Käse-Lauch-Suppe: ein vegetarisches Rezept

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Eine deftige Käse-Lauch-Suppe ohne Hackfleisch? Ja, das geht – und ist nicht weniger lecker! Mit unserem Rezept kannst du die vegetarische Variante des Suppenklassikers selber machen.

Käse-Lauch-Suppe: Diese Zutaten brauchst du

Käse-Lauch-Suppe ist ein Suppenklassiker, der meistens mit Hackfleisch daherkommt. Du kannst die deftige Suppe aber auch ganz einfach vegetarisch zubereiten. Dazu nimmst du anstelle des Hackfleischs einfach Sojagranulat. Natürlich kannst du die Suppe aber auch ganz ohne Fleischersatz zubereiten – das ist ebenfalls sehr lecker.

Diese Zutaten brauchst du für zwei Portionen:

Vegetarische Käse-Lauch-Suppe: Zubereitung

Lauch: Gesunde Zutat in der leckeren Suppe.
Lauch: Gesunde Zutat in der leckeren Suppe. (Foto: CC0 / Pixabay / bazinga1k980)

Und so einfach geht die Zubereitung der vegetarischen Käse-Lauch-Suppe:

  1. Koche 200 Milliliter der Gemüsebrühe auf. Gib das Sojagranulat hinein und lasse es bei niedriger Temperatur köcheln, bis es aufgequollen ist.
  2. Wasche währenddessen den Lauch und schneide ihn in feine Ringe.
  3. Erhitze die Butter in einem Topf und brate darin den Lauch und das Sojagranulat an, bis sie leicht gebräunt sind. Rühre hin und wieder um, damit nichts anbrennt.
  4. Füge das Mehl hinzu und weitere 100 Milliliter Gemüsebrühe. Lasse alles unter Rühren kurz einkochen.
  5. Gib die restliche Gemüsebrühe in den Topf und koche die Suppe auf, während du weiter umrührst.
  6. Lasse die Suppe ca. fünf Minuten lang bei niedriger Temperatur köcheln. Reibe den Käse und füge ihn mitsamt der Sahne zur Suppe hinzu. Rühre um, bis der Käse geschmolzen ist.
  7. Würze die Suppe mit Zitronensaft und Muskatnuss und schmecke sie zum Schluss mit Salz und Pfeffer ab.

Tipp: Wenn du magst, kannst du die Käse-Lauch-Suppe auch pürieren. Halte dich dafür an das Rezept, aber brate das Sojagranulat extra an. Füge es erst ganz zum Schluss der Suppe hinzu, nachdem du die restlichen Zutaten püriert hast.

Zutaten für Käse-Lauch-Suppe: Darauf solltest du achten

In Bio-Betrieben muss den Milchkühen ein Weidegang oder genügend Auslauf garantiert werden.
In Bio-Betrieben muss den Milchkühen ein Weidegang oder genügend Auslauf garantiert werden. (Foto: CC0 / Pixabay / suetot)

Kaufe die Zutaten möglichst in Bio-Qualität. Du vermeidest damit, dass das Gemüse mit gesundheitsgefährdenden Pestiziden belastet ist und unterstützt gleichzeitig eine ökologische nachhaltige Landwirtschaft, die schonend mit der Natur umgeht.

Bei tierischen Produkten ist Bio besonders wichtig, um auch eine artgerechtere Tierhaltung zu garantieren. Daher sollten Käse und Sahne biozertifiziert sein. Am besten achtest du auf ein Label eines Naturverbundes, etwa Naturland, Bioland oder Demeter.

Wie schlecht es Kühen in der konventionellen Milchindustrie ergeht, zeigen wir dir in einem weiteren Artikel.

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(1) Kommentar

  1. Natürlich kann man Sojagranulat, Sojawürfel und ähnliche Produkte in Gemüsebrühe kochen. Der natürliche Partner dieser Produkte ist jedoch natürlich gebraute Soja-Sauce. Dazu gebe ich das trockene wie auch immer skalierte Soja-Extrudat zunächst trocken in den (kalten) Topf und gebe zunächst die pure Soja-Sauce dazu. Oft auch noch Chili-Pulver, Tomatenmark oder Ajvar. Dann wende ich das Soja-Extrudat darin, bis alles mit diesem Konzentrat benetzt ist. Erst dann gebe ich ungefähr nur soviel heißes Wasser hinzu, dass am Ende alles aufgesogen ist, es sei denn, ich will absichtlich nachher noch was für eine Sauce übrig behalten. Wenn man eine lebensmitteltaugliche Pinzette und Geduld zum späteren raussuchen hat, kann man noch ein Lorbeerblatt und/oder eine abgezählte Anzahl Nelken hinzu geben. Dann kurz ankochen und dann ausquellen lassen.
    Will man die Stücke anschließend braten, ist es trickreich, überflüssige Sauce wieder aus den Stücken heraus zu holen. Bei größeren Stücken habe ich schon die Salatschleuder missbraucht, aber das gibt leicht eine Riesensauerei, da meisten Salatschleudern zum Deckel hin nicht dicht abschließen, und die oben beschriebene Saucen ja meist stark färbend sind. Und mit dem feinen Soja-Granulat, dass meist als Hackfleisch-Ersatz verwendet wird geht das schon mal gar nicht. Zudem sollte man das nur mit Salatschleudern machen, die man zwecks gründlicher Reinigung bis ins letzte Einzelteil zerlegen kann. Man kann auch alles zusammen in ein Tuch geben und auspressen. Da tut es mir jedoch meist leid um die Verluste, denn ich will die Sauce ja weiterverarbeiten, und wenn sich das Tuch damit vollsaugt… Frage in die Runde: hat jemand eine bessere Idee? Kennt jemand eine Lebensmittel-Zentrifuge für den normalen Privathaushalt?