Pickel am Po: So wirst du sie schnell wieder los

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Pickel am Po sind unangenehm, unschön und du möchtest sie am liebsten sofort loswerden. Oftmals ist das gar nicht so schwer. Wir zeigen dir, wie du die Haut an deinem Po pflegst und Unreinheiten vermeidest.

Woher kommen Pickel am Po?

Zu enge Kleidung ist oft schuld an Pickeln am Po.
Zu enge Kleidung ist oft schuld an Pickeln am Po. (Foto: CC0 / Pixabay / derneuemann)

Pickel am Po können verschiedene Ursachen haben. Bei Frauen entstehen sie oft, wo die Sliplinie verläuft oder aber am Übergang von Po und Oberschenkel. Besonders unangenehm wird es, wenn sich diese Pickel entzünden, größer werden und du sie unter der Kleidung merkst.

Wenn du Pickel am Po hast, kann das verschiedene Ursachen haben.

  1. Deine Haut ist zu trocken oder wird nicht genug durchblutet und erneuert. Wenn du zu trockener Haut neigst, die schnell schuppig wird, verstopfen oft die Poren. So kommt es zu Pickeln.
  2. Deine Unterwäsche oder Kleidung sitzt zu eng. Wenn du zu oft zu enge Unterwäsche trägst, reibt der Stoff an deiner Haut. Dadurch wird sie gereizt und es bilden sich leicht Pickel, die sich entzünden können.
  3. Deine Unterwäsche lässt deine Haut nicht atmen. So schön Spitzenunterwäsche auch aussieht oder so gut Mikrofaser auch sitzt, für deine Haut bedeuten sie hauptsächlich Strapazen. Spitze kratzt, auch wenn du es nicht unbedingt merkst und irritiert deine Haut. Auch hierdurch können Pickel entstehen. Oder aber deine Unterwäsche lässt deine Haut nicht atmen und so bilden sich Feuchtigkeit, Schweiß und Wärme. Poren verstopfen, Bakterien fühlen sich wohl und Pickel wachsen.
  4. Du trägst deine Sportkleidung (oder den Bikini) zu oft. Sport- und Schwimmkleidung bestehen ebenfalls meistens auch Stoffen, die die Haut wenig atmen lassen und Bakterien gut binden. Den ganzen Tag (oder mehrere Tage) den gleichen Bikini zu tragen ist Gift für deine Haut und beschert dir oft Pickel am Po. Genauso ist es mit Sportkleidung.
  5. Deine Haut ist fettig und/oder unrein. Es gibt einen Grund, weswegen Pickel am Po auch „Buttne“ (Po-Akne) genannt werden. Genau wie Akne im Gesicht, kann sich auch Akne am Po entwickeln, besonders wenn du ohnehin schon Haut hast, die anfällig für Akne ist.

Die richtige Pflege bei Pickeln am Po

Die richtige Hautpflege für pickelfreie Haut.
Die richtige Hautpflege für pickelfreie Haut. (Foto: CC0 / Pixabay / chezbeate)

Hast du trockene oder schlecht durchblutete Haut, dann ist die richtige Hautpflege wichtig. Wenn du duschst, benutze entweder ein gutes Peeling (Vorsicht vor Produkten mit Mikroplastik). Du kannst auch ganz einfach selbst ein Peeling herstellen. Massiere es mit einem guten Schwamm oder Peelinghandschuh ein, um abgestorbene Hautstellen zu entfernen. So wird deine Haut empfänglicher für Feuchtigkeitspflege nach der Dusche und obendrein auch gut durchblutet, sodass sich die Haut gesund erneuert.

Nach dem Duschen ist es wichtig, dass du deinen Po eincremst.

Wenn du unreine Haut hast und diese zu Akne neigt, braucht sie besonders leichte Pflege. Bei Pickeln jeder Art solltest du darauf achten, dass deine Pflegeprodukte nicht zu fetthaltig sind. Beispielsweise sind Körperbuttern Gift für pickelige Haut. Fetthaltige Pflegeprodukte verstopfen die Poren.

Wichtig: Pickel am Po besser nicht ausdrücken! Je mehr du die Pickel berührst und eventuell auch ausdrückst, desto eher entzünden sie sich. So schwer es also fällt: Finger weg von den Pickeln.

Tipp: Auch im Sommer beim Sonnenschutz solltest du darauf achten, dass dein UV-Schutz für empfindliche oder allergische Haut geeignet ist. Diese Produkte sind besonders leicht und sanft zur Haut.

Pickel am Po vermeiden: Die richtige Kleidung

Versuche darauf zu achten, locker sitzende Unterwäsche und Kleidung zu tragen, damit deine Haut besser durchblutet und nicht eingeengt wird. Reibung reizt deine Haut und kann Pickel begünstigen. Du kannst zuhause deine enge Jeans gegen eine weite Hose eintauschen oder im Sommer beispielsweise häufiger zum Rock als zur engen Hotpants greifen. Generell gilt: Je mehr frische Luft deine Haut bekommt, desto gesünder ist sie auch. Nutze also gerade im Sommer jede Chance, die Sonne an deine Haut zu lassen oder luftige Kleidung zu tragen.

Achte außerdem auf das Material deiner Kleidung. Hosen, Röcke oder Kleider aus Polyester oder ähnlichen Materialien lassen deine Haut schwitzen. Trage also vorzugsweise Materialien wie Baumwolle oder Leinen. Achte besonders bei Unterwäsche auf atmungsaktive und hautfreundliche Materialen.

Denke daran, Sport- und Badekleidung oft genug zu waschen. Damit du nicht Tag für Tag den Schmutz und Schweiß der letzten Work-Outs an deine Haut lässt.

Pickel am Po behandeln

Teebaumöl hilft gegen Pickel.
Teebaumöl hilft gegen Pickel. (Foto: CC0 / Pixabay / kumaraniroshan1)

Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch mal Pickel am Po sprießen, ist schnelle Hilfe gefragt. Mit diesen Tipps verhinderst du, dass sich die Pickel am Po ausbreiten oder gar entzünden.

  • Kamille: Bei Pickeln und unreiner Haut wirkt Kamille beruhigend und wundheilend. Du kannst entweder eine gute Kamillensalbe aus dem Reformhaus holen oder aber einen Tee aus Kamillenblüten kochen und diesen dann mit einem Waschlappen auf die betroffenen Stellen auftragen. Tipp: Kamille hierbei deutlich höher dosieren als für normalen Tee.
  • Teebaumöl: Teebaumöl ist ein altbewährtes Wundermittel gegen Pickel. Es hemmt die Entzündung, beruhigt die Haut und wirkt klärend und antibakteriell.
  • Kokosöl (nur bei nicht empfindlicher Haut): Auch Kokosöl wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Hierbei ist allerdings doppelte Vorsicht geboten: Erstens kann Kokosöl bei fettiger Haut oft eher zu noch mehr Pickeln führen. Zweitens gibt es sehr viel Kokosöl zu kaufen, das weder unter fairen Bedingungen gehandelt wurde, noch Bio-Standards entspricht.
  • Eiswürfel: Eiswürfel hemmen die Schwellung und beruhigen irritierte Haut.
  • Zinksalbe: Zinksalbe bekämpft Bakterien und trocknet den Pickel aus. So geht die Schwellung zurück und die Talgbildung wird reduziert.

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