und CEO Claudia Lanius ist GOTS-zertifiziert und produziert in Europa und Asien unter fairen Bedingungen. Zweimal im Jahr bringt Lanius eine neue Kollektion heraus: Herbst/Winter und Frühling/Sommer. Die Stückzahl der Kollektionen ist klein, die Designs zeitlos und die Materialien langlebig.

Die neue Kollektion ist besonders vielseitig: Helle Cremefarben wechseln sich mit satten, kräftigen Farben ab, es gibt Karo- und Blumenmuster aber auch schlichte Stoffe, lockere oversized-Mode und klare, elegante Schnitte. Der rote Pullover besteht vorwiegend aus Alpaka-Wolle, die aus kontrolliert biologischer Tierhaltung stammt. Im Mantel ist Schurwolle verarbeitet, die ohne tierquälerische Mulesing-Techniken gewonnen wurde.

Die aktuelle Kollektion von Lanius bekommst du in Fair Fashion-Läden oder online** im eigenen Onlineshop, bei Avocadostore, Glore oder Greenality.

 

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Bei Lanius gibt es bequeme Herbst-Pullover und stylische Jacken. (Fotos: Lanius; CC0 Public Domain / Pixabay - mobinovyc)

Gemütliche Herbst-Looks von Hessnatur

Bei der neuen Kollektion von Hessnatur steht der Wohlfühl-Faktor im Vordergrund: Die Looks reichen von lässig bis elegant und lassen dich an kalten Herbsttagen garantiert nicht frieren. Die Strickjacke besteht beispielsweise auf Bio-Merino-Wolle, der Herrenpullover aus reiner Schurwolle.

Der Versand für nachhaltige Fair Fashion existiert schon seit 1976. Außerdem verfügt Hessnatur über ein veganes Sortiment und viele der Stücke werden in Deutschland produziert. Das Unternehmen ist GOTS-zertifiziert und Mitglied bei der Fair Wear Foundation.

Herbstmode und weitere Produkte von Hessnatur findest du** am besten direkt auf ihrer Website.

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Bei Hessnatur findest du gemütliche Lieblingspullover und -Jacken en masse. (Fotos: hessnatur; CC0 Public Domain / Pixabay - Thomas Wolter)

Lieblingsstücke für den Herbst von Grüne Erde

Grüne Erde ist bereits seit 2010 GOTS-zertifiziert und verwendet ausschließlich Materialien aus biologischem Anbau, vor allem aus Bio-Baumwolle. Außerdem werden die Stoffe möglichst schonend verarbeitet – Chemikalien werden weitestgehend vermieden. In ihrer Herbstkollektion stellt die Marke verschiedenste Outfits für Herbst- und Wintertage vor, die alle Liebe zum Detail und Naturverbundenheit ausstrahlen.

Fair Fashion von Grüne Erde findest du in den Grüne-Erde-Stores in Deutschland oder Österreich oder auf ihrer Website.

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ei Grüne Erde gibt es Fair Fashion für warme und kalte Herbsttage. (Fotos: Grüne Erde; CC0 Public Domain / Pixabay - Monfocus)

Urbane Fair-Fashion-Looks von Jan n June

Das Hamburger Modelable Jan ’n June gibt es seit 2014 und hat sich schnell einen Namen in der Fair-Fashion-Szene gemacht. Alle Kleidungsstücke werden in einem kleinen Familien-Nähbetrieb in Breslau, Polen produziert – unter fairen Arbeitsbedingungen. Außerdem verwendet das Modelabel nur zertifizierte Materialien, zum Beispiel mit GOTS- oder IVN-Best-Siegel. Mit einem QR-Code an jedem Kleidungsstück sorgt das Label für noch mehr Transparenz. Scannt man diesen ein, kann man die gesamte Lieferkette des Artikels einsehen.

Das Fair-Fashion-Label mit Sitz in Hamburg setzt auf Minimalismus – das sieht man auch der neuen Kollektion an. Die ist geprägt von klaren Schnitte, reduzierten Mustern und modischen Farben. Der gelbe Oversitzed-Pullover besteht zu 100 Prozent aus Bio-Baumwolle, das hellgraue Herren-Turtleneck aus Tencel. Die gefütterte Kordjacke wurde aus Bio-Kord hergestellt und mit einer Mischung aus Bio-Baumwoll-Plüsch und recyceltem Polyester gefüttert.

