Leinsamenmehl selber machen und verwenden: So geht’s

Leinsamenmehl
Foto: CC0 / Pixabay / fesehe

Leinsamenmehl ist eine gesunde Low-Carb-Alternative zu Weizenmehl und vielseitig einsetzbar. Wir zeigen dir, wie du Leinsamenmehl selber machen und wofür du es verwenden kannst.

Leinsamenmehl, auch Leinmehl genannt, ist eine gesunde und glutenfreie Mehlsorte. Es zeichnet sich durch einen geringen Anteil an Kohlenhydraten sowie einen hohen Anteil an Ballaststoffen aus. Hundert Gramm teilentöltes Leinsamenmehl enthalten dabei:

  • 330 Kilokalorien
  • 6 Gramm Kohlenhydrate
  • 28 Gramm Eiweiß
  • 41 Gramm Ballaststoffe
  • 13 Gramm Fett

Leinsamenmehl enthält außerdem gesunde Omega-3-Fettsäuren

Wenn du Leinsamenmehl im Laden kaufst, ist es meistens recht teuer. Verwendest du das Mehl häufiger, lohnt es sich, Leinsamenmehl selber herzustellen. Wir erklären dir, wie das geht und wie du das Leinsamenmehl anschließend weiterverarbeiten kannst.

Verwende für das Leinsamenmehl möglichst Leinsamen in Bio-Qualität. Du unterstützt damit eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft, die achtsam mit natürlichen Ressourcen umgeht. Achte beim Kauf der Leinsamen außerdem auf Regionalität. 

Leinsamenmehl selber machen: So geht’s

Leinsamenmehl besteht aus gemahlenen Leinsamen.
Leinsamenmehl besteht aus gemahlenen Leinsamen.
(Foto: CC0 / Pixabay / alexdante)

Leinsamenmehl kannst du ganz einfach selber herstellen. Du brauchst dafür entweder einen leistungsstarken Standmixer, eine Kaffeemühle oder eine Getreidemühle. 

So kannst du Leinsamenmehl in einem Standmixer herstellen:

  1. Gib die benötigte Menge Leinsamen in den Standmixer.
  2. Zerkleinere die Samen im Mixer auf mittlerer oder höchster Stufe. 
  3. Schiebe alle 20 bis 30 Sekunden am Rand klebende Leinsamen mit einem Messer nach unten. Schalte den Mixer währenddessen aus. 
  4. Nach etwa fünf Minuten sollte das Leinsamenmehl die gewünschte Konsistenz haben. 

Und so stellst du Leinsamenmehl in einer Kaffee- oder Getreidemühle her:

  1. Gib die benötigte Menge Leinsamen in die Mühle. 
  2. Mahle sie solange, bis das Leinsamenmehl die gewünschte Konsistenz erreicht.

    Leinsamenmehl: Haltbarkeit und Verwendung

    Leinsamenmehl lässt sich vielseitig verwenden.
    Leinsamenmehl lässt sich vielseitig verwenden.
    (Foto: CC0 / Pixabay / KirstentB)

    Selbstgemachtes Leinsamenmehl solltest du in einem luftdicht verschließbaren Behältnis und vor Licht geschützt aufbewahren. So hält es sich bis zu zwölf Monate lang.

    So kannst du Leinsamenmehl verwenden:

    • Mische es mit anderen geeigneten glutenfreien Mehlsorten und verwende es für das Backen von Brot, Kuchen und anderem Gebäck. 
    • Leinsamenmehl eignet sich gut als veganer Ei-Ersatz. Mische dafür einen Esslöffel des Mehls mit drei Esslöffeln Wasser und verwende es für das Backen von Kuchen und Pfannkuchen.
    • Gib einen bis zwei Esslöffel an Suppen, Soßen oder Süßspeisen, um sie einzudicken.
    • Mische etwas Leinsamenmehl in dein Frühstück für eine extra Portion Eiweiß und Ballaststoffe. Es passt beispielsweise gut zu Müsli, Porridge, Overnight Oats oder (veganem) Joghurt. 
    • Auch einem frischen Smoothie kannst du etwas Leinsamenmehl beimischen.

    Aus Leinsamenmehl kannst du außerdem Leinsamengel für die Haarpflege herstellen.

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