Fairtrade Kaffee kaufen: so einfach findest du ihn überall!

Hier gibt's Fair-Trade-Kaffee
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Fairtrade-Kaffee zu kaufen war nie leichter als heute. Utopia hat den Check gemacht und nennt vielfältige Einkaufsmöglichkeiten für guten Fairtrade-Kaffee…

Wer Fairtrade-Kaffee kaufen und genießen will, hat es nicht leicht: Es gibt inzwischen Hunderte von Sorten. Utopia rät, mindestens Bio-Kaffee zu kaufen, besser noch fair gehandelten Kaffee, am besten Kaffee, der sowohl Bio als auch Fair ist. Wer noch Gründe braucht: hier fünf davon.Siegel und Zeichen weisen bei Kaffee darauf hin, ob er Bio ist und fair gehandelt wurde. Die Labels Fairtrade, Gepa fair+, Naturland fair sind aus Sicht der Utopia-Redaktion verlässlich und bei Fairtrade-Kaffee zugleich hinreichend gut verbreitet.

Das Fairtrade‐Siegel
Das Fairtrade‐Siegel (© TransFair e.V.)

Fairtrade: Das Siegel Fairtrade kennzeichnet Waren aus fairem Handel. Es gilt als sehr vertrauenswürdig und ist zugleich das am weitesten verbreitete Kennzeichen für Fair-Trade-Kaffee. Kleinbauern erhalten einen garantiert kostendenkenden Preis für ihre Waren, auch wenn Weltmarktpreise schwanken. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie wird in gemeinschaftliche Projekte gesteckt. Bestimmte Pestizide sind verboten, ökologische Bewirtschaftung wird belohnt, man strebt langfristige Handelsbeziehungen an. Fairtrade-Kaffee gibt es inzwischen nahezu überall, auch beim Discounter, denn es gehört zu den Grundsätzen, den Produzenten den Zugang zu Märkten zu ermöglichen. Hinter dem Siegel steht in Deutschland der Verein TransFair (Details: PDF), der wiederum von über 30 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Kirche, Sozialarbeit, Verbraucherschutz, Genossenschaftswesen, Bildung, Politik und Umwelt getragen wird. Zuletzt waren 65 % der „Fairtrade“-Produkte gleichzeitig auch Bio.

Naturland Fair
Naturland Fair (© Naturland)

Naturland Fair: Das Siegel Naturland Fair kommt vom Bio-Anbauverband Naturland. Das bedeutet praktischerweise, dass 100% der Naturland-Fair-zertifizierten Produkte automatisch auch Bio sind. Das Label stellt ethisch wie ökologisch hohe Anforderungen an die gelabelten Produkte und geht auch neue Wege, etwa bei „fairer Milch“ aus der Region. Gerechte Bezahlung, keine Kinderarbeit, verlässliche Handelsbeziehungen, partnerschaftliche Preisfindung, regionaler Rohstoffbezug und Vorrang für Betriebsmittel und Rohstoffe aus der Region gehören zur den Kriterien. Kaffee mit dem Siegel Naturland Fair ist allerdings nicht weit verbreitet.

Fairtrade-Kaffee: Auch erkennbar am Gepa fair+ Zeichen
Gepa fair+ Zeichen (Gepa)

Gepa / Gepa fair+: Gepa ist kein Siegel, sondern der Name eines Fairhandelsunternehmens mit langer Tradition und zugleich eine Marke für dessen Produkte. Gepa richtet sich nach den Standards der Fairtrade International Labelling Organization (FLO) und ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO). Infolgedessen erfüllen Gepa-Produkte mindestens Fairtrade-Kriterien. Gemeinhin gelten das Gepa-Logo oder das abgebildete Zeichen Gepa fair+ vielen schon als Gütesiegel und als strenger als andere Hinweise. Das Produkt ist aber eben meist auch teurer. Die christlich geprägte Gepa versucht, den fairen Gedanken auch auf andere Bereiche auszuweiten (etwa Milch in der Schokolade) und arbeitet daran, eine Messung seiner CO2-Fußabdrücke vorzunehmen. Den Anteil Bio-zertifizierter Produkte gibt Gepa mit 75% an.

Andere vertrauenswürdige Siegel und Hinweise: Es gibt noch weitere interessante Anbieter, Siegel und Kennzeichnungen, die entweder eine nur geringe Verbreitung haben oder die für den Verbraucher nicht sichtbar werde. Rapunzel Hand in Hand kombiniert, ähnlich wie Naturland Fair, Fairhandels- mit Bio-Siegel, ist aber nicht besonders verbreitet und nur in Bio-Läden zu finden. El Puente ist ein vertrauenswürdiger Fairhandels-Importeur mit langer Tradition, allerdings ohne Siegel und meist nur in speziellen Weltläden (siehe unten) zu haben.

Schwache Siegel: Ein bei Kaffee nicht besonders verbreitetes Siegel ist Rainforest Alliance, das zum Beispiel bei Tchibo zu finden ist und vor allem ökonomische Nachhaltigkeit im Auge hat –im Mai 2016 kritisierte Oxfam Rainforest Alliance in der Studie: „Süße Früchte, bittere Wahrheit“ (hier: RA-Stellungnahme). UTZ gilt als recht industrienahes, eher ökonomische Aspekte förderndes Siegel (typisch bei Discountern), was aber nicht bedeutet, dass es nichts bewirken würde: Auch geht es darum, dass Kaffeebauern von ihrer Arbeit leben können sollen – weil sie sonst nämlich keinen Kaffee mehr anbauen. Utopia hält diese Siegel aber für im Vergleich schwach.

Man darf es sich ohnehin nicht zu einfach machen und das eine einfach für „besser als das andere“ halten: Die verschiedenen Siegel und Zeichen stehen für unterschiedlich geprägte Methoden, einen faireren Handel herbeizuführen, und sie ermöglichen es uns Kunden, angepasst an unsere Möglichkeiten fairer einzukaufen. Stiftung Warentest hat hier Nachhaltigkeitssiegel „getestet“.

Hier sind die Möglichkeiten, fairen Kaffee einzukaufen:

Fairtrade-Kaffee im Discounter-Markt kaufen

Discounter wie Aldo und Lidl kaufen möglichst billig ein, um billige Preise bieten zu können. Folgen die Lieferanten dieser Niedrigpreislogik, widerspricht das eigentlich dem Grundgedanken des fairen Handels. Dennoch wissen auch die Discounter, dass die Kunden heute mehr verlangen als die billigste Bohne. Fast alle haben daher inzwischen Kaffee im Angebot, der Bio und Fair ist. Beispiele:

  • Aldi Süd: One World Fairtrade Bio Caffé Crema (ganze Bohne). Bio, Fairtrade (Transfair), Preis: 9,49 Euro/kg.
  • Lidl: Fairglobe Transfair Bio Café del Mundo (gemahlen, auch als Pads). Bio, Fairtrade (Transfair), Preis: 5,49 Euro/500g (=10,98 Euro/kg).
  • Penny: Natur gut Hochlandkaffee (gemahlen). Bio, Fairtrade (Transfair), Preis: 5,49 Euro/500g (=10,98 Euro/kg).
  • Netto: Café Latina. Bio, Fairtrade (Transfair), Preis: ca. 10,49 Euro/kg.

    Günstiger Einstieg beim Fairtrade-Kaffee: Lidl, Rewe und Aldi-Sued bieten das Kilogramm ab 10 Euro
    Günstiger Einstieg beim Fairtrade-Kaffee: Lidl, Rewe und Aldi-Sued bieten das Kilogramm ab 10 Euro (Fotos: © Lidl, Rewe, Aldi)

Bio-Fairtrade-Kaffee im Supermarkt kaufen

Supermärkte fahren beim Fairtrade-Kaffee zweigleisig: Sie produzieren billige Eigenmarken, um mit Discountern zu konkurrieren, stellen aber auch teurere Markenprodukte ins Regal und meist auch Bio-Produkte. Für uns ergibt sich der Vorteil, dass man vielen Supermärkten sowohl bio-faire Eigenmarken als auch namhafte Anbieter wie Gepa finden kann. Beispiele für Eigenmarken:

  • Edeka: Edeka Bio Caffé Crema** (ganze Bohne). Bio, Fairtrade (Transfair), Preis: ca. 10,59 Euro/kg.
  • Rewe: Rewe Feine Welt Incahuasi Crema** (gemahlen oder Bohne). Bio, Fairtrade (Transfair), Preis: ca. 13,49 Euro/kg (Bohnen) bzw. 4,99 Euro/500g (gemahlen, 2 x 250g).
  • Real: Bio Röstkaffee (gemahlen oder Bohne, auch Pads). Bio, Fairtrade (Transfair), Preis: 5,49 Euro/500g (=10,98 Euro/kg).

