Grillrost reinigen: Diese Hausmittel wirken

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Grillen macht Spaß – danach den Grillrost reinigen weniger. Deshalb verraten wir dir Hausmittel, die selbst hartnäckigste Verkrustungen umweltschonend und effektiv entfernen.

Grillrost reinigen: chemische Mitteln vermeiden

Chemische Backofen- und Grillreiniger sind zwar sehr effektiv, enthalten aber viele bedenkliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Ammoniak oder Propylene Glycol. Diese Stoffe reizen unsere Atemwege und können Allergien und Verätzungen auslösen. Wenn du die Umwelt schonen möchtest und deine Gesundheit nicht gefährden willst, gibt es zahlreiche ökologische Hausmittel, die deinen Grillrost sauber bekommen.

Grillrost mit ökologischem Scheuerpulver reinigen

Natron ist die Hauptzutat von unserem ökologischen Scheuerpulver.
Natron ist die Hauptzutat von unserem ökologischen Scheuerpulver.
(Foto: Eva Nitsch / Utopia)

Am besten bekommst du den Rost mit einem Reinigungsmittel sauber, dass einen Schmirgeleffekt hat. Besonders gut eignet sich dafür selbstgemachtes, ökologisches Scheuerpulver.

Dafür brauchst du:

Fülle Natron, Salz und Zitronensäurepulver in ein Glas mit Schraubdeckel und mische alle Zutaten gut durch. Den Deckel kannst du mit ein paar Löcher versehen, um das Scheuerpulver direkt auf die zu reinigende Stelle zu streuen. 

Anwendung:

  • Weiche den Grillrost zuerst eine zeitlang in Wasser ein.
  • Streue dann etwas Pulver auf den eingeweichten Grillrost und schrubbe den Rost mit einer Bürste sauber.

Weitere Reinigungstipps für deinen Grillrost

Mit Stahlwolle bekommst du den Grillrost schnell wieder sauber.
Mit Stahlwolle bekommst du den Grillrost schnell wieder sauber.
(Foto: CC0 / Pixabay / zimt2003)

So kannst du deinen Grillrost noch reinigen:

  • Kratze mit einem Schaber für Glaskeramik-Kochfelder grobe Verkrustungen vom Rost.
  • Mit Stahlwolle kannst du deinen Grillrost sehr gründlich reinigen. Stahlwolle ist ökologisch sinnvoller als konventionelle Spülschwämme aus Kunststoff, denn Stahl verrottet natürlich durch Rosten.
  • Schrubbe den Grillrost mit Kaffeesatz. Durch den Schmirgeleffekt löst sich der Schmutz besser.
  • Trage eine Paste aus Backpulver und Wasser auf dem Rost auf und reinige ihn nach einer kurzen Einwirkzeit.

So beugst du einem verkrusteten Grillrost vor

Wickel deinen Grillrost in feuchtes Zeitungspapier um den Schmutz anzulösen.
Wickel deinen Grillrost in feuchtes Zeitungspapier um den Schmutz anzulösen.
(Foto: CC0 / Pixabay / moritz320)

Natürlich kannst du nicht ganz vermeiden, dass der Grillrost schmutzig wird. Wenn du diese Tipps beachtest, musst du aber deutlich weniger schrubben:

  • Reibe den Rost vor dem Grillen mit etwas Öl ein. So setzt sich keine allzu hartnäckige Kruste an und Rückstände lassen sich später leichter lösen.
  • Direkt nach dem Grillen kannst du den Rost in befeuchtetes Zeitungspapier wickeln. Der Schmutz beginnt sich abzulösen und bleibt an der Zeitung haften. Wenn der Rost komplett abgekühlt ist, kannst du ihn so leichter sauber machen.
  • Wenn du kein Zeitungspapier zur Hand hast, weiche den Rost vor der Reinigung einige Stunden in Wasser ein. Ein Schuss Essig hilft zusätzlich, den Schmutz aufzuweichen.

Wichtig: Auch wenn es verlockend ist und du weniger Arbeit mit der Reinigung des Grills hast, solltest du auf  unnötige Aluminiumfolie oder -schalen verzichten.

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(3) Kommentare

  1. Noch ein einfacher Tipp: Nach dem Grillen den Rost über Nacht im Rasen liegen lassen. Am nächsten Morgen gehen Fett und Krusten ganz leicht mit Wasser und Spülmittel ab.

  2. Ich bin ein Fan von minimalistischen möglichst keulenfreien natürlichen Produkten und auch speziell von Natron und Zitronensäure für div. Zwecke.

    Aber: Nie wieder Natron fürs Putzen von nicht weißen Oberflächen – die Schleier bekommt man erst mit x-mal Drüberwienern weg. Kochfeld, Ofen, Armaturen, Spüle – plus Arbeitsplatte rund ums Spülbecken – trotz gewissenhaften Wienerns alles schattig weiß, sobald trocken.

    Weniger Kraftaufwand, fix und ergiebiger ists Scheuerpulver von Sonett, bei hartnäckigen Rückständen plus Kupfertuch (Redecker = enorm langlebig, Renzi = sehr schnell durch). Das Scheuerpulver ist dazu noch erschwinglich, vor allem im Nachfüllbeutel, da lohnts selbst anmischen bei haushaltsüblichen Mengen nicht.

    Wir nutzens seit Jahren für Backofen, Cerankochfeld, Spüle, Badkeramik, Armaturen … 🙂

  3. Danke für den Hinweis zu den Kupfertüchern – ich hatte bereits festgestellt, dass manche schnell durch sind – hatte aber nicht auf die Hersteller geachtet. jetzt bin ich schlauer!

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