Stillkugeln-Rezept: geballte Energie für die Stillzeit

Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Regenwolke0; Colourbox.de

Stillkugeln sind regelrechte Energiebomben, die dich in den ersten Wochen nach der Geburt unterstützen. Wir verraten was drin steckt und zudem ein Rezept, mit dem du den gesunden Snack einfach selber machen kannst.

Was sind Stillkugeln?

Getreide ist ein wichtiger Bestandteil von Stillkugeln. Du kannst es im ganzen Korn oder auch fertig geschrotet kaufen.
Getreide ist ein wichtiger Bestandteil von Stillkugeln. Du kannst es im ganzen Korn oder auch fertig geschrotet kaufen. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / suraj)

Stillkugeln sind im Grunde nichts anderes als kompakte Energielieferanten. Sie bestehen aus gemahlenen oder fein gehackten Zutaten. Typische Zutaten für solche Energiebällchen sind Nüsse, Getreide und Trockenfrüchte. Bei Stillkugeln sind die Zutaten besonders gut auf stillende Mütter in den ersten Lebenswochen ihres Kindes abgestimmt. Auf diese Weise liefern die Kugeln nicht nur schnell und viel Energie. Sie können aufgrund ihrer Zutaten auch die Milchproduktion anregen.

Wofür sind Stillkugeln gut?

In der ersten Zeit nach der Geburt eines Kindes wird der bisherige Alltag der Eltern komplett über den Haufen geworfen. Zwischen Stillen, Wickeln und Baden deines Kindes bleibt in den ersten Wochen nicht viel Zeit für andere Dinge wie Einkaufen oder Kochen. Natürlich ist eine ausgewogene Ernährung gerade in der Stillzeit besonders wichtig für Mutter und Kind. Hier kommen die Stillkugeln ins Spiel: Mit der schnellen Energiezufuhr kannst du die Zeit bis zu deiner nächsten Mahlzeit gut überbrücken, ohne dass der Muttermilch wichtige Nährstoffe fehlen.

Rezept für selbstgemachte Stillkugeln

Auch Trockenfrühte und Nüsse kannst du nach Geschmack verwenden.
Auch Trockenfrühte und Nüsse kannst du nach Geschmack verwenden. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Regenwolke0)

Stillkugeln kannst du schnell und einfach selber machen. So kennst du alle Inhaltsstoffe und kannst zudem auf regionale und biologisch erzeugte Zutaten zurückgreifen. Die findest du zum Beispiel in einem Bioladen in deiner Nähe.

Zutaten für Stillkugeln:

  • 1kg Gerste, Weizen oder Hafer, in beliebiger Mischung, im ganzen Korn oder geschrotet
  • 300g gekochter Vollkornreis
  • 350g Butter oder Ghee
  • 300g Honig
  • eventuell 1 Tasse Mandeln, Haselnüsse oder Cashewkerne (fein gehackt)
  • 1 Glas Wasser

So bereitest du Stillkugeln zu:

  1. Wenn du das Getreide im ganzen Korn gekauft hast, musst du es zuerst noch selber schroten. Das geschrotete Getreide röstest du anschließend in einer großen Pfanne ohne Öl an, bis es leicht braun wird.
  2. Mische das noch warme, geröstete Schrot mit Reis, Butter, Honig und gehackten Nüssen.
  3. Gib nach und nach etwas von dem Wasser hinzu, bis die Masse formbar wird.
  4. Forme nun aus der Masse die Kugeln mit einem Durchmesser von ungefähr zwei Zentimetern.
  5. Wenn du möchtest, kannst du die fertigen Kugeln noch einmal in Kokosraspeln, Kakao oder anderen Zutaten wälzen und sie so „panieren“.

Die fertigen Kugeln solltest du im Kühlschrank lagern. Bei den Zutaten kannst du experimentieren und z. B. kleingehackte Trockenfrüchte oder auch milchfördernde Gewürze wie Kümmel, Fenchel oder Anis untermischen.

Stillkugeln ersetzen keine Mahlzeit

Stillkugeln sind als kleine Zwischenmahlzeit gedacht und ersetzen keine Hauptmahlzeit. Mehr als 2 bis 5 Kugeln solltest du pro Tag nicht essen. Stillkugeln wirken wegen ihrer Zutaten als milchfördernd. Wie immer beim Stillen gilt jedoch, dass jedes Kind unterschiedlich auf die Ernährung der Mutter reagiert. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kind deine Milch nach Stillkugeln nicht gut verträgt, solltest du die Zutaten nach deinem Bedarf anpassen.

Weiterlesen auf Utopia:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: