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Birkenpilze: Richtig erkennen und zubereiten

Foto: CC0 / Pixabay / krzysztofniewolny

Birkenpilze findest du im Herbst an Wegesrändern, in Birkenwäldern oder sogar im heimischen Garten. Woran du die Pilzart erkennst, erfährst du hier.

Birkenpilze sind auch unter den Namen Birkenröhrling, Birkenraufuß, Kapuzinerpilz oder Graukopf bekannt. Wie der Name schon verrät, wachsen sie meist in der Nähe von Birken. Im Herbst kannst du die Pilze in der freien Natur oder im Garten sammeln.

Dabei gilt jedoch: Nimm nur Pilze mit, bei denen du dir hundertprozentig sicher bist, dass es sich um eine essbare und ungiftige Pilzsorte handelt. Im Zweifelsfall solltest du die Pilze besser stehen lassen. Birkenpilze weisen dabei jedoch einige Merkmale auf, an denen du sie gut erkennen und von anderen Arten unterscheiden kannst.

Birkenpilze: So erkennst du sie

Birkenpilze findest du häufig in Birkenwäldern.
(Foto: CC0 / Pixabay / travis_blessing)

Als Birkenpilz wird in der Regel der Gemeine Birkenpilz bezeichnet. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine Unterart der Birkenpilze. Weitere bekannte Unterarten sind der Schwarze Birkenpilz, der Rötende Birkenpilz, der Moor-Birkenpilz oder die Birkenrotkappe.

Sowohl der Schwarze Birkenpilz, als auch der Moor-Birkenpilz stehen unter Naturschutz. Du darfst sie also nicht einfach aus der Natur entnehmen. Alle Birkenpilze sind essbar. 

Die Birkenpilz-Arten weisen sich durch folgende Merkmale aus:

Stiel

  • Alle Birkenpilze haben einen hellen Stiel, der mit grauen bis schwarzen Schuppen übersät ist. Die Schuppen werden nach oben hin heller und weniger.
  • In der Regel ist der Stiel dünn und gerade.

Hut

  • Der Gemeine Birkenpilz hat einen bräunlichen Hut, der eine matte Oberfläche aufweist. Der Hut kann eine Breite von bis zu 16 Zentimetern erreichen. Zudem weist der Gemeine Birkenpilz weißlich bis gräuliche Röhren auf. Bei älteren Pilzen kannst du sie leicht abziehen.
  • Der Schwarze Birkenpilz hat hingegen einen schwarzen Hut.
  • Beim Moor-Birkenpilz ist er fast weiß.
  • Der Hut der Birkenrotkappe ist rotbraun.

Fleisch

  • Beim Gemeinen Birkenpilz ist das Fleisch weiß. Schneidest du es an, verfärbt es sich nicht.
  • Beim Rötenden Birkenpilz ist das Fleisch hingegen leicht rötlich.

Birkenpilze riechen relativ neutral. Ältere Exemplare können eventuell einen etwas stärkeren Pilzgeruch aufweisen.

Eine Verwechslungsgefahr von Birkenpilzen mit giftigen Doppelgängern gibt es nicht. Der Gemeine Birkenpilz lässt sich aber leicht mit anderen Raufußröhrlingen, wie dem Hainbuchenraufuß, verwechseln, die allerdings auch alle essbar sind.

Birkenpilze zubereiten: So geht’s

Birkenpilze kannst du für Pilzpfannen, Soßen oder Risotto verwenden.
(Foto: CC0 / Pixabay / krzysztofniewolny)

Birkenpilze sind sehr milde Speisepilze. Sie sind deshalb auch gut für Kinder oder Personen geeignet, die Pilze aufgrund ihres Geschmacks in der Regel verschmähen. Nach dem Sammeln solltest du die Pilze zunächst von grobem Schmutz befreien. Verzehre sie zudem möglichst zeitnah, denn sie halten sich nur für kurze Zeit frisch.

Willst du Birkenpilze für einige Tage aufbewahren, lagere sie im Gemüsefach des Kühlschranks. Wickle sie dafür am besten in ein Küchentuch ein.

Birkenpilze kannst du in der Küche wie andere Pilzarten verwenden. Brate sie zum Beispiel mit Zwiebeln und Gewürzen zu einer leckeren Pilzpfanne an. Als Pilzrahmsoße eignen sie sich als Beilage zu Pasta, Schupfnudeln oder Spätzle. Auch für ein Pilzrisotto oder ein Pilzgulasch kannst du Birkenpilze nutzen. 

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