Herbstmode von Jan ’n June gibt es zum Beispiel im Onlineshop des Labels oder** im Avocadostore, bei Greenality, Loveco oder Le Shop Vegan.

 

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Herbstmode für Sie und Ihn – bei Jan n June. (Fotos: jan n june; CC0 Public Domain / Pixabay - Hans Braxmeier)

Vegane Herbstmode zum Wohlfühlen von Recolution

Das Fair-Fashion-Label Recolution ist für urbanen und veganen Wohlfühl-Style bekannt. Die neue Herbst-Kollektion enttäuscht da nicht: Die Shirts, Pullover, Jacken und Kleider reichen von gemütlich bis sportlich-schick.

Ein besonderer Hingucker: Pullover und Jacken mit Prints und Strickmuster. Der weiße Strick-Cardigan, der Herrenpullover und die Trainingsjacke bestehen alle aus 100 Prozent Bio-Baumwolle und sind GOTS-zertifiziert. Alle Kleidungsstücke von Recolution entstehen in Deutschland, Portugal, Litauen oder der Türkei – unter fairen Bedingungen.

Weitere Styles von Recolution gibt es** im eigenen Onlineshop, bei Avocadostore oder Glore.

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Recolution-Herbstmode setzt auf Prints und Strickmuster. (Fotos: recolution; CC0 Public Domain / Pixabay - mobinovyc)

Noch mehr nachhaltige Modelabels findest du in der Utopia-Bestenliste:

Auch richtig schöne Schuhe gibt es in nachhaltig – bei Veja zum Beispiel:

Weiterlesen auf Utopia.de: Fair Fashion: 6 empfehlenswerte Labels für den Herbst

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(4) Kommentare

  1. Alles wunderbar, aber was mich ärgert, das nur wieder mal nur für Leute mit Stromlinienförmiger Figur dort kaufen können. Frauen wie ich mit einer Konfektionsgröße von 46/48 würden das gerne unterstützen, nur wird max. Größe L (was bei vielen Herstellern mittlerweile eine 40/42 ist und keine 44/46) angeboten.

    Was sagte mein Deutschlehrer immer „Der Ansatz war gut, Thema verfehlt, Setzen, 6“

  2. Mir als Mann fehlen die trendigen Hamburger „Recolution“ und die Stuttgarter „Greenality“. Gibt es an denen was auszusetzen oder sind die nur zu klein?

  3. Was mich etwas enttäuscht ist die Kurzlebigkeit. Ich möchte keine Namen nennen, aber ich bin mit dem Anspruch auf nachhaltige, zeitlose Mode, die zwar einmal etwas mehr kostet aber dafür lange Freude bereitet, schon so oft auf die Nase gefallen: die Nähte gehen auf, die Shirts verlieren die Form und das leider nicht nur in Ausnahmefällen (und ja, ich kann die Waschanleitung lesen 😉 )
    Steinigt mich, aber im Gegensatz dazu finden sich ein paar H&M Shirts schon seit einigen Jahren in meinem Schrank und sind gut genutzt.
    Das soll jetzt kein Aufruf für billige Kleidung sein aber ich werde das Gefühl nicht los, dass es wie überall darum geht den Konsum anzukurbeln, dass Bio-Qualität nicht unbedingt gute Verarbeitung bedeutet und dass unter dem Deckmäntelchen von fairer Produktion nochmals 200 % auf den Preis draufkommen. Ist das nötig?
    Was es braucht ist Kleidung (im besten Falle gut und fair produziert) die lange tragbar und haltbar ist – das ist nachhaltig.

  4. @Mala: Da gebe ich dir vollkommen recht! Am Ende will jedes Unternehmen Geld machen – was ich auch verstehen kann. Und die schwarzen Schafe werden immer mehr, die Idealisten, die vor vielen Jahren vielleicht wirklich aus dem nachhaltigen Hintergrund begonnen haben, werden weniger. So läuft das eben. Am Ende muss es eben jeder selbst entscheiden.

    Weiß zufällig jemand, wie es bei den Brillen von Jérôme Boateng aussieht (http://www.edel-optics.de/JB-by-Jerome-Boateng-Sonnenbrillen.html)? Ich habe mal gelesen (und finde es leider nicht mehr), dass er sich für die nachhaltige oder zumindest faire Produktion einsetzt.