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Kohleausstieg selber machen: gewitzte Alternative zu veralteten Geschäftsmodellen

© enyway GmbH

Die Politik tut sich schwer mit dem Kohleausstieg, denn der Abschied von der Kohle kratzt an überkommenen Vorstellungen. Doch nie war es einfacher für den Einzelnen, die Sache jetzt endlich selbst in die Hand zu nehmen.

Zum Jahresstart hatte die Politik eine gute und eine schlechte Nachricht für die Bürger. Die gute Nachricht: Der Kohleausstieg ist beschlossene Sache. Experten haben einen Vorschlag erarbeitet, dem die Politik höchstwahrscheinlich folgen wird.

Die schlechte Nachricht: Knapp 20 Jahre lang wird Kohlestrom noch zum deutschen Strommix gehören – denn die Kraftwerke sollen noch bis 2038 laufen. Für das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, wäre aber laut internationalen Wissenschaftlern ein kompletter Ausstieg bis 2030 nötig.[1]

Kohleausstieg kann nicht warten

Besonders klimaschädlich ist die Braunkohle, da bei ihrer Verbrennung deutlich mehr Kohlendioxid als bei anderen fossilen Energien entsteht. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland derzeit Platz 1 bei der Braunkohleförderung. Sie ist für rund 22 Prozent der gesamten deutschen CO2-Emissionen verantwortlich. Außerdem stoßen Braunkohlekraftwerke große Mengen Feinstaub aus und sind der größte Emittent von Quecksilber in Deutschland.

Der Ausstieg muss also deutlich schneller gehen. Das hat jüngst auch „Fridays for Future“ von der Politik gefordert. Die internationale Bewegung hat mittlerweile in mehr als 100 Ländern junge Menschen dazu bewegt, auf die Straße zu gehen. Konkret fordern sie, dass der Kohleausstieg bis 2030 durchgeführt wird und schon bis Ende des Jahres 2019 ein Viertel der jetzigen Kohlekraft abgeschaltet wird.

Des Weiteren soll es eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen geben und die komplette Energieversorgung bis 2035 auf Erneuerbare umgestellt werden. Fossile Energieträger sollen nicht länger subventioniert werden. Eine kraftvolle Bewegung, die Hoffnung macht.

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Die Fridays-for-Future-Bewegung fordert, dass unser Energieverbrauch bis 2035 nur durch erneuerbare Energien gedeckt wird. (© enyway GmbH)

Neue Geschäftsmodelle sind nötig

Doch noch geht die Politik Trippelschritte. Umso wichtiger wird das Verhalten der privaten Stromkunden. Denn je stärker diese sich vom Kohlestrom abwenden, desto kraftvoller können alternative Ansätze wachsen – und desto schneller schreitet die Energiewende voran.

Das Startup enyway bietet beispielsweise seit einiger Zeit seinen Kunden an, sich am Bau einer Solaranlage zu beteiligen und so die Energiewende selbst in die Hand zu nehmen. Und das ganz einfach. Die Kunden erwerben digital ein Stück Solaranlage in der Größe einer „Pizzaschachtel oder einer „Tischtennisplatte“ und sorgen damit dafür, dass dieses Stück Anlage gebaut wird.
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Eine originelle Idee, die enyway nun in einer Kooperation mit dem Startup Gustavo Gusto groß aufzieht: Gemeinsam verschenken sie 100.000 pizzakartongroße Stücke einer Solaranlage, die zusammen eine Größe von zwei Fußballfeldern ergeben und Strom für insgesamt 600 Haushalte produzieren. Und das komplett ohne staatliche Subventionen.

Pizza für die Energiewende

Auf jeder Verpackung der Gustavo Gusto Tiefkühlpizza finden die Käufer ab sofort einen Gutscheincode. Wenn sie diesen auf www.enyway.com/gustavogusto aktivieren, sorgen sie dafür, dass ein „Pizzaschachtelgroßes“-Stück Solaranlage entsteht. Den Strom daraus können sie auch selbst nutzen, indem sie mit enyway einen Stromvertrag abschließen. Alternativ können sie sich dafür entscheiden, den Ertrag des Solaranlagenstücks an die Organisation Fairventures zu spenden, um damit einen Baum zur Aufforstung in Indonesien zu pflanzen.

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Mit enyway und Gustavo Gusto können jetzt auch Privatpersonen den Kohleausstieg vorantreiben. (© Gustavo Gusto)

„Während die Politik den veralteten Geschäftsmodellen noch Milliarden hinterherwerfen möchte, wollen wir zusammen mit unseren Kunden die Energiewende vorantreiben. Jeder kann mitmachen“, erklärt Varena Junge, Mitgründerin von enyway.

Mit dem erzeugten Strom einer „Solarpizza“ sparen die Kunden durchschnittlich 20 Kilogramm CO2 im Jahr im Vergleich zu Strom aus Braunkohle. Das Projekt bietet eine innovative und kostengünstige Alternative für Verbraucher, die ihren eigenen Beitrag zur Energiewende leisten wollen.

Weitere Informationen:

 

[1] Quelle

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