Das macht Heidelbeeren so gesund: Nährwerte und Wissenswertes zu Blaubeeren

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Heidelbeeren sind gesünder als du denkst. Hier erfährst du, welche Nährstoffe sie enthalten und was du sonst noch über Blaubeeren wissen solltest.

Heidelbeeren – klein, aber reich an Nährstoffen

Heidelbeeren sind zwar klein, enthalten aber trotzdem viele gesunde Inhaltsstoffe. Neben zahlreichen Ballaststoffen enthalten die Beeren folgende Nährstoffe:

Ihre blaue Farbe verdanken Heidelbeeren dem Farbstoff Myrtillin. Myrtillin gehört zu den Anthozyanen – das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend und blutbildend wirken. Außerdem helfen sie dem Körper, freie Radikale zu fangen und zu neutralisieren.

Wenn du mit deiner Ernährung viele Anthozyanen zu dir nimmst, kann das die Alterungsprozesse der Haut verlangsamen – so beugst du Falten vor. Auch als Krebsprophylaxe soll das Anthozyan in Heidelbeeren nützlich sein.

Weiterhin enthalten Heidelbeeren gesunde Gerbstoffe, die besonders im Heidelbeer-Muttersaft zu finden sind. Sie helfen bei Durchfall und töten gesundheitsschädigende Bakterien und Viren ab. Heidelbeer-Muttersaft ist ein Saft, der zu 100 Prozent aus Heidelbeeren gewonnen wird. Die gesunden Inhaltsstoffe der Beeren bleiben somit weitestgehend erhalten.

Gut zu wissen: 100 Gramm Heidelbeeren enthalten nur 36 Kalorien.

Auch gesund: Tee aus Heidelbeerblättern

Tee aus Heidelbeerblättern hilft bei verschiedensten Erkrankungen.
Tee aus Heidelbeerblättern hilft bei verschiedensten Erkrankungen. (Foto: CC0 / Pixabay / Foundry)

Auch Heidelbeerblätter haben eine gesundheitsfördernde Wirkung. Wenn du aus ihnen einen Tee braust, hilft dieser beispielsweise bei folgenden Erkrankungen:

  • Magenschmerzen
  • Durchfall
  • Blasenschwäche
  • entzündete Augen (Lege in Tee eingeweichte Kompressen darauf.)
  • Hautausschläge (Wasche sie vorsichtig mit dem abgekühlten Tee.)

Für die Zubereitung des Heidelbeerblättertees übergießt du zwei Teelöffel Heidelbeerblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser und lässt den Tee zehn Minuten ziehen. Seihe ihn dann ab und trinke morgens, mittags und abends eine Tasse davon.

Wichtig: Trinke den Tee nicht regelmäßig, sondern nur bei akuten Beschwerden.

Kulturheidelbeeren vs. wilde Heidelbeeren

Wilde Heidelbeeren sind reicher an gesunden Nährstoffe als Kulturheidelbeeren. Du kannst die wilden Beeren vor allem im Wald und in Heide- und Moorlandschaften sammeln.

Aber Vorsicht: Manchmal befinden sich auf den Beeren Erreger des Fuchsbandwurms. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltest du wilde Heidelbeeren vor dem Verzehr bei mindestens 70 Grad erhitzen. Bei Kulturheidelbeeren reicht es aus, sie mit sauberem Wasser zu waschen.

Blaubeeren: Was du beim Kauf beachten solltest

Du kannst Heidelbeeren plastikfrei in Pappschalen kaufen.
Du kannst Heidelbeeren plastikfrei in Pappschalen kaufen. (Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

Die Blaubeer-Saison geht von Ende Juni bis Ende September. Kaufe nur frische Blaubeeren, die prall und nicht verschrumpelt sind. Sie werden leicht matschig – transportiere sie deshalb vorsichtig. Da Heidelbeeren schnell schimmeln, solltest du sie nach dem Kauf oder dem Ernten so bald wie möglich verzehren – oder einfrieren. Achte beim Kauf von Heidelbeeren außerdem auf Bio-Qualität. Kulturheidelbeeren aus konventionellem Anbau sind meist mit Pestiziden belastet.

Auch im Winter musst du nicht auf die gesunden Beeren verzichten. In gefrorener oder getrockneter Form sind sie auch außerhalb der Saison erhältlich. Heidelbeer-Muttersaft gibt es das ganze Jahr im Bioladen.

Quelle: Münzing-Ruef, I.: Kursbuch Gesunde Ernährung, Heyne, 2000

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