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Spülmaschine verstopft: Das kannst du tun

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Ist die Spülmaschine verstopft, kommt das einer kleinen Katastrophe gleich. Doch keine Panik: Wir zeigen dir, was du tun kannst, wenn deine Spülmaschine verstopft ist.

Wie der BR berichtet, spülen lediglich vier Prozent der Deutschen gerne mit der Hand, weshalb heutzutage kaum ein Haushalt ohne Spülmaschine auskommt. Zugleich verbraucht der Geschirrspüler, wie der BR weiter berichtet, 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Energie als das Spülen mit der Hand. Umso größer kann der Frust sein, wenn die Spülmaschine verstopft ist – es kann sein, dass sie das Geschirr nicht mehr richtig reinigt oder aber plötzlich nicht mehr abpumpt. Das kann unterschiedliche Ursachen haben:

  • der Ablaufschlauch ist verstopft
  • die Siebe sind verstopft
  • die Maschine ist verkalkt

Spülmaschine verstopft: Das kannst du tun!

Du kannst selbst etwas tun und die Bestandteile überprüfen, sollte deine Spülmaschine verstopfen.
Du kannst selbst etwas tun und die Bestandteile überprüfen, sollte deine Spülmaschine verstopfen.
(Foto: CC0 / Pixabay / manfredrichter)

Wenn deine Spülmaschine verstopft ist, kannst du einige Maßnahmen selbst ergreifen:

  • Sollte sich das dreckige Wasser in der Maschine anstauen, räume das Geschirr aus und schöpfe es sofort ab.
  • Suche nach der Ursache: Überprüfe hierfür zunächst die Siebe. Sitzt darin eventuell ein Fremdkörper fest, der die Maschine verstopft? Sollte dies der Fall sein, kannst du die Siebe herausschrauben und unter klarem Wasser gründlich reinigen. Wir empfehlen dir, dies regelmäßig zu tun, um weiteren Verstopfungen vorzubeugen.
  • Falls die Siebe nicht ursächlich sind, dann überprüfe als nächstes die Ablaufpumpe. Diese befindet sich an der niedrigsten Stelle des Geräts, damit es möglich ist, das Wasser vollständig abzupumpen. Greife hierfür vorsichtig ins Flügelradgehäuse der Pumpe und schau nach, ob diese verstopft ist.
  • Sollte auch hier die Ursache nicht zu finden sein, dann stelle bitte zunächst das Wasser ab. Schau dir danach auf der Rückseite der Maschine den Abwasserschlauch genauer an. Anschließend löst du den Schlauch von der Maschine und hältst ihn über ein Gefäß oder einen Eimer, damit das dreckige Wasser herausfließt. Dann schaust du dir den Schlauch an und prüfst, ob er verstopft ist.
  • In seltenen Fällen liegt das Problem beim Siphon oder beim Abwasserrohr. Hierbei raten wir dir, eine/n Experten*in zu Rate zu ziehen.

Verstopfte Spülmaschine vorbeugen – so gehts

Damit deine Spülmaschine zukünftig nicht erneut verstopft, kannst du einiges tun. Grundsätzlich ist eine regelmäßige Reinigung unabdingbar, damit das Haushaltsgerät lange seinen Dienst tut.

  • Achte darauf, dass keine oder wenig Essensreste in der Maschine haften bleiben. Am besten kratzt du hartnäckige Essensreste vom Geschirr ab, ehe du es in die Spülmaschine legst. Versuche, die Tür immer geschlossen zu halten, damit die Reste weniger schnell antrocknen.
  • Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) empfiehlt in den goldenen Regeln zum Spülen in der Geschirrspülmaschine, das Maschinensieb und andere empfindliche Teile alle 14 Tage gründlich zu reinigen. Du kannst dafür Handspülmittel und etwas Wasser verwenden. Dafür kannst du zum Beispiel Spülmittel selber machen.
  • Wichtig ist außerdem, den Innenraum gelegentlich mit Spülmaschinentabs durchzuspülen beziehungsweise einen Waschgang ohne Geschirr anzustellen. Die Innenseiten der Tür wischst du danach mit der Restfeuchte ab. Dadurch sparst du Wasser und somit Umweltressourcen ein.
  • Gehärtete Fette bekommst du aus der Maschine gelöst, indem du etwa nach jedem fünften bis zehnten Mal Waschen ein Programm mit hoher Waschtemperatur ohne Geschirr durchlaufen lässt. Damit lösen sich selbst hartnäckige Ablagerungen, sodass die Spülmaschine nicht mehr so leicht verstopft.

Worauf du der Umwelt zuliebe beim Spülen mit der Maschine achten solltest

Reinigungstabs gibt es in verschiedenen Ausführungen – achte darauf, dass sie wenn möglich phosphatfrei sind.
Reinigungstabs gibt es in verschiedenen Ausführungen – achte darauf, dass sie wenn möglich phosphatfrei sind.
(Foto: CC0 / Pixabay / PhotoMIX-Company)

Zwar steht die Spülmaschine in der Ökobilanz besser da als das reine Spülen mit der Hand, doch kommt es natürlich auch darauf an, ob du die Spülmaschine richtig benutzt. In einem anderen Artikel erläutern wir dir ausführlich, welche acht größten Spülmaschinen-Fehler du nicht begehen solltest, um Energie und bares Geld zu sparen.

  • Schau dir zunächst genau an, wie du die Spülmaschine richtig einräumst. Du sparst von Anfang an Energie und Wasser, indem du sie richtig einräumst und voll belädst.
  • Tust du einige Dinge, die nicht in die Spülmaschine gehören, trotzdem hinein, ist eine verstopfte Spülmaschine quasi vorprogrammiert. Scharfe Messer, Holzstücke, Milch- und Kristallglas oder Töpfe und Pfannen solltest du beispielsweise immer mit der Hand waschen.
  • Verzichte bitte auf Vorspülen. Das verbraucht nur unnötig Energie. Stark verschmutztes Geschirr solltest du vorher ohnehin erst einmal unter laufendem Wasser kurz abspülen.
  • Umweltschonend spülst du, indem du leicht verschmutztes Geschirr lediglich bei niedrigen Temperaturen mit einem Spar- oder Kurzprogramm wäschst. Dosiere hierbei Reiniger, Salz und Klarspüler auf die exakt benötigte Menge (Tipp: Klarspüler selber machen).
  • Falls du die Spülmaschine aktuell nicht verwendest, belasse sie bitte nicht im stromfressenden Standby-Modus, sondern schalte sie ganz ab.

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