Darüber hinaus haben Rewe- und Edeka-Supermärkte auch andere Bio-Fair-Trade-Kaffeesorten im Sortiment, teils auch Gepa-Kaffee (abhängig von der Filiale).

Fairer Kaffee im Coffee-Shop kaufen

Auch im Coffee-Shop kann man heute Fairtrade-Kaffee trinken:

  • Tchibo** verkauft zum einen die Rainforest-Alliance-zertifizierte Reihe „Privat Kaffee“, zum anderen gibt’s es die Tchibo Barista Caffè Crema (ganze Bohne) mit Fairtrade-Siegel von Transfair, aber nicht bio. Preis: 13,99 Euro/kg.
  • Starbucks bietet schon seit mehreren Jahren fairen Kaffee an, für eine Coffee-Shop-Kette ist das keineswegs selbstverständlich. Welche Sorte genau das sind, entnimmt man diesem PDF. Eine Bio-Zertifizierung fehlt aber noch. Und natürlich ist hier der Coffee to go Becher ein Problem.

Weitere gastronomische Betriebe mit Fairtrade-Produkten kann man über den Gastro- und Blumen-Finder von Fairtrade Deutschland finden.

Tchibo Barista Fairtrade-Kaffee: Die Barista-Linie für Vollautomaten gibt es ab 13 Euro/Kilo
Tchibo Barista Fairtrade-Kaffee: Die Barista-Linie für Vollautomaten gibt es ab 13 Euro/Kilo (Foto: © Tchibo)

Fairtrade-Kaffee im Biohandel kaufen

Bio ist nicht automatisch fair und umgekehrt, dennoch stehen sich die beiden Philosophien relativ nah. Daher findet man in Bioläden immer auch fairen Bio-Kaffee.

Fairtrade-Kaffee im Weltladen kaufen

Die Weltläden, früher auch „Dritte Welt Läden“, sind die eigentlichen Pioniere des fairen Handels und verkaufen schon seit über 40 Jahren faire Produkte und Fairtrade-Kaffee. Aus Konsumentensicht haben sie zwei Probleme: Es gibt nicht genug Weltläden und Produkte tragen nicht immer „Siegel“, obwohl sie fair gehandelt wurden. Doch letzteres liegt meist nur daran, dass diese Läden kleine Partner und direkte Handlesbeziehungen bevorzugen – prinzipiell ist alles im Weltladen auf irgendeine Weise fair gehandelt.

  • Weltläden in Ihrer Nähe finden Sie über das Suchformular auf weltladen.de. Geben Sie einfach Ihren Postleitzahlenbereich bzw. Ihre Stadt ein.
Fairer Kaffee von Coffee Circle
Coffee Circle: Berliner Startup mit direktem Kontakt zu den Kaffeebauern (Foto: © Coffee Circle)

Fairtrade-Kaffee im Online-Shop kaufen

Wer in seiner Stadt, regional, vor Ort nicht findet, was er haben will, kann für Fairtrade-Kaffee auch einen Online-Shop** bemühen.

  • Gepa: Die Gepa betreibt auf www.gepa-shop.de einen sehr soliden Shop, indem es jede Menge fair gehandelten Kaffee und anderes gibt. Nicht alle, aber die meisten Kaffeesorten dort sind auch Bio. Ein Klassiker ist der gemahlene Gepa Bio Café Organico (Bio, Gepa+) für 8,99 Euro/500g (=17,98Euro/kg). Der Gepa-Shop bietet neben Fairtrade-Kaffee auch Espresso und Pads.
  • El Puente: Das Unternehmen handelt schon sehr lange fair mit verschiedenen Waren und betreibt auch einen eigenen Shop mit Fairtrade-Kaffee.
  • Coffee Circle: Das Berliner Unternehmen ist ein Beispiel für Kaffee-Startups, die versuchen, biologischen angebauten Kaffee im direkten Kontakt zu den Kaffeebauern der Kooperativen fair zu handeln. Das Kaffee-Startup betreibt einen eigenen Shop auf www.coffeecircle.com.
  • Mount Hagen: Die zum traditionsreichen Kaffeehändler Wertform gehörende Marke ist überwiegend Fairtrade-zertifiziert und besitzt außerdem das Naturland-Biosiegel. Die Produkte gibt’s im Biohandel, den Fairtrade-Kaffee auch im eigenen Shop.

