Sonnenhut: Tipps zu Anbau und Pflege

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Der Sonnenhut präsentiert im Spätsommer seine gelben Blütenstände und bringt noch einmal etwas Farbe in den Garten. Hier erfährst du, wie du die Staudenpflanze richtig anbaust und pflegst.

Der Sonnenhut hat seinen Namen von der Form seiner gelben Blüten, die an einen breitkrempigen Hut erinnern. Er ähnelt als Korbblütler ein wenig der Sonnenblume und der Margerite.

Ursprünglich stammt der Sonnenhut aus Nordamerika. Anpassungsfähig, wie sie ist, wächst die bienenfreundliche Pflanze dort sowohl in trockenen Prärien als auch auf grünen Wiesen. Von den über 16 Sorten des Sonnenhuts sind die meisten mehrjährig blühende Pflanzen. Je nach Art liegt die Blütezeit des Sonnenhutes zwischen Juli und Oktober.

Sonnenhut pflanzen: So machst du es richtig

Der Sonnenhut gehört zu den winterharten Stauden und ist deshalb sehr pflegeleicht.
Der Sonnenhut gehört zu den winterharten Stauden und ist deshalb sehr pflegeleicht. (Foto: CC0 / Pixabay / Mylene2401)

Du kannst den Sonnenhut entweder als Staude oder als Saatgut anpflanzen. Je nachdem, für welche Variante du dich entscheidest, ergeben sich leichte Abweichungen im Anbau. Grundsätzlich solltest du folgende Hinweise beachten:

  • Samen aussäen: Wer noch nicht viel Erfahrung im Gärtnern hat, sollte den Gelben und den Roten Sonnenhut aussähen. Das Saatgut kaufst du am besten in Bio-Qualität im Gartenfachhandel. Am besten säst du den Sonnenhut im April oder im Mai aus. Bedecke die ausgestreuten Samen mit etwas Erde, damit die Pflanzen im Dunkeln keimen können. Die Keimzeit beträgt etwa drei Wochen. In dieser Zeit solltest du den Boden immer gut feucht halten.
  • Stauden pflanzen: Der Sonnenhut ist eine winterharte Staude. Die Jungpflanzen solltest du am besten zwischen Ende September und Ende November in die Erde setzen.
  • Der richtige Standort: Der Sonnenhut mag es am liebsten sonnig bis halbschattig. Je sonniger der Standort, desto üppiger treiben die Blüten der Pflanze aus. Am besten kombinierst du den Sonnenhut mit anderen Stauden wie dem Eisenhut oder mit Rittersporn.
  • Der richtige Boden: Ein nährstoffreicher und durchlässiger Boden ist wichtig, damit der Sonnenhut gut gedeiht. Am besten hebst du dafür etwas Humus unter die Erde.

Den Sonnenhut richtig pflegen

Für Bienen und Schmetterlinge ist der Sonnenhut ein wichtiger Nahrungslieferant.
Für Bienen und Schmetterlinge ist der Sonnenhut ein wichtiger Nahrungslieferant. (Foto: CC0 / Pixabay / Capri23auto)

Normalerweise ist der Sonnenhut eine sehr widerstandsfähige und pflegeleichte Pflanze. Damit es ihm in deinem Garten besonders gut geht, solltest du aber die folgenden Hinweise beachten:

  • Gießen: Besonders während der Blütezeit solltest du den Sonnenhut regelmäßig mit Regenwasser aus der Tonne gießen. Vermeide dabei aber, dass es zu Staunässe kommt. Das kannst du gut verhindern, indem du etwas Kies unter die Erde hebst. Mit längeren Hitzeperioden kommt der Sonnenhut gut zurecht. Er treibt dann lediglich weniger Blüten aus.
  • Düngen: Der Sonnenhut braucht viele Nährstoffe, um seine prächtigen Blütenstände auszubilden. Deshalb solltest du ihn mindestens einmal im Frühjahr und einmal im Herbst düngen. Am besten verwendest du dafür organischen Dünger wie zum Beispiel Kompost.
  • Schneiden: Normalerweise musst du den Sonnenhut nicht zurückschneiden. Du kannst aber nach der Blütezeit die vertrockneten Blütenstände entfernen.

Schädlinge beim Sonnenhut

Im Frühjahr solltest du darauf achten, dass keine Schnecken deinen Sonnenhut befallen.
Im Frühjahr solltest du darauf achten, dass keine Schnecken deinen Sonnenhut befallen. (Foto: CC0 / Pixabay / MabelAmber)

Schädlinge haben beim Sonnenhut nur selten eine Chance, denn er ist sehr robust. Im Frühjahr kann es allerdings passieren, dass sich Schnecken über die Blätter der Pflanze hermachen. Ab und zu wird der Sonnenhut auch von Mehltau befallen. Welche einfachen Hausmittel dabei helfen, Mehltau zu bekämpfen, kannst du in unserem Artikel zum Thema nachlesen.

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