Apfelmarmelade: Leckeres Rezept für die etwas andere Marmelade

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Der frühe Herbst ist die beste Zeit, um aus der Apfelernte leckere Apfelmarmelade zu kochen. Wir verraten dir dafür ein einfaches Rezept und Variationsmöglichkeiten.

Egal ob aus dem eigenen Garten, vom Markt oder von der Streuobstwiese: Der Herbst ist Apfelsaison. Mit unserem Rezept für Apfelmarmelade machst du aus den Früchten nicht nur einen leckeren Aufstrich, sondern konservierst diese gleich für lange Zeit.

Für das Rezept kannst du jede beliebige Apfelsorte verwenden. Durch den 3:1-Gelierzucker wird die Apfelmarmelade schön fruchtig und nicht zu süß – wobei die Süße natürlich auch von der Apfelsorte abhängt, die du verwendest.

Rezept: Apfelmarmelade

In Form von Marmelade hält sich die Apfelernte weit über die Saison hinaus.
In Form von Marmelade hält sich die Apfelernte weit über die Saison hinaus. (Foto: CC0 / Pixabay / castleguard)

Folgende Zutaten brauchst du für fünf bis sechs Marmeladengläser:

  • 1,5 kg Äpfel (Gewicht nach dem Entkernen)
  • circa 250 Milliliter Apfelsaft
  • Saft einer halben Zitrone
  • zwei Teelöffel Zimtpulver oder eine Zimtstange
  • 500 Gramm Gelierzucker 3:1

Hinweis: Anstelle des Gelierzuckers kannst du das enthaltene Geliermittel Pektin auch in Pulverform kaufen und dann ein entsprechendes Süßungsmittel hinzufügen. Beachte in diesem Fall die angegebene Dosierung. Übrigens kannst du auch Pektin selber aus Äpfeln herstellen.

Zubereitung der Apfelmarmelade:

  1. Wasche und entkerne die Äpfel. Wir empfehlen, die Äpfel nicht zu schälen. So gehen dir nicht die wertvollen Nährstoffe unter der Schale verloren, und du vermeidest Restabfälle. Allerdings wirst du die Schalenstücke dann auch in der Marmelade wiederfinden. Schneide alle schlechten Stellen heraus und würfle die Äpfel anschließend.
  2. Gib die Apfelstücke in einen großen Topf und gieße den Apfel- und den Zitronensaft hinzu. Verrühre beides mit den Apfelstückchen.
  3. Koche die Mischung für etwa zehn Minuten und rühre sie dabei stetig um. Achte darauf, dass nichts anbrennt. Gegebenenfalls musst du dafür noch ein bisschen mehr Apfelsaft hinzufügen. Nach den zehn Minuten sollten die Apfelstückchen weich sein und zerfallen. Während du die Äpfel kochst, kannst du die Marmeladen-Gläser sterilisieren.
  4. Püriere die Marmelade fein oder zerstampfe die Äpfel nur ein wenig – je nachdem, welche Konsistenz du für die Marmelade bevorzugst.
  5. Füge anschließend den Zimt und den Gelierzucker hinzu.
  6. Koche die Marmelade erneut auf und lasse sie für etwa vier Minuten sprudelnd kochen. Mache nach den vier Minuten eine Gelierprobe. Falls die Marmelade noch nicht geliert, lasse sie für einige weitere Minuten kochen und mache dann eine erneute Gelierprobe.
  7. Fülle die fertige Marmelade randvoll in die vorbereiteten Schraubgläser, verschließe diese fest und stelle sie für mindestens fünf Minuten auf den Kopf.

Bewahre die Marmeladengläser an einem kühlen dunklen Ort auf. Wenn du sauber gearbeitet hast, hält sich die Apfelmarmelade für wenigstens ein Jahr.

Variationsideen für die Apfelmarmelade

Gewürze wie Zimt oder Sternanis passen hervorragend zu Äpfeln.
Gewürze wie Zimt oder Sternanis passen hervorragend zu Äpfeln. (Foto: CC0 / Pixabay / santarina81)

Das Grundrezept kannst du auf verschiedene Weisen variieren. Hier sind einige Anregungen:

  • Der Geschmack der Apfelmarmelade hängt maßgeblich von der verwendeten Apfelsorte ab. Wenn du es eher etwas säuerlicher magst, sind zum Beispiel Boskop-Äpfel gut geeignet. Besonders süß dagegen ist beispielsweise die Sorte Gala. Weitere bekannte Apfelsorten wie Cox Orange, Jona Gold oder Elstar schmecken süß-säuerlich und sind zum Kochen ebenfalls gut geeignet.
  • Zum Zimt kannst du noch weitere Gewürze hinzufügen, beispielsweise eine Vanilleschote, einige Nelken, Sternanis oder eine Prise geriebene Tonkabohne.
  • Wenn du Stückchen und Röstaromen in deiner Marmelade magst, kannst du Mandelstifte oder Haselnussplättchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten und anschließend in der Marmelade mitkochen.
  • Schön süß und nach Apfelstrudel schmeckt die Marmelade, wenn du etwa 200 Gramm Rosinen (eventuell in Rum eingelegt) und einen Schuss Amaretto hinzufügst.
  • Du kannst einen Teil der Äpfel durch andere Früchte der Saison ersetzen, zum Beispiel Birnen oder Pflaumen. Achte darauf, dass das Verhältnis zwischen Gelierzucker und Früchten weiterhin 1:3 beträgt. Eventuell brauchst du so weniger Apfelsaft.
  • Wenn du es gerne etwas experimenteller magst, kannst du auch Gemüse hinzugeben. Zu Äpfeln passen zum Beispiel Möhren oder Kürbis. Da das Gemüse weniger süß ist als die Äpfel, solltest du je nach Verhältnis von Obst und Gemüse eher 2:1- oder 1:1-Gelierzucker verwenden.
  • Für den weihnachtlichen Touch: Wie wäre es mit Bratapfel-Marmelade?

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