Petersilienwurzel: Zubereitung, Wirkung und Nährstoffe

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Die Petersilienwurzel fristet zu Unrecht ein kulinarisches Schattendasein. Die Rübe ist ein regionales Wintergemüse, das vielseitig zubereitet werden kann und mit vielen Nährstoffen punktet.

Die Petersilienwurzel – ein regionales Wintergemüse

Bei der Petersilienwurzel handelt es sich um eine alte Unterart der Petersilie, die in einer kegelförmigen, spitz zulaufenden Rübe endet. Diese weißliche und mit braunen Querringeln versehene Wurzel hat ein leicht süßliches und doch intensiv-würziges Aroma, das an Petersilie erinnert. So ist sie besonders geeignet zum Würzen von Suppen und Gemüseeintöpfen, doch auch pur macht sie sich gut auf dem Teller.

Petersilienwurzel ist ein klassisches Wintergemüse: Es hat Saison von Ende Oktober bis hinein in den Februar und kann aus regionaler Landschaft bezogen werden. Die Rübe versorgt dich auch im Winter mit wertvollen Nährstoffen und ist vielseitig verwendbar.

Oft wird die Petersilienwurzel auch mit der sehr ähnlich aussehenden Pastinake verwechselt. Beide sind weiße Rüben mit bräunlichen Querrillen. Du kannst sie aber gut an ihren Enden unterscheiden: Der dicke Stielansatz der Petersilienwurzel ragt nach oben, während der Stielansatz der Pastinake etwas nach innen gewölbt ist.

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Eine gute Rübe: Diese Nährstoffe stecken in der Petersilienwurzel

Petersilienwurzeln werden nicht nur als Nahrungsmittel konsumiert, sondern gelten auch als Heilpflanze. Die Rübe steckt nämlich voller Nährstoffe. Sie beinhaltet unter anderem:

  • Kalzium: sorgt für gesunde Knochen und Zähne.
  • Eisen: ist für die Blutbildung verantwortlich.
  • Vitamin C: stärkt die Abwehrkräfte. Bereits mit 200 Gramm Petersilienwurzel können wir unseren Tagesbedarf an Vitamin C zu 80% decken.
  • Ätherische Öle: sorgen nicht nur für den würzig-aromatischen Geschmack des Gemüses, sondern sind auch sehr gesund. In Petersilienwurzeln steckt unter anderem Apiol, auch Petersilienkampfer genannt, welches harntreibend, entwässernd und blutreinigend wirken soll.

Der Verzehr von Petersilienwurzeln ist also im Winter unbedingt zu empfehlen, wenn wir unsere Abwehrkräfte stärken wollen. Dank des hohen Gehalts an Apiol hat die Petersilienwurzel zudem den Ruf eines wirksamen Hausmittels bei Blasenentzündungen, da es harntreibend wirkt.

Petersilienwurzel lecker zubereiten

Petersilienwurzel ist ein klassisches Suppengemüse, kann aber auch viel mehr.
Petersilienwurzel ist ein klassisches Suppengemüse, kann aber auch viel mehr.
(Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

Petersilienwurzel ist ein klassisches Suppengemüse, denn sein intensives Aroma sorgt für einen würzigen Geschmack. Doch Petersilienwurzel kann viel mehr, als eine Nebenrolle in Eintöpfen zu spielen. Bevor du eine der vielen Varianten ausprobierst, sollte die Rübe folgendermaßen vorbereitet werden:

  1. Schäle die Petersilienwurzel mit einem Sparschäler
  2. Schneide die Enden ab
  3. Halte die Rübe kurz unter fließendes Wasser und trockne sie ab.
  4. Schneide sie, je nach weiterem Verwendungszweck, in Würfel, Scheiben oder Stifte.

Danach ist die Petersilienwurzel beispielsweise bereit für die Zubereitung von Cremesuppen und Eintöpfen oder du kochst sie wie Möhren und brätst sie anschließend in etwas Bio-Butter oder Öl an, verwendest sie für Aufstrische, oder bereitest damit Honig-glasiertes Ofengemüse zu.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind:

  • Petersilienwurzelpüree: Koche hierfür vorbereitete Petersilienwurzeln und Kartoffeln (im Verhältnis von etwa 3:1) mit etwas Flüssigkeit (halb Wasser, halb (vegane) Bio-Milch), bis sie gar sind. Gib danach Bio-Butter oder eine vegane Alternative an das Gemüse, füge Salz, Pfeffer, Muskat oder andere Gewürze nach Geschmack hinzu und zerstampfe es zu Püree.
  • Petersilienwurzelchips: Schneide kleinere Petersilienwurzeln in dünne Scheiben und erhitze Öl in einer Pfanne. Gib die Chips hinzu und achte darauf, dass sie nicht übereinander liegen. Brate sie kurz auf höchster Stufe an, reduziere die Hitze dann auf mittlere Stufe. Brate die Scheiben weiter und wende sie immer mal wieder, bis sie goldgelb und knusprig werden.

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