Chia-Pudding: Basisrezept und zwei Variationen

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Chia-Pudding ist gesund und die Zubereitung gelingt leicht. Hier findest du ein Basisrezept und zwei Variationen des Desserts. Allerdings solltest du Chia nur in Maßen genießen.

Chia-Pudding-Basisrezept

Das Grundrezept für Chia-Pudding ist sehr einfach. Du solltest allerdings etwas Zeit einplanen, da die Chiasamen mehrere Stunden Quellzeit benötigen, um eine Pudding-Konsistenz zu erreichen.

Für eine Portion brauchst du diese drei Zutaten:

  • zwei Esslöffel Chiasamen
  • 200 Milliliter Pflanzenmilch
  • ggf. etwas Reissirup oder Agavendicksaft zum Süßen

Zubereitung:

  1. Verrühre die Chiasamen und die Pflanzenmilch miteinander.
  2. Nun kannst du zum Süßen etwas Reissirup oder Agavendicksaft hinzufügen.
  3. Wenn es schnell gehen muss, kannst du die Chiasamen 30 Minuten quellen lassen. Dann sind sie beim Verzehr allerdings noch etwas hart. Besser: Lass die Chiasamen über Nacht quellen, also mindestens acht Stunden lang.

Chia-Pudding mit Himbeeren

Erste Variation: Chia Pudding mit Himbeeren!(Foto: CC0 / Unsplash / Milada Vigerova)
Erste Variation: Chia Pudding mit Himbeeren!

Chia Pudding eignet sich gut zum dekorativen Schichten. Für den Chia-Himbeer-Schichtpudding bereitest du zunächst den Chia Pudding nach dem Basisrezept zu. Sobald der Chia-Pudding gequollen ist, kannst du die zweite Schicht zubereiten. Dafür brauchst du folgende Zutaten:

  • zwei Teelöffel Chiasamen
  • 100 Gramm Himbeeren
  • etwas Reissirup oder Agavendicksaft

Zubereitung:

  1. Gib die Himbeeren in einen kleinen Topf und erwärme sie fünf Minuten lang bei mittlerer Hitze.
  2. Verrühre dann die Chiasamen und den Reissirup oder Agavendicksaft mit den Himbeeren.
  3. Nimm den Topf vom Herd und rühre so lange, bis die Mischung eine breiig-sämige Konsistenz annimmt. Warte bis die Himbeer-Chia-Mischung etwas abgekühlt ist.
  4. Nun kannst du die erste Schicht Chia-Pudding in ein Glas füllen. Dann folgt eine Schicht Chia-Himbeer-Pudding. Und immer so weiter bis das Glas voll ist. Fertig!

Chia-Pudding mit Schokolade

Zweite Variation: Schoko-Chia-Pudding!(Foto: CC0 / Pexels / Madison Inouye)
Zweite Variation: Schoko-Chia-Pudding!

Da Chiasamen geschmacksneutral sind, schmecken sie erst so richtig, wenn du sie mit weiteren Zutaten verfeinerst. Wenn du dem Basisrezept Kakao hinzufügst, wird daraus ein leckerer Schoko-Chia-Pudding.

Zutaten:

  • zwei Esslöffel Chiasamen
  • 200 Milliliter Pflanzenmilch
  • einen Teelöffel Kakaopulver (Fairtrade)
  • Reissirup oder Agavendicksaft nach Belieben
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • eine Prise Salz

Und so geht die Zubereitung:

  1. Verrühre alle Zutaten mit einem Schneebesen.
  2. Stelle die Mischung für zwei bis acht Stunden in den Kühlschrank und lass sie quellen.
  3. Den fertigen Pudding kannst du mit Bananenscheiben und Kakaonibs garnieren und genießen.

Tipp: Wenn du den Schoko-Chia-Pudding in Gläser oder schöne Formen füllst, bevor er quillt, hast du am Schluss nicht nur ein leckeres, sondern auch schön anzusehendes Dessert.

Chiasamen: Das solltest du wissen

Leinsamen sind eine günstige und regionale Alternative zu Chiasamen.(Foto: CC0 / Pixabay / Pezibear)
Leinsamen sind eine günstige und regionale Alternative zu Chiasamen.

Chiasamen sind zwar gesund, leider haben sie jedoch auch einige Nachteile. Sie sind kein regionales Nahrungsmittel und müssen aus Südamerika nach Europa exportiert werden. Die weiten Transportwege sind eine große Umweltbelastung.

Außerdem verursacht die hohe internationale Nachfrage nach Chiasamen steigende Preise in ihren Herkunftsländern. Die Menschen dort können sich das Superfood dann nicht mehr leisten. Von den Preisen, die wir in Deutschland für die Körner bezahlen müssen, bekommen die Bauern in den Anbauländern außerdem nur einen Bruchteil.

Eine regionale, günstigere und ebenso gesunde Alternative zu Chiasamen sind Leinsamen. Auch aus ihnen kannst du einen Pudding zubereiten. Das Grundrezept für Leinsamen-Pudding folgt demselben Prinzip wie das für Chia-Pudding.

Regionale Variante: Du ersetzt einfach die Chiasamen durch Leinsamen. Der einzige Unterschied ist, dass du die Leinsamen in einem Mixer oder einer Kaffeemühle grob schroten musst, bevor du sie mit der Pflanzenmilch vermischst. Der Rest des Rezepts ist gleich. Probier’s doch mal aus!

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