Lakritzeis-Rezept: Ideal zur Lakritzverwertung

Lakritzeis
Foto: Colourbox / #228088

Lakritzeis ist eine Sorte, die du nicht an jeder Eisdiele bekommst. Du kannst sie aber zu Hause leicht selber machen. Wir zeigen dir ein klassisches und ein veganes Rezept für Lakritzeis ohne Eismaschine.

Lakritzeis ist besonders in skandinavischen Ländern wie Dänemark und Schweden beliebt. Auch in Deutschland haben manche Eisdielen die ungewöhnliche Geschmacksrichtung mittlerweile im Sortiment. Wenn deine Lieblingseisdiele kein Lakritzeis anbietet, kannst du es stattdessen auch einfach selber machen. Lakritzeis ist außerdem eine gute Möglichkeit, alte und schon etwas hart gewordene Lakritzreste noch zu verwerten, weil das Lakritz ohnehin eingeschmolzen wird. Wir zeigen dir ein einfaches Rezept für zu Hause, das ohne Eismaschine funktioniert und stellen dir außerdem eine vegane Variante vor. 

Hinweis: Verwende für das Lakritzeis möglichst Zutaten in Bio-Qualität. Insbesondere bei tierischen Produkten wie Eiern, Milch und Sahne solltest du auf ein Bio-Siegel achten, etwa von Demeter, Bioland oder Naturland. Bio-Betriebe verpflichten sich zu einer artgerechteren Tierhaltung. Bei Eiern garantiert ein Biosiegel allerdings nicht unbedingt, dass sie aus Betrieben stammen, die auf das Schreddern oder Vergasen männlicher Küken verzichten. Wie du Eier ohne Kükenschreddern erkennst, erfährst du in unserem Ratgeber.   

Lakritzeis selber machen: So klappt es ohne Eismaschine

Lakritzeis
Lakritzeis
(Foto: Colourbox.de / #1928)
  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 1080 Minuten
  • Menge: 6 Portion(en)
Zutaten:
  • 200 ml Milch
  • 100 g Lakritz
  •  3 Eigelb
  • 125 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 200 ml Schlagsahne
Zubereitung
  1. Fülle die Milch in einen Topf und lasse sie bei mittlerer Hitze aufkochen. Gib das Lakritz dazu und rühre es unter. Lass die Mischung etwa fünf Minuten bei geringer Hitze köcheln. Rühre dabei immer wieder um.

  2. Nimm den Topf vom Herd und lass die Lakritz-Milch-Mischung zehn bis zwölf Stunden im Kühlschrank ziehen, zum Beispiel über Nacht. Das Lakritz sollte sich während dieser Zeit größtenteils auflösen. Sind nach der Ruhezeit noch kleinere Stückchen vorhanden, kannst du die Mischung bei Bedarf pürieren.

  3. Gib die Eigelbe, den Zucker und den Vanillezucker in ein hohes Gefäß und schlage sie schaumig, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. 

    Tipp: Für dieses Rezept benötigst du nur das Gelbe vom Ei. Ideen, wie du das übrige Eiweiß später verwenden kannst, zeigen wir dir hier: Eiweiß-Rezepte: So kannst du übriges Eiweiß verwerten.

  4. Schlage die Lakritzmilch unter die Ei-Zucker-Masse. Schlage zum Schluss die Schlagsahne in einem separaten Gefäß steif und ziehe sie unter die restliche Masse.

  5. Fülle die Masse in eine ausreichend große Gefrierdose und stelle sie ins Gefrierfach. Lass das Lakritzeis mindestens sechs Stunden lang gefrieren.

    Tipp: Gelegentlich kannst du das Eis wieder herausnehmen und einmal gründlich durchschlagen. So wird es besonders cremig. 

Selbstgemachtes Lakritzeis: Vegane Variante

  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 480 Minuten
  • Menge: 6 Portion(en)
Zutaten:
  • 150 g Lakritz
  • 500 ml Mandelmilch
  • 80 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 200 ml Sojasahne
Zubereitung
  1. Gib das Lakritz zusammen mit etwas Wasser in einen Topf und lasse es bei geringer Hitze schmelzen. Pass dabei auf, dass es nicht anbrennt. Füge gegebenenfalls etwas mehr Wasser hinzu. 

    1. Füge die Mandelmilch, den Zucker und den Vanillezucker hinzu. Lasse die Masse etwa zehn Minuten lang bei niedriger Hitze köcheln, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Rühre gelegentlich um. 

    2. Lass die Masse gut auskühlen. Stelle sie dazu mindestens ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank oder lass sie über Nacht ziehen. 

    3. Schlage die Sojasahne unter die abgekühlte Masse, bis sie eine schaumige Konsistenz bekommt. 

    4. Fülle die Masse in eine ausreichend große Gefrierdose und stelle sie ins Gefrierfach. Lass das Lakritzeis mindestens sechs Stunden lang gefrieren.

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