Kürbis-Gnocchi selber machen: So geht’s

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Kürbis-Gnocchi sind eine kreative Möglichkeit, das beliebte Herbstgemüse einmal anders zuzubereiten. Wir zeigen dir ein einfaches Rezept mit wenigen Zutaten, das du zu Hause schnell und einfach nachkochen kannst.

Kürbis-Gnocchi sind eine Variante der traditionellen traditionellen Gnocchi. Für das herbstliche Gericht kannst du statt Kartoffeln Kürbispüree verwenden. So verleihst du dem italienischen Klassiker nicht nur eine leuchtend orangene Farbe, sondern auch ein interessantes Aroma. In der Zubereitung sind Kürbis-Gnocchi dabei genauso unkompliziert wie die bekanntere Kartoffelvariante.

Kürbis-Gnocchi: Ein einfaches Rezept

Die Kürbissaison in Deutschland geht von September bis November. In dieser Zeit kannst du viele verschiedene Sorten aus regionalem Anbau beziehen. Am besten entscheidest du dich dabei für Kürbis in Bio-Qualität: So unterstützt du eine nachhaltige Landwirtschaft, die ohne chemisch-synthetische Pestizide arbeitet.

Für vier Portionen Kürbis-Gnocchi brauchst du folgende Zutaten:

  • 500 g Kürbis (entspricht einem mittelgroßen Exemplar)
  • 190 g Mehl
  • Salz und Pfeffer
  • optional 35 g Parmesan (gerieben)

Hinweis: Parmesan ist nicht vegetarisch, denn er wird mit tierischem Lab aus den Mägen toter Wiederkäuer zubereitet. Du kannst den Parmesan auch weglassen, veganen Parmesan selber machen oder ein bis zwei Esslöffel Hefeflocken verwenden.

So schnell und einfach bereitest du die Kürbis-Gnocchi zu:

  1. Schneide den Kürbis in Hälften bzw. Viertel und entfern die Kerne. Lege die Kürbisstücke auf ein eingefettetes Backblech und lass sie bei 180°C für 30 bis 50 Minuten im Ofen backen, bis das Kürbisfleisch weich und gar ist. Damit die Kürbisstücke nicht zu schwarz werden, kannst du sie vor dem Backen mit etwas Olivenöl bestreichen.
  2. Kratz mit einem großen Löffel das Kürbispüree aus der Schale und gib es in eine große Schüssel.
  3. Gib Mehl, Salz, Pfeffer und Parmesan hinzu und verknete die Zutaten zu einem festen Teig. Der Teig sollte noch leicht klebrig, aber dennoch gut formbar sein. Ist er zu nass, gib etwas Mehl hinzu. Ist er zu fest, kannst du nach und nach etwas Wasser hinzufügen.
  4. Form aus dem Teig kleine Kugeln und drück sie mit einer Gabel leicht an. So erhalten die Kürbis-Gnocchi ihre charakteristischen Rillen.
  5. Bring in einem großen Topf Salzwasser zum Kochen. Gib die Kürbis-Gnocchi nach und nach hinein. Sobald sie aufsteigen und an der Oberfläche schwimmen, kannst du sie herausnehmen.

Kürbis-Gnocchi: Tipps zum Servieren

Kürbis-Gnocchi kannst du mit einer Sauce deiner Wahl servieren oder mit etwas Gemüse in einer Pfanne anbraten.
Kürbis-Gnocchi kannst du mit einer Sauce deiner Wahl servieren oder mit etwas Gemüse in einer Pfanne anbraten. (Foto: CC0 / Pixabay / kalhh)

Die herbstlichen Kürbis-Gnocchi kannst du sowohl als Beilage als auch als Hauptgericht servieren. Besonders im letzteren Fall ist eine passende Sauce unerlässlich. Dafür hast du verschiedene Möglichkeiten:

  • Klassischerweise kannst du die Kürbis-Gnocchi einfach mit etwas Salbeibutter servieren. Dafür lässt du ein Stück Butter in einer Pfanne schmelzen. Gib ein paar frische Salbeiblätter in die geschmolzene Butter und halt die Pfanne warm, sodass die Butter das Aroma gut aufnehmen kann. Sobald die Gnocchi gar sind, gibst du sie in die Pfanne und vermengst sie mit der flüssigen Salbeibutter.
  • Auch eine einfache Tomatensauce eignet sich für die Kürbis-Gnocchi. Diese kannst du nach Belieben mit Gewürzen wie Chili und Knoblauch oder Kräutern wie Basilikum und Rosmarin verfeinern.
  • Zum herbstlichen Thema passt eine cremige Pilzsoße besonders gut.
  • Alternativ kannst du die Kürbis-Gnocchi auch mit etwas Gemüse in der Pfanne anbraten. Nimm dazu zum Beispiel Zwiebeln, Tomaten, Zucchini oder Champignons.
  • Als knuspriges Topping kannst du geröstete Sonnenblumen- oder Kürbiskerne verwenden. Auch Walnüsse oder Cashewkerne sind geeignet.

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(3) Kommentare

  1. Muss man die Gnocchi wohl sofort essen oder kann man die aufbewahren? Wenn ja, wie und wie lange? Und für wie viel Portionen ist das Rezept? Klingt echt supergut 👌

  2. Die kannst du – am besten ohne Parmesan – problemlos einfrieren. Erst in einer flachen Schale nebeneinander, daß sie nicht zusammenkleben, dann in ein Sackerl oder Gefäß füllen.

  3. Also den Kürbis so lange im Rohr zu braten, erscheint mir sehr energieaufwändig. Ich koche die Kürbisstückchen in nicht zu viel gewürztem Wasser, das geht schneller. Möglicherweise brauchts dann etwas mehr Mehl für eine geeignete Teigkonsistenz.