Möhren säen: So baust du das Wurzelgemüse selbst an

Foto: CC0 / Pixabay / AndreasGoellner

Wenn du Möhren säen willst, benötigst du ausreichend Platz und solltest auch bei der Pflege einige Hinweise beachten. Was besonders wichtig ist, damit du bald deine eigenen Karotten ernten kannst, zeigen wir dir hier.

Möhren säen: Das solltest du beachten

Möhren gehören in Deutschland zu den bekanntesten und beliebtesten Gemüsesorten. Wenn du Möhren säen möchtest, solltest du beim Anbau folgende Hinweise beachten:

  • Karotten wachsen am besten an einem sonnigen und warmen Standort. Ideal ist es, wenn du sie in ein Hochbeet pflanzt.
  • Der Boden sollte locker, steinfrei und humusreich sein. Auch ein hoher Anteil an Sand und Lehm sind empfehlenswert.
  • Vor der Aussaat reicherst du die Erde am besten mit etwas Kompost als Startdüngung an.
  • Lauch und Zwiebeln eignen sich besonders gut als Pflanzpartner, da ihr Geruch Schädlinge wie die Möhrenfliege abschreckt.
  • Wann du Möhren säen solltest, hängt von der jeweiligen Sorte ab. Frühmöhren wie Rondo, Flyaway oder Pariser Markt säst du schon ab Februar oder März direkt ins kalte Frühbeet und kannst sie im Mai ernten. Eventuell musst du die Keimlinge zu Beginn mit etwas Vlies abdecken.
  • Sommersorten wie Ochsenherz, Guerande oder Nantaise pflanzt du ab April. Karotten, die du für Herbst und Winter einlagern willst, solltest du spätestens im Juli säen. Dafür eignen sich Sorten wie Rothild oder Lange Stumpfe.
  • Drücke die Samen etwa ein bis zwei Zentimeter tief in die Erde, um die Möhren zu pflanzen. Die einzelnen Pflanzen sollten etwa fünf Zentimeter voneinander entfernt sein. Pflanzt du Karotten in Reihen, sollte zwischen den Reihen ein Abstand von etwa 30 bis 45 Zentimetern herrschen.
  • Achte darauf, die Samen besonders zu Beginn ausreichend zu gießen.
  • Nach der Aussaat dauert es etwa drei Wochen, bis die ersten Pflänzchen sichtbar werden.

Möhren pflegen und ernten

Wenn du Möhren säen kannst, kannst du dich das ganze Jahr über mit selbst geernteten Karotten versorgen.
Wenn du Möhren säen kannst, kannst du dich das ganze Jahr über mit selbst geernteten Karotten versorgen.
(Foto: CC0 / Pixabay / _Alicja_)

Möhren benötigen nach der Aussaat nicht viel Pflege. Du solltest jedoch einige wichtige Aspekte beachten, um Schädlingen vorzubeugen und ein möglichst schnelles Wachstum zu garantieren:

  • Achte darauf, die Pflanzen regelmäßig zu gießen, sodass der Boden gleichmäßig feucht bleibt.
  • Zwischen den Pflanzreihen solltest du ab und zu Unkraut jäten, da Karotten genügend Standraum benötigen.
  • Stellst du fest, dass Pflanzen zu eng beieinander liegen, solltest du einige Wurzeln entfernen. So herrscht wieder ein ausreichend großer Abstand.
  • Nach einem starken Regenguss solltest du den Boden einmal auflockern und eventuell leicht mulchen.
  • Um das Wachstum der Pflanzen zu fördern, kannst du die Möhren regelmäßig mit organischem Dünger anreichern. Dafür kannst du zum Beispiel Brennnesseljauche verwenden. Weitere Ideen findest du hier:
  • Wenn die farbigen Köpfe der Möhren aus der Erde schauen, kannst du sie ernten. Ziehe sie dafür senkrecht aus der Erde und befreie sie von groben Erdstücken und dem Möhrengrün. Das Grün musst du jedoch nicht wegwerfen, sondern kannst es zum Beispiel für ein Möhrenkraut-Pesto verwenden.
  • Je nach Wunsch kannst du Möhren im Kühlschrank oder im Keller lagern. Was du dabei beachten solltest, damit sie möglichst lang frisch bleiben, erfährst du hier: Möhren lagern: So bleiben Karotten lange haltbar
  • Nach der Ernte solltest du die nächsten Karotten nicht gleich im selben Beet anbauen. Es sollten mindestens drei Jahre vergehen, bevor du an diesem Standort wieder Möhren säen kannst. Sonst locken die Pflanzen schnell Schädlinge an.

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