Wintergemüse: 5 saisonale, gesunde und leckere Sorten

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Es gibt gute Gründe, auch im Winter heimische Gemüsesorten zu essen. Doch welches Gemüse hat im Winter Saison und schmeckt noch dazu gut? Wir stellen dir fünf leckere Wintergemüse-Sorten vor.

Auch im Winter gibt es gesunde Gemüsesorten, die aus regionalem Anbau kommen. Heimisches Wintergemüse hat gleich drei Vorteile: Du stärkst die regionale Landwirtschaft, schonst zugleich die Umwelt dank kurzer Transportwege und tust etwas für deine Gesundheit. Wir zeigen dir fünf Sorten Wintergemüse und haben leckere Rezeptideen für dich.

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1. Mehr als Wintergemüse: Champignons wachsen das ganze Jahr

Wintergemüse Champignons
Champignons wachsen auch im Winter. (© hopsalka / Fotolia.com)

Champignons werden in Deutschland durchgehend geerntet. Mit der robusten Pilzsorte kannst du daher auch im Winter rechnen – egal wie früh er kommt oder geht. Champignons enthalten viel Kalium, sind fett- und kalorienarm und haben einen relativ hohen Eiweißgehalt. Roh solltest du die Pilze wegen der enthaltenen Substanz Agaritin nur in Maßen verspeisen. Probier deshalb gleich eines der Rezepte aus:

Lies auch: Champignons am besten lagerst, um sie lange vor dem Verderben zu bewahren.

2. Kohl: Das Wintergemüse schlechthin

Grünkohl
Gehackter Grünkohl: schmeckt auch ohne Fleisch. (Foto: © Pexels / Pixabay)

Grünkohl gedeiht spät im Jahr – und ist ab November aus regionalem Anbau zu kaufen. Vier Monate hast du Zeit, um Rezepte mit Grünkohl auszutesten, denn  Ende Februar verschwindet das Wintergemüse aus den Läden. Fehlen dir die Ideen, was du mit Grünkohl zubereiten kannst, haben wir ein paar Rezeptvorschläge für dich:

  • Besonders gerne isst man Grünkohl in Ostfriesland. Statt den traditionellen Mettwürstchen empfehlen wir geräucherten Tofu, Spiegelei und Kartoffeln als Beilage.
  • Grünkohl macht sich auch wunderbar in Lasagne, Quiche, Auflauf oder Moussaka.
  • Außerdem lässt sich Grünkohl als Nudelsauce verwenden. Mit etwas Feta oder Blauschimmelkäse vermischt, entsteht aus Grünkohl auf Nudeln ein schmackhaftes Nudelgericht.
  • Auch lecker: Grünkohl-Suppe mit Gemüse, Grünkohl-Salat und GrünkohlChips

Neben Grünkohl werden auch Rosenkohl und Wirsing im Winter geerntet: Von Oktober bis März findest du Rosenkohl aus regionalem Anbau in den Verkaufstheken. Wirsing gibt’s fast das ganze Jahr, nämlich ab Juni bis Ende Februar. Aus Wirsing und Kohl lassen sich besonders gut vegetarische Rouladen zaubern. Um möglichst viele Nährstoffe des Kohls zu bewahren, empfehlen wir dir die Zubereitung im Dampfgarer.

3. Lagergemüse im Winter: Kartoffeln

Wintergemüse Kartoffeln
Beliebtes Wintergemüse: Kartoffeln müssen nicht importiert werden. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay.de)

Zwar endet die Kartoffelernte im Oktober, dennoch findest du auch in den Wintermonaten deutsche Kartoffeln im Handel. Richtig gelagert halten sie nämlich über Monate hinweg. Kaufst du im Winter Kartoffeln aus regionalem (Bio-)Anbau, ist es daher umso wichtiger, diese im Dunkeln bei niedrigen aber nicht eisigen Temperaturen zu lagern. Der beste Ort, um Kartoffeln zu lagern, ist ein trockener Keller. In einem weiteren Artikel liest du, weshalb ein Drittel der jährlichen Kartoffelernte gar nicht erst im Handel landen.

Rezeptideen mit Kartoffeln zum Nachkochen:

4. Schwarzwurzel: die winterliche Spargelalternative

Schwarzwurzel: Knollen und Wurzeln im Winter
Schwarzwurzel ist eine der gesunden Knollen und Wurzeln im Winter. (Foto: Colourbox.de)

Im Oktober beginnt die Ernte der Schwarzwurzel. Bis Ende Februar findest du das auch als Winterspargel bezeichnete Gemüse vor allem auf Wochenmärkten. In Supermärkten gibt es regionale Schwarzwurzeln nur selten. Auch wenn es mühsam ist, frische Schwarzwurzeln zu schälen, lohnt sich der Aufwand. Denn das winterliche Gemüse ist reich an Nährstoffen und sorgt für schmackhafte Abwechslung im Winter. Lies auch: 7 Knollen und Wurzeln, die du im Winter essen kannst

5. Das fruchtige Wintergemüse: Rote Bete

Weihnachtsmenü vegetarisch vegan Rezepte
Rote Bete: gesundes und leckeres Wintergemüse. (Foto: Pixabay, CC0 Public Domain)

Rote Bete wird in Deutschland zwischen September und März geerntet. Sie ist reich an Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure. Besonders viele der Nährstoffe bleiben erhalten, wenn du sie roh ist, z. B. in Salaten oder als Saft. Vor allem wegen ihrer intensiven Farbe meiden viele Köch*innen das leckere Gemüse – dabei gibt es sehr kreative Rezeptideen mit Roter Bete.

Wintergemüse: 5 saisonale, gesunde und leckere Sorten
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