Rezept: Vegane Brownies aus Kidneybohnen selber machen

Vegane Brownies aus Kidneybohnen Rezept / Blog cakeinvasion
Foto: © cakeinvasion.de

Saftige Brownies aus Schokolade, dazu eine Tasse Kaffee – bei dieser Vorstellung läuft wohl einigen das Wasser im Munde zusammen. Doch hast du schon einmal vegane Brownies aus Kidneybohnen gemacht?

Dieses ausgefallene Rezept ist nicht nur etwas für Veganer, sondern für alle, die gerne in der Küche experimentieren oder fett- und zuckerarme Brownies mögen. Stell deinen Standmixer bereit, los geht’s.

Vegane Brownies: die Zutaten

Für eine Form beziehungsweise ein Blech vegane Brownies brauchst du:

  • 100 g Haferflocken
  • 1 TL Chiasamen + 3 EL Wasser
  • 500 g Kidneybohnen (gekocht)
  • 180 ml Pflanzenmilch (z. B. Hafermilch)
  • 50 ml Öl (z. B. Rapsöl)
  • 100 g Apfelmark
  • 30 g Vollrohrzucker, 50 g Zucker, 10 g Vanillezucker
  • 6 EL Kakao
  • 1 TL Backpulver, 1/4 TL Salz
  • 50 g Zartbitterschokolade (vegan)
  • Zuckerstreusel (vegan)

Vegane Brownies: Standmixer, go!

Stelle eine tiefe Form oder ein tiefes Backblech bereit und fette es mit Öl ein. Die Haferflocken zermahlst du im Standmixer zu Mehl, nach ein paar Umdrehungen sind sie schon fein genug.

Die Chiasamen vermischst du mit drei Esslöffeln Wasser und lässt sie kurz quellen. Wasche in der Zwischenzeit die gekochten Kidneybohnen mit Wasser ab und heize den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vor.

Gib Hafermehl, Kidneybohnen, Pflanzenmilch, Öl, Apfelmark, Zucker, Kakao, Backpulver, Salz und Chiasamen in den Standmixer und mixe, bis eine einheitliche Masse entsteht.

Durch die dichte Bohnenmasse hat der Mixer ordentlich zu tun, lege deswegen immer mal wieder Pausen ein, damit er nicht zu heiß wird und vermische die Masse in der Zwischenzeit mit einer Gabel (Achtung: Nur bei ausgeschaltetem Mixer darin herumstochern!).

Vegane Brownies aus Kidneybohnen Rezept / blog cakeinvasion
Nach dem Backen erahnt man die Kidneybohnen nicht mehr. (Foto: © cakeinvasion.de)

Gib den Teig nun in die eingefettete Form und streiche ihn glatt. Backe die veganen Kidneybohnen-Brownies für ca. 25 Minuten bei 175 °C im Ofen. Hole die Brownies nach der Backzeit aus dem Ofen und verteile die zerbrochene Zartbitterschokolade gleichmäßig auf der Oberfläche des gebackenen Brownie-Teigs. Drücke die Schokoladenstücken sanft in den Teig und verstreiche die schmelzende Schokolade auf der Oberfläche, sodass eine Art Guss entsteht. Wer mag, gibt nun noch Zuckerstreusel über die veganen Brownies. Genieße sie nach dem Abkühlen zum Beispiel mit einer Tasse Kaffee oder Tee. Guten Appetit!

Vielen Dank für die Fotos und das Rezept an Bloggerin Shia Su – auf ihrem Blog cakeinvasion.de findet ihr noch viele weitere vegane Backrezepte von Kuchen über Cupcakes, bis hin zu Teilchen und Brotrezepten. Das ursprüngliche Rezept stammt vom Blog healthyongreen.

Vegan backen, nicht nur etwas für Veganer

Veganes Backen stellt wohl immer noch eine Nische dar, denn warum sollte man (als Nicht-Veganer) ohne Eier oder Butter backen? Bloggering Shia Su trifft es auf den Punkt: „Vegan backen ist nicht nur tier-, sondern auch umwelt- und klimafreundlich. Und wer sagt denn, dass man Veganer sein muss, um vegan zu backen?“ Das tolle an veganen Rezepten ist außerdem: sie sind meist kreativer und ausgefallener als die herkömmlichen. Oder wärst du sonst auf die Idee gekommen, Kidneybohnen in Brownies zu verbacken?

Auch interessant: Neben ihrem Food-Blog informiert Shia als „Wasteland Rebel“ über Müllvermeidung, Zero-Waste-Alternativen und verpackungsfreie Supermärkte. Kürzlich erschien ihr Buch „Zero Waste: Weniger Müll ist das neue Grün„.

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(3) Kommentare

  1. Liebes Utopia-Team, das Rezept ist super. Leider fehlen in der Anleitung das Kakao-, Backpulver und das Salz aus der Zutatenliste. Ich habe mich schon gewundert, wieso der Teig so hell ist. 🙂

  2. Leckeres Rezept. Ich weiß nur nicht, was so schlimm an Weizenmehl ist. Das nächste mal nehm ich lieber welches, weil mein Mixer die Haferflocken nicht so klein bekommen hat.
    Habe nur die feuchten Zutaten in den Mixer gepackt, weil der nicht so stark ist. Hat gut geklappt. Echt interessante Variante, vor allem eine schnelle.
    … der Schokoduft in der Küche war unbeschreiblich.

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