Marmorkuchen ohne Ei: So gelingt das Rezept

Foto: CC0 / Pixabay / AronHerne

Einen Marmorkuchen ohne Ei kannst du mit wenig Zeit und Aufwand selbst herstellen. Wir zeigen dir ein einfaches Grundrezept und verschiedene Variationsmöglichkeiten.

Marmorkuchen ohne Ei: Grundrezept

Der Marmorkuchen gehört zu den Klassikern unter den Kuchensorten. In traditionellen Rezepten wird er in der Regel mit Eiern und Milchprodukten hergestellt. Greifst du jedoch auf pflanzliche Milchalternativen zurück, kannst du den Marmorkuchen nicht nur ohne Ei, sondern vollständig vegan zubereiten.

Für einen Marmorkuchen ohne Ei brauchst du:

  • 300 g (vegane) Margarine (zimmerwarm)
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 ml + 2 EL (pflanzliche) Milch, z.B. Soja- oder Hafermilch
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver (oder Backpulver-Ersatz)
  • 1 Prise Salz
    • 30 g Back-Kakao
    • Puderzucker zum Dekorieren
    • eine Gugelhupfform (25 cm)

    Tipp: Wenn du keinen Puderzucker da hast, kannst du ihn auch einfach selbst herstellen: Puderzucker selber machen: Einfache Anleitung für feinen Zucker

    So backst du Marmorkuchen ohne Ei:

    1. Gib Margarine, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel und rühre die Zutaten mit einem Handrührgerät cremig.
    2. Füge unter Rühren langsam die Milch hinzu.
    3. Vermische Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel und gib die trockenen Zutaten anschließend portionsweise unter Rühren zu den restlichen Zutaten in der anderen Schüssel.
    4. Verrühre alle Zutaten circa ein bis zwei Minuten zu einem homogenen Teig.
    5. Fette eine Gugelhupfform mit etwas Margarine ein und bestäube sie mit etwas Mehl.
    6. Gib jetzt circa zwei Drittel des Teiges gleichmäßig in die Form.
    7. Vermische das restliche Drittel mit dem Kakao und zwei Esslöffeln Milch und verrühre die Zutaten zu einem homogenen Schokoladenteig.
    8. Gib den dunklen Teig auf die helle Teigmasse. Vermenge die beiden Teige leicht mit einer Gabel, um so das typische Marmor-Muster zu kreieren.
    9. Backe den Mamorkuchen ohne Ei bei 180°C Ober-/Unterhitze für 50 bis 60 Minuten. Den Backofen vorheizen musst du dabei übrigens nicht.
    10. Lass den Kuchen vollständig abkühlen, stürze ihn anschließend aus der Form auf einen Kuchenteller und bestäube ihn mit etwas Puderzucker.

    Marmorkuchen ohne Ei: Variationen

    Mit einer Schokoladenglasur oder Nüssen im Teig kannst du den Marmorkuchen ohne Ei leicht abwandeln.
    Mit einer Schokoladenglasur oder Nüssen im Teig kannst du den Marmorkuchen ohne Ei leicht abwandeln.
    (Foto: CC0 / Pixabay / pixel1)

    Du kannst das Grundrezept auf verschiedene Weise abwandeln und dem Marmorkuchen ohne Ei somit immer wieder eine neue Geschmacksnote verleihen:

    • Für ein nussiges Aroma und etwas mehr Biss kannst du gehackte oder ganze Nüsse (wie z.B. Walnüsse oder Haselnüsse) unter den Teig rühren. Möchtest du keine Nussstücke im Teig haben, kannst du auch 100 Gramm des Mehls durch gemahlene Haselnüsse oder Mandeln ersetzen.
    • Möchtest du den Marmorkuchen etwas fruchtiger gestalten, kannst du Heidelbeeren, Himbeeren oder Kirschen unter den Teig rühren. Für einen Zitrus-Kick kannst du etwas Orangenabrieb hinzufügen und einen Teil der Milch durch frisch gepressten Orangensaft ersetzen.
    • Auch gehackte Schokolade kannst du in den Teig geben. Du hast dabei die Wahl zwischen weißer, dunkler oder Vollmilch-Schokolade.
    • Statt den Kuchen mit Puderzucker zu bestäuben, kannst du ihn auch mit einer Schokoladenglasur verzieren. Zustätzlich kannst du verschiedene Toppings (wie gehackte Nüsse, Zucker- oder Schokoladenstreusel) auf die noch flüssige Schokolade geben.
    • Um den Marmorkuchen ohne Ei etwas gesünder zu gestalten, kannst du Weizen- oder Dinkel-Vollkornmehl benutzen. Bist du den Geschmack nicht gewöhnt, kannst du für den Anfang auch erst mal die Hälfte des weißen Weizenmehls gegen Vollkornmehl austauschen.
    • Für einen zuckerärmeren Marmorkuchen ohne Ei halbierst du die oben genannte Zuckermenge und gibst zum Beispiel eine zerdrückte Banane oder süße Trockenfrüchte (wie Rosinen) in den Teig, um so für etwas natürliche Süße zu sorgen.

    Weiterlesen auf Utopia.de:

    ** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

    Gefällt dir dieser Beitrag?

    Vielen Dank für deine Stimme!

    Schlagwörter: