Präsentiert von:Kooperationslogo

Diese 15 Dokus muss man gesehen haben

die besten Dokus
Bilder: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com; bauderfilm; Filmwelt Verleihagentur GmbH, Plastic Oceans Limited

Filme können mehr als nur unterhalten: Sie können aufrütteln, schockieren, erklären oder begeistern. Wir zeigen 15 besonders beeindruckende Dokus, die wirklich jede:r gesehen haben sollte.

Tomorrow (2016), Plastic Planet (2010), I am Greta (2020)
Tomorrow (2016), Plastic Planet (2010), I am Greta (2020) (© Pandora Film, Neue Sentimental Film, Filmwelt Verleihagentur GmbH)

Tomorrow (2016)

Klimaerwärmung, Ausbeutung von Ressourcen, Bevölkerungswachstum – unser Planet steht in vielerlei Hinsicht gefährlich nahe am Kipppunkt. Das bewegte die Schauspielerin Mélanie Laurent und den französische Aktivisten Cyril Dion zu ihrem Film „Tomorrow“. Für den Film reisten sie in zehn Länder, sprachen mit Expert:innen und besuchten weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Ist die Welt noch zu retten? Wer „Tomorrow“ sieht, wird hinterher glauben: Ja, ist sie – wenn wir uns nur dafür einsetzen.

Plastic Planet (2010)

Plastik ist billig, leicht, praktisch – und überall. Sogar in unserem Blut haben wir Plastik. Regisseur Werner Boote zeigte bereits 2010 in seinem investigativen Dokumentarfilm „Plastic Planet“, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Dieser Film hat entscheidend zur Sensibiliserung der Bevölkerung für das Thema Plastikvermeidung beigetragen.

I Am Greta (2020)

„I am Greta“ zeigt, wie aus dem Schulstreik eines 15-jährigen Mädchens aus Schweden eine weltweite Klimabewegung wurde.

„I am Greta“ – so beginnen zahlreiche Reden der jungen Schwedin. Ihre alarmierenden Worte gehen um die Welt, das Time Magazine kürte sie 2019 zur Person des Jahres.

Dokumentarfilmer Nathan Grossmann hat die Aktivistin von Anfang an mit der Kamera begleitet – von ihrem ersten Sitzstreik vor ihrer Schule in Schweden bis zur Rede bei der Klimakonferenz der UN. So entstand ein bewegender Film über die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ und ihr Gesicht, Greta Thunberg.

The Game Changers (2019), Now (2021), More than Honey (2012)
The Game Changers (2019), Now (2021), More than Honey (2012) (© Game Changers Film; STARHAUS Filmproduktion; Senator Film)

The Game Changers (2019)

Ein verletzter UFC-Kämpfer macht sich auf die Suche nach der idealen Ernährung für die Regeneration und Leistung von Sportler:innen – und stößt dabei auf viele Mythen und überraschende Antworten. Er spricht mit Wissenschaftler:innen und Spitzensportler:innen – und lässt Forschungsergebnisse statt Emotionen sprechen. Die Doku wurde unter anderem produziert von James Cameron, Arnold Schwarzenegger, Jackie Chan und Lewis Hamilton. „Game Changers“ ist keinesfalls nur für Sportler:innen höchst spannend, sondern für alle, die sich auch nur entfernt für gesunde Ernährung interessiert.

Now (2021)

Mit „Now“ bringt Jim Rakete die Forderung der jungen Generation auf den Punkt: Klimaschutz jetzt. Der Dokumentarfilm lässt das Jahr 2019 Revue passieren – das Jahr der jungen Klimaaktivist:innen und der weltweiten Protestbewegungen.

Rakete schafft es, Ernsthaftigkeit und Optimismus der Proteste durch mitreißende Bilder zu einzufangen. Die große Botschaft des Film ist nicht nur das Jetzt, sondern auch: Wir können das noch schaffen. Der Film rückt die Kraft der jungen Aktivist:innen ins Zentrum. Sechs davon werden im Film portraitiert, darunter Luisa Neubauer (Fridays for Future) Felix Finkbeiner (Plant for the Planet) und Marcella Hansch (everwave).

More than Honey (2012)

„Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus“ – ob Einstein das wirklich je gesagt hat, ist umstritten, aber dass die Folgen des Bienensterbens dramatisch sein könnten, ist inzwischen klar. Auch dank diesem Film: Regisseur Markus Imhoof beschäftigt sich darin mit dem Phänomen des weltweiten Bienensterbens. In spektakulären Aufnahmen folgt er dem Leben und Sterben der Bienen und ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft.

A Plastic Ocean (2016), David Attenborough – Mein Leben auf unserem Planeten (2020), Unser Planet (2019)
A Plastic Ocean (2016), David Attenborough – Mein Leben auf unserem Planeten (2020), Unser Planet (2019) (© Plastic Oceans Limited; Netflix)

A Plastic Ocean (2016)

„A Plastic Ocean“ zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie dramatisch das Plastikmüll-Problem in den Meeren wirklich ist – und erinnert uns daran, welch zerstörerische Folgen unsere Wegwerf-Kultur für den Planeten hat. Über fünf Jahre lang filmte das Team an 20 verschiedenen Orten rund um die Erde. Das Ergebnis sind schöne und schockierende Aufnahmen, welche die globalen Effekte der Plastikverschmutzung dokumentieren. Doch der Film zeigt Lösungsansätze, die das Potenzial haben, die Situation zu verbessern.

