Porridge selber machen – 3 gesunde Varianten fürs Frühstück

Foto: katbliem/utopia

Porridge selber machen: Mit Porridge startet man nicht nur gesund, sondern auch sehr vielseitig in den Tag. Wie du dir diesen leckeren Frühstücksbrei selber machen kannst und welche Variationsmöglichkeiten es gibt, erfährst du hier.

Porridge selber machen: Ein einfaches Grundrezept

Wasser, Haferflocken und eine Prise Salz – das sind alle Zutaten, die du für Porridge brauchst.
Wasser, Haferflocken und eine Prise Salz – das sind alle Zutaten, die du für Porridge brauchst. (Foto: katbliem/utopia)

Porridge stammt ursprünglich aus Schottland und erfreut sich mittlerweile in vielen Teilen der Erde großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn der Haferbrei ist nicht nur gesund und dank seiner vielen Ballaststoffe äußerst nahrhaft, er ist auch schnell zubereitet. Mit Honig, Sirup, frischem und gedörrten Obst, Nüssen, Samen und Gewürzen lässt er sich leicht den individuellen Vorlieben anpassen.

Diese Zutaten brauchst du für eine Portion Porridge:

  • 50 Gramm Haferflocken
  • 250 Milliliter Wasser, Milch oder eine Pflanzendrink deiner Wahl
  • eine Prise Salz

Utensilien:

  • einen Topf
  • eine Pfanne
  • einen Kochlöffel

Und so einfach geht die Zubereitung:

In nur drei bis fünf Minuten ist Porridge fertig zubereitet!.
In nur drei bis fünf Minuten ist Porridge fertig zubereitet!. (Foto: katbliem/utopia)
  1. Röste die Haferflocken in einer Pfanne bei hoher Hitze kurz an.
  2. Gib Milch, Pflanzendrink oder Wasser mit einer Prise Salz in den Topf und erwärmen es.
  3. Füge die leicht angerösteten Haferflocken hinzu und bringe es unter ständigem Rühren zum Kochen.
  4. Nimm den Topf nach ungefähr fünf Minuten, wenn der Brei schön eingedickt ist, von der Platte. Fertig!

Nun brauchst du den nahrhaften Haferbrei nur noch entsprechend deiner Vorlieben zu verfeinern. Wir zeigen dir, welche leckeren Möglichkeiten es gibt.

Porridge: Sommer-Edition

Im Sommer lässt sich Porridge mit regionalem Obst wie Beeren, Trauben oder Kirschen verfeinern.
Im Sommer lässt sich Porridge mit regionalem Obst wie Beeren, Trauben oder Kirschen verfeinern. (Foto: katbliem/utopia)

Im Sommer kannst du dich so richtig austoben und den leckeren Frühstücksbrei mit frischem Obst und Beeren aus der Region verfeinern. Entweder du schneidest es direkt in deinen Porridge oder du machst eine Grütze daraus. Wenn du gleich eine größere Menge machst, lässt sich Rote Grütze auch einfach einkochen und konservieren. So kannst du auch im Winter ein wenig Sommerfeeling herbei zaubern.

Wenn du wissen willst, welches Obst gerade bei uns Saison hat, kannst du dich in unserem Saisonkalender schlau machen:

Porridge: Winter-Edition

Wärmende Gewürze wie Kardamom und Zimt sorgen für eine ordentliche Grundlage an kalten Wintertagen.
Wärmende Gewürze wie Kardamom und Zimt sorgen für eine ordentliche Grundlage an kalten Wintertagen. (Foto: katbliem/utopia)

Wenn es draußen stürmt und schneit und die Temperaturen sinken, kannst du dich morgens von innen her wärmen und so für den Tag wappnen. Das geht nicht nur mit Tee, sondern auch Gewürzen, die man dem Porridge beimengt, wie etwa:

Weiter eignen sich:

  • nahrhafte Nüsse mit ihren guten Fetten
  • Dörrobst
  • eingemachte Früchte vom letzten Sommer
  • Ahornsirup (oder Ahornzucker z. B. bei **Avocadostore) oder Honig (Honiglöffel zum leichteren Dosieren findest du z. B. bei **Avocadostore)
  • Samen aller Art

Porridge geht auch ohne Haferflocken

Porridge lässt sich aus vielen verschiedenen Getreidesorten und Flocken zubereiten und auch bei den Toppings sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Porridge lässt sich aus vielen verschiedenen Getreidesorten und Flocken zubereiten und auch bei den Toppings sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. (Foto: katbliem/utopia)

Bei Porridge können nicht nur die Kuh- oder der Pflanzendrink durch Wasser ersetzt werden, sondern auch für die Haferflocken gibt es mehrere Alternativen, wie etwa:

Die Zutaten findest du in Bio-Qualität in Bioläden oder mittlerweile auch in den meisten Supermärkten.

Im Gegensatz zu den Haferflocken brauchen die meisten Alternativen jedoch länger bei der Zubereitung.

Porridge mit Buchweizen: Glutenfrei, laktosefrei und vegan

Egal ob mit Wasser, Milch oder pflanzlichen Alternativen, Porridge versüßt einem den Start in den Tag!
Egal ob mit Wasser, Milch oder pflanzlichen Alternativen, Porridge versüßt einem den Start in den Tag! (Foto: katbliem/utopia)

Buchweizen ist nicht nur glutenfrei, sondern enthält auch zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und viele Proteine.

Diese Zutaten brauchst du für eine Portion Buchweizen-Porridge:

  • 50 g Buchweizen
  • 250 ml Wasser oder Pflanzendrink
  • eine Prise Salz

Und so kannst du Porridge ohne Haferflocken selber machen:

  1. Weiche den Buchweizen über Nacht in Wasser mit einer Prise Salz ein.
  2. Spüle ihn am nächsten Tag gut ab.
  3. Gib den gequollenen Buchweizen zusammen mit dem frischen Wasser bzw. dem Pflanzendrink in einen Topf.
  4. Lass es köcheln, bis der Buchweizen-Porridge ausreichend eingedickt ist.
  5. Ist die gewünschte Konsistenz erreicht, nimmst du den Buchweizen-Porridge vom Herd und verfeinerst ihn nach deinen Wünschen.

Guten Appetit!

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(4) Kommentare

  1. Zugegeben, ich stelle die Zutaten auch nicht selbst her, aber gibt es eine Alternative zum Selbermixen ?
    Jeden Tag etwas anders : mit Dörrobst, Frischobst, Selbst eingemachtem, Nüssen, Schokolade.
    Abends angesetzt, morgens gegessen, mit Zucker wenn ich und soviel* ich will, aber ohne Zuckerfalle.
    Sind wir schon soweit verblödet, dass wir nur noch fertiges kaufen können, um uns dann auch noch darüber zu beschweren ??

    *das ist aber sehr wenig, ich war noch nie ein „Süßer“

  2. das dachte ich auch – dass ich mir das selbst zusammenstelle, sollte doch selbstverständlich sein. vielleicht sogar einfach mit dem, was ich eh im hause habe?!?
    und ganz ehrlich: wir müssen nicht jeden trend mitmachen. porridge? wir können einfach weiterhin von haferbrei reden. oder haferschleim, für ganz hart gesottene …

  3. Danke für die Aufklärung. Porridge ist also ein Sterz. Ich esse Haferflocken schon mein ganzes Leben, als Müsli, Suppe und Brei. Diesen Porridgehype gibts ja nur weil es ein englisches Wort ist.