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12 Dinge, die nicht in die Spülmaschine gehören

Geschirrspüler Pfanne Messer
Foto: Utopia

Die Spülmaschine nimmt uns im Haushalt jede Menge Arbeit ab – allerdings sollte man nicht alles in der Maschine waschen. Einige Küchenutensilien können dem Geschirrspüler schaden oder werden durch den Spülvorgang beschädigt. Was du besser per Hand spülen solltest:

Scharfe Messer

Deine Messer schneiden nicht so gut und werden schnell stumpf? Wenn du sie im Geschirrspüler spülst, ist das kein Wunder. Schon ein einziger Spülgang kann die Messer abstumpfen. Grund dafür sind die Säuren und Laugen im Spülmaschinensalz oder den Tabs. Sie rauen die Oberfläche der Klingen auf – und das Messer schneidet schlechter.

Utensilien aus Holz

Egal ob das Schneidebrett aus Holz, der Holz-Kochlöffel oder das Salatgeschirr – Utensilien aus Holz solltest du nicht in den Geschirrspüler stecken. Das heiße Wasser verändert ihre Struktur, das Holz kann sich verziehen, Splitter bilden oder sogar reißen.

Gefäße mit Etiketten

Leben ohne Plastik: Tipps für leere Schraubgläser
Keine Gläser mit Etiketten in der Spülmaschine waschen. (Foto: "Spice Jars 2" von Andy Wright unter CC-BY-2.0)

Leere Schraubgläser eignen sich gut, um Lebensmittel aufzubewahren oder einzufrieren. Ein geleertes Marmeladenglas oder ähnliches einfach im Geschirrspüler zu reinigen, ist allerdings keine gute Idee – zumindest solange das Etikett noch dran klebt. Das Papier und der Klebstoff können sich während dem Spülvorgang lösen und im Filter der Maschine stecken bleiben – ein Risiko für die Spülmaschine.

Kristallglas

Kristallglas
Kristallglas wird in der Spülmaschine trüb. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay)

Kristallglas gehört nicht in die Spülmaschine: Gläser oder Schüsseln aus Kristallglas werden trüb und verlieren ihren Glanz. Das liegt auch in diesem Fall am heißen Wasser in Verbindung mit dem Spülmaschinenmittel. Kristallglas also lieber per Hand spülen!

Milchglas

Gleiches gilt für Milchglas – das Glas wird dank der Spülmaschine jedoch nicht trüb, sondern bekommt mit der Zeit eine gelbliche Farbe.

Geschirr mit Kunststoffen

Achtung bei allen Geschirrstücken und Küchenutensilien mit Plastik. Wegen der heißen Wassertemperaturen können die Kunststoffteile schmelzen, sich verformen oder milchig werden. Allerdings gibt es auch Kunststoff-Geschirr, das „spülmaschinenfest“ oder „spülmaschinengeeignet“ ist. Der Hersteller vermerkt das in der Regel auf der Verpackung. Im Zweifel Kunststoff-Utensilien aber lieber per Hand spülen.

Isolierte Behälter

Thermoskanne
Thermoskanne besser von Hand spülen. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay)

Coffee-to-go-Thermosbecher, Brotdosen, Thermoschüsseln oder andere isolierte Behältnisse mit Vakuum-Funktion dürfen auf keinen Fall in die Spülmaschine. Die Säuren und Laugen im Spülpulver greifen die Gummidichtungen an – wenn sie beschädigt sind, lässt sich kein Vakuum mehr herstellen.

Mit Klebstoff repariertes Geschirr

Dir ist ein Teller heruntergefallen oder der Henkel einer Tasse ist abgebrochen? Oft lässt sich das mit etwas Klebstoff reparieren. Dann solltest du das geklebte Geschirrstück aber nicht mehr in die Spülmaschine stellen – der Spülvorgang kann den Klebstoff wieder lösen.

Acryl-Geschirr

Vorsicht auch bei Geschirr aus Acryl: Wenn du es in der Spülmaschine spülst, können leicht Kratzer entstehen, die nicht besonders schön aussehen.

Töpfe und Pfannen

Spargel in der Pfanne braten
Die Spülmaschine schadet der Beschichtung von Töpfen und Pfannen. (Foto: CC0 / Pixabay / nuccio)

Beschichtete Töpfe und Pfannen solltest du lieber mit der Hand spülen. Der Grund: Das Spülmittel löst bei den heißen Temperaturen mit der Zeit die Beschichtung auf – das Essen bleibt dann beim Braten oder Kochen schneller haften.

Messbecher

Messbecher
Bei Messbechern verschwinden die Markierungen mit der Zeit. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay)

Deinen Messbecher solltest du von Hand waschen – zumindest wenn du ihn länger als solchen nutzen willst. Durch das Spülmaschinensalz löst sich mit der Zeit der Aufdruck mit den Mengenangaben ab.

Auf was du beim Spülen mit der Maschine sonst noch achten kannst, liest du hier: Die 7 größten Spülmaschinen-Fehler

Konventionelles Maschinenspülmittel

Auch nicht empfehlenswert für die Spülmaschine: Herkömmliche Maschinenspülmittel bzw. Spülmaschinen-Tabs. Diese können bedenkliche Substanzen enthalten. Am problematischsten sind dabei Phosphate, die über das Abwasser in natürliche Gewässer gelangen und so zur Überdüngung und zur Zerstörung der Öko-Systeme von Seen beitragen. Auch ungesunde synthetische Konservierungs- und Farbstoffe können in konventionellen Maschinenspülmitteln enthalten sein.

Umweltfreundlicher und gesünder sind ökologische Spülmaschinen-Tabs oder Maschinenspülmittel. (Bestenliste: Die besten Öko-Spülmaschinentabs) Oder alternativ dazu: Spülmittel selber machen: Rezept zum Handspülen und für Geschirrspüler

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(2) Kommentare

  1. In den konventionellen Spülmaschinentabs sind seit Anfang 2017 Phosphate verboten.
    Insofern finde ich den Bericht nicht ganz in Ordnung. Ich möchte damit aber konventionelle Reinigungsmittel nicht in Schutz nehmen.

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