Wiesenknopf pflanzen und pflegen: Tipps für den kleinen und großen Wiesenknopf

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Der Wiesenknopf ist eine robuste, ausdauernde Pflanze und macht sich gut im heimischen Garten. Sowohl der Kleine als auch der Große Wiesenknopf sind außerdem beliebt bei Bienen und Insekten.

Der Wiesenknopf bildet eine eigene Pflanzengattung und gehört zur Familie der Rosengewächse. Die verschiedenen Arten wachsen krautig, als Stauden oder Sträucher. Der Große Wiesenknopf wird bis zu 120 Zentimeter hoch und trägt von Juni bis August kleine dunkelrote Blütenköpfe. Der Kleine Wiesenknopf, auch Pimpinelle genannt, wird maximal halb so hoch wie sein größerer Verwandter.

In deinem Garten kannst du sowohl den Kleinen als auch den Großen Wiesenknopf anpflanzen. Er eignet sich hervorragend zur Gestaltung eines insektenfreundlichen Gartens, denn für Bienen und andere Insekten ist er eine wichtige Nahrungsquelle.

Der ideale Standort für den Wiesenknopf

Die Blüte des kleinen Wiesenkopfs.
Die Blüte des kleinen Wiesenkopfs. (Foto: CC0 / Pixabay / Wildkraeuterreich)

Möchtest du den Wiesenknopf in deinem Garten anpflanzen, musst du vorher den geeigneten Platz dafür finden. In ihren Anforderungen an den Standort unterscheiden sich der Große und Kleine Wiesenknopf nicht allzu stark:

Der Große Wiesenknopf verlangt

  • Sonne bis Halbschatten,
  • sandigen bis lehmigen Boden,
  • einen neutralen bis schwach sauren pH-Wert
  • sowie humusreiche, durchlässige Erde.

Beim Kleinen Wiesenknopf sieht es ganz ähnlich aus. Er bevorzugt

  • einen sonnigen bis halbschattigen Platz,
  • kiesigen bis lehmigen Boden,
  • einen neutralen bis schwach alkalischen Boden
  • sowie humusreiche, durchlässige Erde.

Beide Sorten vertragen kalkhaltiges Substrat sehr gut.

Großen und Kleinen Wiesenknopf pflanzen: So machst du es richtig

Sobald du einen passenden Ort für den Wiesenknopf gefunden hast, kannst du mit dem Pflanzen beginnen. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob du dich für den Großen oder Kleinen Wiesenknopf entschieden hast: Bei beiden Pflanzen gehst du auf ähnliche Weise vor. Nur was den Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen betrifft, stellen sie verschiedene Ansprüche.

  1. Wiesenknopf säst du am besten direkt ins Beet. Der beste Zeitpunkt dafür ist zwischen März und Juni. Eine spätere Aussaat im August ist jedoch auch möglich.
  2. Wenn du dich für den Kleinen Wiesenknopf entschieden hast, solltest du etwa 15 Zentimeter Platz zwischen den Reihen lassen, sodass sich die Pflanzen später nicht in die Quere kommen. Für den Großen Wiesenknopf gilt: Etwa fünf Pflanzen passen auf einen Quadratmeter Boden.
  3. Drücke die Samen in die Erde und bedecke sie mit einer etwa zwei bis drei Zentimeter dicken Schicht.
  4. Die Samen sollten nun innerhalb von vier Wochen keimen. Tipp: Wenn mehrere Samen aus einem Pflanzloch erfolgreich gekeimt haben, müsst du die jungen Pflänzchen noch vereinzeln. Dazu gräbst du sie vorsichtig aus und pflanzt sie mit einem Abstand von etwa 25 Zentimetern zueinander wieder ein.

Tipp: Die Blätter des Kleinen Wiesenknopfs kannst du laufend pflücken und in der Küche verwenden. Sie schmecken in Salaten, Quark oder auch als Ersatz für Petersilie.

Großen und Kleinen Wiesenknopf richtig pflegen

Insekten mögen den Wiesenknopf.
Insekten mögen den Wiesenknopf. (Foto: CC0 / Pixabay / lefeiljo)

Sowohl der Kleine als auch der Große Wiesenknopf verlangen nicht viel Pflege. Die Stauden sind robust und kommen gut ohne viel menschliche Zuwendung zurecht. Für beide gilt:

  • Hacke den Boden um die Pflanzen gelegentlich, sodass die Erde locker und durchlässig bleibt.
  • Im Sommer solltest du den Wiesenknopf regelmäßig gießen, aber nicht überschwemmen.
  • Dünge zwischen Frühjahr und Herbst mit organischem Dünger, zum Beispiel Brennnesseljauche oder Hornspänen. Du kannst auch etwas Kompost in die umliegende Erde einarbeiten.
  • Abgestorbene Blüten kannst du nach der Blütezeit einfach abschneiden.

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