Fazit: Fairtrade-Kaffee trinken!

Wir schreiben selbstverständlich niemandem vor, welchen Kaffee er trinken oder dass er überhaupt Fairtrade-Kaffee trinken soll. Wer aber zu den bewussten Kaffeetrinkern gehört, also ohnehin nicht in erster Linie auf den Preis schaut, sollte auch einmal Bio- und Fairtrade-Kaffee kaufen und ausprobieren (5 Gründe nennen wir hier). Denn die sind sozialer, nachhaltiger und für alle Beteiligten auch gesünder – eben fairer für alle.

Weiterlesen auf Utopia.de:

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(17) Kommentare

  1. Um das Fairtrade-Siegel als sehr vertrauenswürdig zu bezeichnen, da gehört mild gesagt, schon sehr viel Blauäugigkeit dazu. Nicht umsonst ist die Gepa aus Fairtrade wieder ausgeschieden und benutzt nun wieder ihr eigenes Siegel.

  2. Lieber Charly, die GEPA ist nicht aus dem Fairtrade-System ausgeschieden, sie ist nach wie vor vollumfänglich als Fairtrade-Händler zertifiziert; sie bezieht nach wie vor sehr viel Rohware von Fairtrade-zertifizeirten Produzentenorganisationen. Einfacher gesagt: wo GEPA draufsteht, ist ziemlich oft Fairtrade drin.
    Die GEPA ist auch selbst kein Zertifizierer, wie UTOPIA fälschlich schreibt. Sie wendet jenseits der Fairtrade-Standards – die sie natürlich einhält – einige zusätzliche Kriterien an, hat aber keinen eigenen Standard. Demzufolge ist Fair+ auch kein Siegel, sondern ein Unternehmenszeichen ohne unabhängige Kontrolle; letzlich eine legitime Marketingstrategie. Deshalb trifft „Ausstieg“ nur zu, wenn man es auf die Kommunikation bezieht.

  3. Noch besser als Fair-Trade mit irgendwelchen Siegeln (für die viel Geld an eine Organisation bezahlt werden muss), sind DIREKT (und damit fair und transparent) gehandelte Kaffees von kleinen Direkt-Import-Röstereien (ein Beispiel ist http://www.quijote-kaffee.de, es gibt aber viele andere Rösterein mit „Direct-Trade“-Kaffee). Solche Kaffees sind außerdem noch frisch geröstet (mit aufgedrucktem Röstdatum), was bei keinem Kaffee aus dem Supermarkt bzw. (Bio-)Discounter der Fall ist.
    Etwas komisch, dass Utopia das hier gar nicht erwähnt!

  4. Dem kann ich nicht ganz zustimmen – „direkt“ und „fair“ sind *grundsätzlich* 2 paar verschiedene Stiefel – Auch Sklavereiprodukte können „direkt“ bezogen werden (bzw sogar das ist nur halbwahr – Müssen dafür z.B keine Transportschiffe genutzt werden? Welche sind das? Gehören diese nicht auch Unternehmen, die daran verdienen? (meistens ja, v.a. die großen Kontainerschiffe, die auch beim angeblichen „direkten“ Handel heute meist oder sogar immer genutzt werden)

  5. (1) z.B weil die Auswahl der Kaffeesorten in den Einzelhandels-Gesschäften (z.B Bioladen, Supermarkt) in denen sehr viele Leute fast tgl einkaufen geringer ist, als online — Aber (2) es wird hier gar nicht nur Versandhandel empfohlen, im Gegenteil, es ist primär von „Weltläden“ und von REWE Märkten u.s.w die Rede (naja bei Lidl würde ich z.B trotzdem nicht einkaufen, aus Prinzip, weil ein ‚fairtrade‘ Feigenblatt dort ganz besonders extrem im Widerspruch steht zur allgemeinen Unfairness die mit diesem Namen verbunden ist)

  6. Mir fehlt hier auch der Hinweis auf kleine Röstereien, die durch direkten Handel und direkte Absatzwege (u.a. auch Kontakt in die Anbauländer bzw. teilweise ja direkt zu den Bauern oder Fincas) deutlich direkter etwas bewegen können, bzw. der/die Kaffeekäufer/in. Von der deutlich besseren Qualität, etwa bei Röstereien der Deutschen Röstergilde, des gerösteten Kaffees ganz zu schweigen… Und mit der besseren Qualität und der direkten Unterstützung der Hersteller kann man eigentlich jeden überzeugen!

  7. Das Thema „Röstereien“ ist tatsächlich bisher allgemein noch zu wenig im Bewusstsein, wie überhaupt die Frage, dass mehr Weiter-Verarbeitung als bisher auch in den Herkunftsländern der Rohstoffe erfolgen sollte; Trotzdem verbessert ‚fairer‘ Kaffee gemäß der meisten Studien – so haben Meta-Studien nachgewiesen – in der Mehrheit der Fälle konkret und spürbar die Lebensbedingungen der Menschen in den Kooperativen der jew Länder, auch dann, wenn dann ein anderer großer Teil der „Wertschöpfung“ in Europa stattfindet

  8. Es gibt noch den „indigena“ Kaffee der action 365 (www.action365.de), ein sortenreiner 100% Hochland Arabica ohne jede Beimischung. Die Partnerschaft der action 365 mit den Kaffeebauern in Guatemala besteht schon über 40 Jahre. Das Siegel „GERECHT HANDELN“ garantiert mindestens 15 % Aufpreis für die Kaffeebauern, langfristige Abnahmeverträge und eine Mindestabnahmemenge zur Existenzsicherung. Er wird ohne Pestizide angebaut.

  9. Dank für den Artikel mit dem Fair Trade Kaffee. Ich habe bei meinem Espressolieferanten gleich mal nachgeschaut und festgestellt dass er sogar eine eigene Rubrik hat für Bio und Fair Trade. Bei der nächsten Bestellung werde ich mal einen solchen Espresso ausprobieren.

  10. Habe bisher noch keinen Fairtrade-Kaffee gefunden, der fein gemahlen ist. Alle Produkte, die ich bisher gekauft habe, sind gröber gemahlen als konventioneller Kaffee, sodass ich viel mehr Kaffeepulver vom Öko- oder Fairtrade-Kaffee benötige als vom herkömmlichen, um einen geschmacklich überzeugenden Kaffee zu bekommen. Kennt jemand einen fein gemahlenen Bio- oder Fairtrade-Kaffee?

  11. Tolle Zusammenfassung. Ich möchte gerne auf https://de.happycoffee.org/ hinweisen. Der Kaffee wird direkt von einer Kleinbauern Kooperative vor Ort in Mexiko gekauft und frisch in Hamburg geröstet. Würde mich freuen, wenn ihr uns noch mit aufnehmen könntet.

    Viele Grüße
    Christian

  12. Ich wundere mich, dass bei den Fairtrade Kaffees noch keiner meinen Lieblingsshop genannt hat: Ich kaufe meinen Kaffee immer bei http://www.kaffee-fair.de . Das ist ein Online-Shop nur für fair gehandelte Kaffees. Eine Riesenauswahl und superpraktisch. Der Shop liefert uns den Kaffee einmal im Monat direkt ins Büro. Keiner muss mehr Kaffee einkaufen gehen. Und die Preise sind auch noch gerade so ok, wenn man bedenkt, dass man nicht mehr alle paar Tage los muss. Ich habe das Gefühl, dass die die größte Auswahl an Fairtrade Kaffee haben. Aber alles ohne Siegel. Davon darf man sich nicht irritieren lassen. Die Lieferanten arbeiten direkt mit den Kooperativen. Ich kenne die Marken schon lange aus dem Weltladen in Hannover. Es sind vor allem Kaffees von El Puente. Auf den Packungen und auf der Shop-Seite gibts auch viele Infos über die Produzenten, ist echt spannend. Wir nehmen immer den Oromia und einen entkoffeinierten. Mit der Qualität und der Lieferung bin ich bis jetzt immer super zufrieden! Und die Kollegen im Büro wollen jetzt gar keinen anderen Kaffee mehr trinken. 🙂 Also, wer nicht immer los laufen will, weil der Kaffee schon wieder alle ist, das nur als noch ein Tipp! 🙂

    Viele Grüße, Sanni
    (Kaffeejunkie) 😉

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