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Jetzt Hitzeerschöpfung vermeiden: Was du tun kannst

Foto: CC0 / Pixabay / geralt

Eine Hitzeerschöpfung kannst du dir im Sommer leicht zuziehen, wenn du dich zu lange hohen Temperaturen aussetzt. Hier erfährst du, mit welchen Vorkehrungen du der Erschöpfung vorbeugen kannst.

Eine Hitzeerschöpfung tritt meist dann auf, wenn wir uns bei hohen Temperaturen zu stark körperlich verausgaben und dabei zu wenig trinken. Du schwitzt dann viel Flüssigkeit und Elektrolyte aus und gleichst diesen Verlust nicht mit ausreichend Wasser wieder aus. Dann kann es zu unangenehmen Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen kommen. Besonders für ältere Menschen, Kinder und immungeschwächte Personen kann eine Hitzeerschöpfung sogar lebensbedrohlich werden.

Wie kommt es zur Hitzeerschöpfung?

Sport bei Hitze kann zu einer Hitzeerschöpfung führen.
(Foto: CC0 / Pixabay / roxanawilliams1920)

Eine Hitzeerschöpfung entsteht zum Beispiel, wenn du im Sommer an heißen Tagen Sport machst, lange wandern gehst oder dich in der Mittagshitze auf der Arbeit, im Garten oder im Haus bei handwerklichen Tätigkeiten körperlich verausgabst. Wie der Hitzeschlag und Sonnenstich zählt auch die Hitzeerschöpfung medizinisch gesehen zu den Hitzeschäden.

Sie entsteht, wenn unser Körper bei Hitze und Anstrengung beginnt, stark zu schwitzen und die Blutgefäße in der Haut zu vergrößern. Beides sind Mechanismen, um Wärme besser abzugeben und so die Körpertemperatur zu regulieren. Besonders, wenn wir dann nicht ausreichend trinken, kommt es zur Dehydration. Wir verlieren also Flüssigkeit und Elektrolyte, ohne die Vorräte wieder aufzufüllen. Das hat zur Folge, dass unser Blut eindickt und das Herz stärker arbeiten muss, um weiterhin ausreichend Blut durch den Kreislauf transportieren zu können. Dies führt dann zur Hitzeerschöpfung. 

Je nach Ausmaß der Erschöpfung treten unterschiedliche und zum Teil sehr unspezifische Symptome ein. Zu den ersten Anzeichen gehören in der Regel Durst, Schwindel, Koordinationsprobleme, Müdigkeit und Muskelschmerzen. Zudem können folgende Symptome hinzukommen:

  • schwacher, aber schnellerer Puls
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Kurzatmigkeit

Ruhst du dich bei Symptomen einer Hitzeerschöpfung nicht aus und nimmst du weiterhin keine Flüssigkeit zu dir, kann sich ein Hitzschlag entwickeln. Dabei kommt es zum Beispiel zu Atemnot, Ohnmacht oder Krampfanfällen. Der Hitzeschaden kann dann lebensbedrohlich werden. Siehst du eine Person, die vermutlich unter einem Hitzschlag leidet, solltest du deshalb sofort den Notruf wählen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme solltest du die Person aus der Sonne an einen kühleren und schattigen Ort bringen und zum Beispiel mit kaltem Wasser und Tüchern abkühlen. Bei Kindern, älteren und immungeschwächten Personen ist besonders schnelles Handeln geboten.

Hitzeerschöpfung vermeiden: Mit diesen Tipps

Um einer Hitzeerschöpfung vorzubeugen, solltest du im Sommer besonders viel trinken.
(Foto: CC0 / Pixabay / kirahoffmann)

Um es gar nicht erst zu einer Hitzeerschöpfung kommen zu lassen, kannst du besonders an heißen Tagen folgende Tipps beachten:

  • Verrichte bei hohen Temperaturen keine anstrengenden Aufgaben. Auch Sport solltest du jetzt nicht treiben. An heißen Tagen kannst du dein Workout zum Beispiel in die frühen Morgenstunden verlegen.
  • Trinke viel Wasser, an heißen Tagen zwei Gläser Wasser pro Stunde. Frisches und wasserhaltiges Obst und Gemüse kann dir ebenso dabei helfen, deinem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Du kannst auch ein Elektrolytgetränk zu dir nehmen.
  • Trage helle und atmungsaktive Kleidung. Diese verhindert, dass du zu stark schwitzt. Achte zudem bei direkter Sonneneinstrahlung darauf, einen Sonnenhut zu tragen. Lange Kleidung und Sonnencreme bewahren dich zudem vor einem Sonnenbrand.
  • Verzichte auf Alkohol – dieser fährt laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den Blutdruck herunter und erhöht das Risiko für Erschöpfungszustände im Körper.
  • Kühle dich mit einem frischen Bad oder einer Dusche ab. Auch Tücher, die du in kaltes Wasser tauchst, kannst du dir zum Abkühlen auf Stirn, Arme und Beine legen. Achte dabei jedoch darauf, dass du kein eiskaltes Wasser dafür verwendest. Dieses führt nämlich dazu, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen und der Körper die Wärme im Inneren noch besser halten kann.

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