Verstopfung beim Baby: Diese Hausmittel helfen

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Dein Baby hat Verstopfung und du weißt nicht, was du dagegen tun kannst? Wir zeigen dir fünf effektive Hausmittel, mit denen du die Verdauung deines Babys in Schwung bringst.

Diese Hausmittel lösen Verstopfung beim Baby

Eine gesunde Ernährung und Lebensweise schützen dein Baby vor Verstopfung und anderen Verdauungsproblemen.
Eine gesunde Ernährung und Lebensweise schützen dein Baby vor Verstopfung und anderen Verdauungsproblemen. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / PublicDomainPictures)

Wenn dein Baby häufig an Verstopfung leidet oder für mehrere Tage Probleme beim Stuhlgang hat, solltest du mit ihm zum Kinderarzt gehen. Dieser untersucht dein Baby fachmännisch, testet seinen Stuhlgang und kann gegebenenfalls passende Medikamente verschreiben, um das Problem zu lösen. In weniger schlimmen oder Einzelfällen kannst du es sonst zuerst mit folgenden Hausmitteln versuchen:

  • Bewegung: Wenn du vorsichtig mit den Beinen deines Babys „Fahrrad fährst“, lockert sich der Stuhl im Darm.
  • Flüssigkeit: Achte darauf, dass dein Baby immer genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Wasser und ungesüßter Tee kurbeln die Verdauung an.
  • Ballaststoffe: Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt eine gesunde Verdauung. Birnen, Brokkoli, Pflaumen, Himbeeren und Äpfel haben positive Auswirkungen auf die Darmaktivität deines Babys. Achtung, Ausnahme: Babys, die noch kein Jahr alt sind, sollten nicht zu viele Ballaststoffe zu sich nehmen.
  • Gesunde Ernährung: Viel Obst und Gemüse unterstützen die Darmaktivität und beugen Verstopfungen vor.
  • Bauchmassagen: Sanfte Bauchmassagen bringen die Verdauung in Schwung und regen den Stoffwechsel an.

Wie äußert sich Verstopfung beim Baby?

Nicht immer ist ein ausbleibender Stuhlgang gleich Anzeichen für eine Verstopfung.
Nicht immer ist ein ausbleibender Stuhlgang gleich Anzeichen für eine Verstopfung. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / fancycrave1)

Prinzipiell kann die Häufigkeit des Stuhlgangs bei Babys stark variieren, denn sie hängt von verschiedensten Faktoren ab. Babys, die gestillt werden, haben zum Beispiel seltener Stuhlgang als die, die Flaschennahrung bekommen. Um zu erkennen, ob dein Baby an Verstopfung leidet, kannst du auf die folgenden Symptome achten:

  • für mehrere Tage ausbleibender Stuhlgang
  • harter, trockener Stuhl
  • Appetitlosigkeit
  • harter Bauch
  • große Anstrengung, offensichtliches „Drücken“ und Weinen beim Stuhlgang

Wichtig: Sollte dein Baby zusätzlich heftige Bauchschmerzen oder -krämpfe haben, solltest du gleich einen Arzt zu Rate ziehen. So kannst du schlimmere Krankheiten, wie zum Beispiel einen Darmverschluss, ausschließen.

Ursachen für Verstopfung beim Baby

Achte auf das richtige Mischverhältnis von Milch und Wasser, wenn du dein Baby mit Flaschenmilch ernährst.
Achte auf das richtige Mischverhältnis von Milch und Wasser, wenn du dein Baby mit Flaschenmilch ernährst. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / StockSnap)

Verstopfung beim Baby kann verschiedene Ursachen haben.

  • Eine große Rolle spielt die Flüssigkeitszufuhr: Wenn dein Baby zu wenig Flüssigkeit aufnimmt und dehydriert, kann es leicht zu einer Verstopfung kommen.
  • Viele Babys reagieren sensibel auf die Umstellung auf  Breikost, die erste feste Nahrung oder Änderungen im Essverhalten.
  • Außerdem leiden Babys, die nicht gestillt werden, sondern Flaschenmilch erhalten, eher an Verstopfungen.
  • Zu guter Letzt kann auch Bewegungsmangel Verdauungsprobleme nach sich ziehen: Achte deshalb immer darauf, dass dein Baby ausreichend strampeln kann.

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