Hefe einfrieren: So hast du länger was davon

Foto: Sven Christian Schulz / Utopia

Hefe einzufrieren ist sinnvoll, wenn nach dem Backen Hefe übrig ist oder du sie auf Vorrat gekauft hast. Wie du die frische Hefe einfrieren kannst, erklären wir dir hier.

Hefe einfrieren: im Glas und in der Dose

Friere übrig gebliebene Hefe ein, damit sie sich länger hält.
Friere übrig gebliebene Hefe ein, damit sie sich länger hält. (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Du möchtest einen kleinen Vorrat frischer Hefe anlegen oder hast für deinen Hefeteig nur einen halben Hefewürfel gebraucht? Dann friere die frische Hefe doch einfach ein. Eingefroren hält sich Hefe mehrere Monate lang und du musst keine Lebensmittel verschwenden.

Lege den Hefewürfel in eine kleine Dose oder ein kleines Glas und stelle sie ins Tiefkühlfach. Ein solches Mehrweggefäß erzeugt keinen Müll und du kannst es  immer wieder verwenden. Wenn du einen Vorrat anlegen möchtest, kannst du die Hefestücke auch in der Verpackung einfrieren.

Hefe nach dem Einfrieren wieder auftauen

Verwende die aufgetaute Hefe genau wie frische Hefe.
Verwende die aufgetaute Hefe genau wie frische Hefe. (Foto: CC0 / Pixabay / webandi)

Wenn du die eingefrorene Hefe verwenden möchtest, taue sie rechtzeitig wieder auf. Dabei gibt es zwei Varianten:

  1. Schonend auftauen: Lege die Hefe am Tag bevor du backen möchtest in den Kühlschrank und lasse sie langsam auftauen.
  2. Wenn es schnell gehen muss: Taue die Hefe in einer warmen Flüssigkeit auf, wenn diese Flüssigkeit in deinem Rezept vorkommt. Beachte jedoch, dass Hefe keine Temperatur über 45°C verträgt, da die Hefe dann ihre Wirkung verliert.

Die Hefe kann nach dem Auftauen etwas weicher und flüssiger werden als vor dem Einfrieren. Das ist jedoch kein Problem, du kannst sie ganz normal zum Backen verwenden.

Wir empfehlen Hefe in Bio-Qualität

Backe köstliches Brot mit Bio-Hefe!
Backe köstliches Brot mit Bio-Hefe! (Foto: CC0 / Pixabay / Renee_Olmsted_Photography)

Bio-Hefe ist die ökologisch bessere Hefe:

  • Während konventionelle Hefe unter Einsatz chemischer Substanzen hergestellt wird, die nachträglich wieder ausgewaschen werden müssen, ist Bio-Hefe deutlich nachhaltiger. Denn Bio-Hefe muss nicht ausgewaschen werden, benötigt also bei der Herstellung weniger Wasser und es gelangen keine unnötigen chemischen Stoffe ins Abwasser.
  • Zudem können bei der Herstellung von konventioneller Hefe gentechnisch erzeugte Enzyme verwendet werden. Da es keine Langzeitstudien zum Einsatz von Gentechnik gibt, kann sie unentdeckte Risiken bergen. Die Produktionsprozesse von Bio-Produkten enthalten keine gentechnisch veränderten Substanzen.

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