Paprika lagern: So bewahrst du sie richtig auf

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Paprika lagern die meisten Leute falsch. Ist auch dir schon Paprika kurze Zeit nach dem Einkauf vergammelt? Mit unseren Tipps zur richtigen Lagerung passiert dir das nicht mehr!

Auch schrumpelige Paprika kannst du noch essen – sie hat aber weniger Nährstoffe.
Auch schrumpelige Paprika kannst du noch essen – sie hat aber weniger Nährstoffe.
(Foto: CC0 / Pixabay / photosforyou)

    Die richtige Lagerung von Paprika beginnt schon beim Einkaufen. Wenn du nicht vorhast, das Gemüse am selben Tag zu essen, solltest du darauf achten, dass es folgende Merkmale aufweist:

    • Die Paprika hat feste, leicht glänzende Haut.
    • Der Stängel ist grün und sieht frisch aus.

    Die Paprika beginnt trotzdem nach kurzer Lagerzeit zu schrumpeln? Das könnte daran liegen, dass du sie in zu kalten Temperaturen aufbewahrt hast. Paprika gehört nicht in den Kühlschrank!

    Da das Gemüse ursprünglich aus wärmeren Regionen stammt, ist es sehr kälteempfindlich. Im Kühlschrank wird Paprika schnell matschig und verliert außerdem einen Großteil ihrer gesunden Nährstoffe.

    Ausnahme: Angeschnittene Paprika hält sich in einem Stück Baumwollstoff in einer luftdicht verschlossenen Dose bis zu zwei Tage.

    Generell solltest du Paprika aber idealerweise bei Temperaturen zwischen acht bis zehn Grad Celsius lagern. Außerdem sollte der Aufbewahrungsort möglichst dunkel und trocken sein.

    Geeignete Orte zum Lagern der Paprika sind beispielsweise unbeheizte Speisekammern, trockene Kellerräume oder auch dein Hausflur. Lege die Paprika dort in einen Gemüsekorb oder eine Keramikschale und bedecke sie mit einem Geschirrtuch als Lichtschutz.

    Paprika längerfristig lagern

    Lagere größere Mengen Paprika in luftdurchlässigen Kisten.
    Lagere größere Mengen Paprika in luftdurchlässigen Kisten.
    (Foto: CC0 / Pixabay / auntmasako)

    Wenn du mehrere Kilo Paprika lagern möchtest, gelten dieselben Regeln:

    • Die ideale Lagertemperatur beträgt acht bis 10 Grad Celsius.
    • Der Aufbewahrungsort sollte dunkel und trocken sein.

    Außerdem solltest du größere Mengen Paprika am besten in Gemüsekisten mit Belüftungsschlitzen lagern. So halten sie sich bis zu zwei Wochen.

    Wichtig: Paprika solltest du nie in direkter Nähe von Äpfeln, Birnen und anderen nachreifenden Früchten lagern. Diese setzen das Reifegas Ethylen frei, was ein Umfeld kreiert, in dem Paprika schneller verdirbt. Mehr dazu hier: Obst und Gemüse gemeinsam lagern – oder getrennt?

    Übrigens kannst du Paprika nicht nur lagern, sondern auch konservieren:

    Tipp: Solltest du die Paprika selber ernten, kannst du für die besten Haltbarkeitsbedingungen sorgen. Schneide die Paprika glatt an der dünnsten Stelle oberhalb der Schote ab und vermeide zu starkes Drücken oder Einritzen. Je weniger Verletzungen die Paprika hat, desto länger bleibt sie frisch. Anschließend kannst du deine Paprika lagern, gleich genießen oder konservieren.

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