Erdnussmus – so gesund ist es: Nährwerte und Hinweise

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Mit Erdnussmus kannst du sowohl süße als auch herzhafte Gerichte verfeinern. Hier erfährst du, wie gesund die cremige Paste ist und worauf du bei Kauf und Verwendung achten solltest.

Erdnussmus wird oft mit Erdnussbutter verwechselt. Tatsächlich kommt das Nussmus ganz ohne Zusatzstoffe aus und besteht aus puren Erdnüssen. Nur bei den salzigen Varianten ist noch etwas Salz enthalten. Erdnussbutter hat hingegen eine deutlich streichfestere Konsistenz. Dies liegt daran, dass es harte Fette, meist Palmfett, sowie Zucker und eventuell weitere Zusatzstoffe enthält.

Mit Erdnussmus greifst du deshalb auf die gesündere Variante zurück. Wir erklären dir, mit welchen Nährstoffen dich das Nussmus versorgt und wie du es verwenden kannst.

Erdnussmus: Makronährstoffe

Erdnussmus versorgt dich mit gesunden Fettsäuren.
Erdnussmus versorgt dich mit gesunden Fettsäuren. (Foto: CC0 / Pixabay / Shutterbug75)

Erdnussmus besteht etwa zur Hälfte aus Fett. So enthalten zum Beispiel 100 Gram Erdnussmus 49 Gramm Fett. Dies wirkt auf den ersten Blick wenig gesund. Es handelt sich dabei jedoch zum Großteil um ungesättigte Fettsäuren. Diese benötigt unser Körper zum Beispiel, um Hormone zu produzieren, ein gesundes Immunsystem aufrechtzuerhalten oder bestimmte Vitamine zu verwerten. Auch gesättigte Fettsäuren sind übrigens nicht per se schlecht. Nur wenn wir zu viel davon konsumieren, wird es kritisch.

Mit nur etwa acht Prozent Kohlenhydratanteil gehört Erdnussmus zudem zu den kohlenhydratarmen Lebensmitteln. Du kannst das Nussmus auch als pflanzliche Proteinquelle nutzen: Pro 100 Gramm liefert es immerhin 26 Gramm Eiweiß.

Als fettreiches Nahrungsmittel enthält Erdnussmus auch relativ viele Kalorien: Pro 100 Gramm sind das etwa 590 Kilokalorien. Wenn du es in Maßen genießt, kannst du es jedoch als Bestandteil einer ausgewogenen und gesunden Ernährung nutzen.

Erdnussmus: Vitamine, Mineralstoffe & Co.

Erdnussmus liefert nicht nur gesunde Fettsäuren, sondern ist auch reich an verschiedenen Mikronährstoffen. So versorgt es dich insbesondere mit:

  • Vitamin E: Dieses Vitamin fungiert als Bestandteil der Zellmembran und ist somit essenziell für den Aufbau unserer Körperzellen. Zudem wirkt es entzündungshemmend und antioxidativ. Das heißt, es bekämpft freie Radikale und ist wichtig für ein gesundes Immunsystem.
  • einigen B-Vitaminen: Erdnüsse sind besonders reich an Vitamin B1, B3, B5 und B7. Diese spielen besonders bei Stoffwechselvorgängen eine zentrale Rolle.
  • Kalium: Der Mineralstoff ist unter anderem wichtig für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt und Wachstumsprozesse. Zudem ermöglicht er eine gesunde Herzfunktion und reguliert den Blutdruck.
  • Magnesium: Dieser Nährstoff spielt besonders für unsere Knochen- und Skelettstruktur eine entscheidende Rolle.
  • Eisen: Als Spurenelement ermöglicht Eisen den Transport von Sauerstoff und ist damit essenziell für die Zellbildung.
  • Zink: Als Bestandteil von Enzymen und Protein ist Zink besonders wichtig für die Wundheilung und das Zellwachstum.

Tipps für Kauf und Verwendung

Erdnussmus kannst du nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch als Zutat für Porridge, Smoothies und Kekse nutzen.
Erdnussmus kannst du nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch als Zutat für Porridge, Smoothies und Kekse nutzen. (Foto: CC0 / Pixabay / cgdsro)

Beim Kauf von Erdnussmus hast du in der Regel die Wahl zwischen „fein“ und „crunchy“. Bei der Crunchy-Variante ist das Mus nicht komplett püriert, sondern enthält noch einzelne Nussstückchen. Entscheide dich in beiden Fällen möglichst für ein Nussmus in Bio-Qualität. So vermeidest du chemisch-synthetische Pestizide, die deiner Gesundheit und der Umwelt schaden.

Alternativ kannst du Erdnussmus auch selbst herstellen. Dafür pürierst du einfach Bio-Erdnüsse mithilfe einer Küchenmaschine oder einem leistungsstarken Standmixer, bis eine cremige Paste entstanden ist.

Erdnussmus kannst du für zahlreiche Gerichte verwenden, denen du eine cremige Konsistenz und den typischen Nussgeschmack verleihen willst. So eignet es sich zum Beispiel als Zutat für:

  • selbstgemachtes Porridge
  • Smoothies
  • Kuchenfüllungen
  • Muffins und Kekse
  • herzhafte Dips, Saucen und Dressing
  • Suppen
  • Brotaufstriche

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