Nudeln „passiv“ kochen: So einfach kannst du Energie sparen

nudeln passiv kochen
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In der Energiekrise gilt es kreativ zu werden, um Strom oder Gas zu sparen. Wenn du deine Nudeln passiv kochst, kannst du den Energieverbrauch in kleinem Stil reduzieren. Hier erfährst du, wie dir das ohne klebrige Pasta gelingt.

Nudeln passiv zu kochen ist eine einfache Möglichkeit, den Energieverbrauch zu reduzieren. So kannst du in der aktuellen Energiekrise selbst aktiv werden und kleine Einsparschritte unternehmen. Außerdem lassen sich so nicht nur deine Energiekosten senken, sondern auch dein ökologischer Fußabdruck verringert sich. 

Um Nudeln richtig zu kochen, wird normalerweise empfohlen, das Wasser am Siedepunkt zu halten. Bei der passiven Methode drehst du stattdessen die Hitze ab, sobald das Wasser gekocht hat. Anschließend kannst du einen Deckel auf den Topf setzen und die Nudeln passiv weitergaren. Richte dich dabei nach der Garzeit, die auf der Packung angegeben ist. 

Nudeln passiv kochen: So einfach ist es

Nudeln passiv zu kochen kann dir dabei helfen, Gas und Strom zu sparen.
Nudeln passiv zu kochen kann dir dabei helfen, Gas und Strom zu sparen.
(Foto: CC0 / Pixabay / ulleo)

Das größte Bedenken gilt dabei der Konsistenz der Pasta: Viele Menschen fürchten, dass die Nudeln klebrig oder matschig werden, wenn das Wasser nicht konstant kocht. Wir haben diese Methode für dich ausprobiert und sind vom Gegenteil überzeugt.

So kochst du Nudeln passiv, ohne dass sie klebrig werden:

  1. Bringe wie gewohnt Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen. 
  2. Gib deine Nudeln in das Wasser, sobald der Siedepunkt erreicht ist. 
  3. Koche die Nudeln für zwei Minuten im Wasser. 
  4. Stelle anschließend den Herd aus.
  5. Verschließe den Topf mit dem Deckel. Das ist wichtig, damit die Hitze nicht entweichen kann und das Wasser heiß bleibt. 
  6. Lasse die Nudeln für die auf der Packung angegebene Zeit auf der ausgeschalteten Herdplatte stehen. 
  7. Probiere, ob die Nudeln gar sind und gieße sie in ein Sieb ab. 

Tipp: Jeder Herd ist anders. Ein Elektroherd gibt beispielsweise meist mehr Resthitze ab als ein Induktionsmodell. Experimentiere deshalb ein wenig, ob du den Herd direkt ausschalten kannst, sobald das Wasser kocht oder ob du die Nudeln vielleicht noch ein bis zwei Minuten länger im heißen Wasser garen solltest. 

Diese Nudeln eignen sich zum passiven Kochen

Experimentiere mit unterschiedlichen Nudeln und der passiven Kochweise.
Experimentiere mit unterschiedlichen Nudeln und der passiven Kochweise.
(Foto: CC0 / Pixabay / acekreations)

Unsere Anleitung für das Passivkochen bezieht sich auf Nudeln aus Hartweizengrieß. Andere Pasta auf Getreidebasis ist meist aber ebenfalls für das passive Kochen geeignet. Informiere dich in unserem Ratgeber über die beliebtesten Nudelsorten und probiere das Passivkochen mit den Nudeln deiner Wahl aus. 

Glutenfreie Nudeln sind meist empfindlicher in ihrer Konsistenz und fallen schneller auseinander. Probiere bei Pasta aus Kichererbsen, Quinoa oder Reismehl, bei Reduzieren der Hitze einen Mittelweg zu finden.

Du kannst übrigens nicht nur Nudeln passiv kochen – auch andere Lebensmittel eignen sich dafür. Zu ihnen zählen zum Beispiel:

Bringe auch hierbei zunächst das Wasser zum Siedepunkt, koche dein Produkt darin für zwei Minuten und schalte den Herd anschließend aus. Lasse die Lebensmittel dann im geschlossenem Topf fertig garen. Die Zubereitungszeiten können hier im Vergleich zum Passivkochen von Nudeln etwas variieren. Mache gegen Ende der Ziehzeit immer die Garprobe.

Tipp: Hülsenfrüchte oder Reis kannst du über Nacht einweichen, damit sie schneller gar werden. Auch so lässt sich ganz einfach Energie sparen. 

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