Storchschnabel: Tipps zu Anbau, Pflege und Standort

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Der Storchschnabel ist besonders wegen seines dekorativen Laubes und der farbigen Blüten als Gartenpflanze beliebt. Wie du die Staude richtig anbaust und pflegst, erfährst du in diesem Artikel.

Der Storchschnabel bildet eine Pflanzengattung, zu der fast 400 Arten gehören. Einige von ihnen sind sogar immergrün und schmücken ganzjährig Gärten mit ihren Blättern und Blüten. Noch dazu stellt der Storchschnabel keine hohen Ansprüche an seinen Standort. So kannst du die Staudenpflanze auch ohne grünen Daumen sowohl im Kübel als auch im Beet anbauen.

Storchschnabel: So pflanzt du ihn richtig

Der Storchschnabel ist eine besonders pflegeleichte Zierpflanze.
Der Storchschnabel ist eine besonders pflegeleichte Zierpflanze. (Foto: CC0 / Pixabay / MabelAmber)

Je nach Sorte gedeiht der Storchschnabel an unterschiedlichen Standorten gut. Deshalb solltest du beim Kauf von Saatgut und Pflanzballen immer auf die beigefügten Pflanzhinweise achten. Mit den folgenden Tipps kannst du zusätzlich dafür sorgen, dass die Staude schnell anwächst.

  • Der richtige Standort: Je nach Art kannst du den Storchschnabel an sonnige, halbschattige und sogar schattige Orte pflanzen.
  • Der richtige Boden: Die meisten Sorten des Storchschnabel fühlen sich auf gut durchlässigem und nährstoffreichem Boden wohl. Am besten mischst du etwas Humus in die Pflanzerde, um sie zusätzlich mit Nährstoffen anzureichern. Ein kalkhaltiger Boden ist ebenfalls von Vorteil.
  • Storchschnabel pflanzen: In den meisten Fällen bekommst du den Storchschnabel als Pflanzballen zu kaufen. Einpflanzen solltest du die Staude am besten während des Frühjahrs.
  1. Tauche den Pflanzballen vor dem Einsetzen zunächst in einen Eimer mit Wasser, bis er sich komplett vollgesogen hat. Das erkennst du daran, dass keine Luftblasen mehr an die Wasseroberfläche steigen.
  2. Hebe anschließend ein ausreichend großes Pflanzloch aus.
  3. Wenn du mehrere Stauden anpflanzen möchtest, sorge dafür, dass sie genug Platz zum Wachsen haben und sich nicht gegenseitig behindern. Welchen Pflanzabstand du einhalten solltest, unterscheidet sich beim Storchschnabel je nach Sorte. In der Regel liegt er bei 20 bis 40 Zentimetern.
  4. Setze die gewässerten Pflanzballen in die Löcher und bedecke sie mit dem vorbereiten Humus.
  5. In den ersten Wochen solltest du den Storchschnabel gut wässern.

Tipp: Wenn du den Storchschnabel als Bodendecker verwenden willst, eignet sich der Balkan-Storchschnabel besonders gut.

Die richtige Pflege für den Storchschnabel

Die ersten Blüten des Storchschnabels zeigen sich meist im Juni oder Juli.
Die ersten Blüten des Storchschnabels zeigen sich meist im Juni oder Juli. (Foto: CC0 / Pixabay / MabelAmber)

Wenn du den Storchschnabel an einen gut geeigneten Standort gepflanzt hast, braucht er danach nur noch wenig Pflege. Beachtest du die folgenden Pflegehinweise, wirst du dich zwischen Juni und Juli an besonders vielen Blüten erfreuen können.

  • Gießen: Besonders nach dem Einsetzen solltest du den Storchschnabel regelmäßig mit Regenwasser gießen. Sobald die Staude angewachsen ist, kommt sie auch mit längeren Trockenphasen gut klar. Lediglich bei anhaltender Hitze solltest du auch die erwachsenen Pflanzen ausreichend wässern.
  • Düngen: Kurz nach dem Austrieb im Frühjahr kann der Storchschnabel etwas Dünger vertragen. Am besten mischst du dazu ein wenig Kompost unter die Erde.
  • Schneiden: Im Herbst oder Frühjahr kannst du den Storchschnabel dort zurückschneiden, wo er über den Rand des Beetes hinauswächst. Außerdem kannst du eine zweite Blüte anregen, wenn du die vertrockneten Blütenstände regelmäßig entfernst.
  • Vermehren: Du kannst den Storchschnabel entweder mit Saatgut oder Stecklingen vermehren. Die Samen sammelst du einfach aus den verwelkten Blüten heraus und streust sie im Frühjahr an einem neuen Standort aus.
  • Krankheiten und Schädlinge: Der Storchschnabel ist eine sehr robuste Pflanzengattung. So ist er vor den meisten Krankheiten und Schädlingen, wie zum Beispiel Schnecken, sicher.

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