David Attenborough – Mein Leben auf unserem Planeten (2020)

Der Netflix-Film „David Attenborough – Mein Leben auf unserem Planeten“ zeigt spektakuläre Naturaufnahmen – und stellt sie der Umweltzerstörung durch den Menschen gegenüber. Naturfilm-Ikone Sir David Attenborough („Unser Planet“) blickt zurück auf seine Erfahrungen und erzählt entlang der Stationen seines Lebens, wie es zum größten Fehler in der Geschichte der Menschheit kommen konnte: der Klimakrise.

Der Film lässt einen heftig schlucken, doch er hat auch eine hoffnungsvolle Botschaft: „Wir müssen lernen, mit der Natur im Einklang zu leben, anstatt gegen sie“, so Attenborough.

Unser Planet (2019)

„Unser Planet“ („Our Planet“) ist als einzige Empfehlung in dieser Liste kein Film, sondern eine Serie. In acht Folgen handelt sie von den letzten verbliebenen Orten, die vom Einfluss des Menschen unberührt geblieben sind, etwa in der Arktis, den Urwäldern Südamerikas, oder den Tiefen der Meere.

Die Serie zeigt vor allem atemberaubende Aufnahmen von Tieren und Landschaften, die mittels neuester Technologien gefilmt wurden – und thematisiert dabei die menschengemachten Bedrohungen, denen diese Naturwunder und Lebewesen ausgesetzt sind. Die spektakuläre Doku-Serie wird vom berühmten Tierfilmer David Attenborough (s. oben) präsentiert, der zuvor viele preisgekrönte BBC-Dokus produzierte – es lohnt sich, sie in der Originalfassung auf englisch anzusehen.

The True Cost (2015), Wer wir waren (2021), Darwins Alptraum (2004)
The True Cost (2015), Wer wir waren (2021), Darwins Alptraum (2004) (© Untold Creative, bauderfilm, Arsenal Film)

The True Cost (2015)

Verschwiegene Konzerne, gigantische Umsätze und unmenschliche Arbeitsbedingungen – dieser Film dokumentiert auf sehr beeindruckende Weise die Widersprüche und Schattenseiten der modernen Modeindustrie.

Wer wir waren (2021)

Der Dokumentarfilm „Wer wir waren“ reflektiert den gegenwärtigen Zustand der Welt. Sechs Wissenschaftler:innen und Denker:innen fragen sich, was zukünftige Generationen von uns denken werden – und was passieren muss, um Katastrophen wie den anthropogenen Klimawandel noch abzuwenden.

Regisseur Marc Bauder begleitet dazu unter anderem Alexander Gerst (Astronaut), Sylvia Earle (Ozeanologin) und Janina Loh (Philosophin).

Darwins Alptraum (2004)

Der in den 1960er-Jahren im ostafrikanischen Viktoriasee ausgesetzte Nilbarsch schaffte es innerhalb weniger Jahrzehnte, die lokalen Fischarten auszurotten – und wurde zum Exportschlager, der Bürgerkriege finanzierte. Darwins Gesetz vom Überleben des Stärkeren wird hier auf die Beziehung zwischen Europäer:innen und Afrikaner:innen angewendet. „Darwins Alptraum“ gehört zu den Klassikern der kapitalismuskritischen Filme.

Before the Flood (2016), Hope for All (2016), Mein Lehrer, der Krake (2020)
Before the Flood (2016), Hope for All (2016), Mein Lehrer, der Krake (2020) (© 20th Century Fox Home Entertainment, Tiberius Film, Netflix)

Before the Flood (2016)

Seit Jahren engagiert sich Leonardo DiCaprio öffentlich im Kampf gegen den Klimawandel. Für den Dokumentarfilm „Before the Flood“ sprach der Schauspieler mit Expert:innen aus Politik, Wissenschaft, Unternehmen und anderen Persönlichkeiten, unter anderem Barack Obama, Ban Ki-Moon, Tesla-Chef Elon Musk und sogar Papst Franziskus. Herausgekommen ist ein beeindruckender Film über Ursachen und Folgen des Klimawandels – und ein Appell an die Menschheit.

Hope for All (2016)

Fleisch, Eier, Milchprodukte: Die große Mehrheit der westlichen Bevölkerung konsumiert diese tierischen Lebensmittel völlig selbstverständlich. Doch die Folgen dieser Ernährungsweise sind fatal – für uns und für den Planeten. Der Dokumentarfilm „Hope for All“ zeigt, dass wir die Macht haben, etwas daran zu ändern.

My Octopus Teacher (2020)

„My Octopus Teacher“ (Mein Lehrer, der Krake) auf Netflix ist ein berührender Film über eine ungewöhnliche Freundschaft: Taucher und Dokumentarfilmer Craig Foster trifft auf einen jungen Tintenfisch, der immer zutraulicher wird. Der Krake nimmt den Naturfilmer mit in die Unterwasserwelt.

Fast ein Jahr lang hat Foster jeden Tag einen Tauchgang am Kap der Guten Hoffnung gemacht, um sein Oktopus-Weibchen zu besuchen. Was er bei seinen Tauch- und Schnorchelgängen erlebt hat, zeigt diese Netflix-Dokumentation. Wer diesen Film gesehen hat, wird hoffentlich nie mehr Tintenfisch essen.

** mit ** markierte oder orange unterstrichene Links zu Bezugsquellen sind teilweise Partner-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös. Mehr Infos.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: