Sandalen: vegan, nachhaltig und fair

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Fotos: www.ninetofive.biz, www.eknfootwear.com, www.nae-vegan.com; CC0 Public Domain / Pixabay - Oberholster Venita

Mit nachhaltigen und veganen Sandalen an den Füßen musst du kein schlechtes Gewissen haben. Wir stellen dir sieben Labels vor, die Öko-Sandalen und -Sommerschuhe fair und mit chromfrei gegerbtem Leder produzieren – oder komplett ohne tierische Materialien auskommen.

1. Nae: nachhaltige, vegane Sandalen aus Portugal

Die veganen Sandalen und Sommerschuhe des portugiesischen Labels Nae bestehen aus Kork, veganem Leder, Mikrofaser und Piñatex (Ananasleder). Piñatex wird aus Ananas-Blättern gewonnen, die bei der Ananasernte für gewöhnlich übrig bleiben. Daraus entsteht ein robuster Stoff, der Leder ähnelt.

Mit seinen veganen Schuhen stellt sich Nae gegen die Ausbeutung von Tieren und will zeigen: portugiesisches Schuhhandwerk kann es auch vegan geben. Das Öko-Label, das 2008 in Lissabon gegründet wurde, produziert seine Schuhe unter fairen Bedingungen in kleinen und mittelgroßen Fabriken in Portugal.

Kaufen**: Faire Sandalen und Sommerschuhe von Nae (ab etwa 34 Euro) gibt es u.a. im Avocadostore, bei Le Shop Vegan oder Loveco.

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Von Nae gibt es vegane Sandalen und Sommerschuhe mit und ohne Absatz. (Fotos: www.nae-vegan.com)

2. Handwerk unterstützen – mit nachhaltigen Sandalen von Sorbas

Das Berliner Label Sorbas steht für minimalistisches Design. Das zeichnet auch die Sandalen aus, die von dem erfahrenen Sandalenmacher Stelios in Griechenland gefertigt werden. Sie bestehen hauptsächlich aus pflanzlich gegerbtem Leder.

Sorbas fertigt gezielt in kleinen Handwerksbetrieben, um deren Zukunft zu sichern. Derzeit gibt es ähnliche Projekte in Portugal und Serbien. Die Materialien bezieht das Label hauptsächlich von europäischen Herstellern. Neben Sandalen enthält das Sortiment auch Stiefel, Sneaker und andere Schuhe, die teilweise vegan sind.

Kaufen**: Faire Sandalen und vegane Schuhe von Sorbas findest du am besten direkt bei Sorbas oder im Avocadostore (ab ca. 50 Euro).

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Die nachhaltigen Sandalen von Sorbas stammen aus kleinen Handwerksbetrieben. (Fotos: www.sorbasshoes.com)

3. Doghammer: in Bio-Flipflops wandern?

Zugegeben: Die nachhaltigen Sandalen von Doghammer sehen eher aus wie Flipflops. Das heißt aber nicht, dass man sie nur am Strand oder im Freibad anziehen kann. Laut den Herstellern ist die Korksohle besonders trittfest und die Zehentrenner sehr strapazierfähig – einige Modelle sollen sich sogar zum Wandern eignen.

Die Sommerschuhe von Doghammer bestehen vor allem aus portugiesischem Kork, Schafswolle, Kokosfaser uns Recyclingmaterialien. Sie werden in Portugal von einer familiengeführten Schuhmanufaktur hergestellt. Erste Modelle entstanden in Rosenheim.

Kaufen**: Doghammer-Sommerschuhe (ab ca. 65 Euro) kaufst du am besten direkt im Doghammer-Onlineshop oder bei Bergzeit.

Lies auch: Flip-Flops: Nachhaltige Modelle für Männer und Frauen

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Bunt und trittfest: Die Sandalen von Doghammer eignen sich für den Strand, die Stadt und vieles mehr. (Fotos: www.doghammer.de)

4. Vegane Öko-Sandalen von Bahatika

Die Sneaker, Sandalen, Sommerschuhe und Boots des österreichischen Labels Bahatika werden in Italien und Spanien hergestellt. Produziert wird größtenteils in Familienbetrieben – umweltverträglich und ethisch korrekt.

Dabei kommt das Öko-Label ganz ohne tierische Materialien aus: Stattdessen nutzt es zum Beispiel Kork, Naturkautschuk und Mikrofaser für seine veganen Sandalen. Für jedes gekaufte Paar lässt Bahatika laut eigenen Angaben einen Baum pflanzen.

Kaufen**: Sommerschuhe und vegane Sandalen von Bahatika gibt es u.a. im Avocadostore (ab ca. 65 Euro)

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Für jedes gekaufte Paar vegane Sandalen pflanzt Bahatika einen Baum. (Fotos: avocadostore / Bahatika)

5. Faire Arbeitsbedingungen bei ekn footwear

Die nachhaltigen Sneakers und Bio-Sandalen von ekn footwear entstehen in Handarbeit in Portugal – unter strengen ökologischen und sozialen Standards. Gute und faire Arbeitsbedingungen liegen der Firma besonders am Herzen.

Verwendet werden recycelte Materialien und natürliche Rohstoffe aus biologischem Anbau: Bio-Baumwolle, Kork und recycelte Kunststoffe. Zudem hat ekn footwear auch rein vegane Sandalen und Sommerschuhe im Angebot – aus veganem Kunstleder, natürlichem Kork und recyceltem Gummi.

Kaufen**: Diese und weitere faire Sandalen gibt es direkt bei ekn footwear (ab ca. 90 Euro) oder im Avocadostore.

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Das Label ekn fertigt Sandalen und Flipflops mit minimalistischem Design. (Fotos: www.eknfootwear.com)

6. Nine to Five: zeitlose, nachhaltige Sandalen und Sommerschuhe

Eigentlich brauchen wir nur wenige Kleidungsstücke – Minimalist:innen mit Capsule Wardrobe besitzen oft nicht mehr als 37 Lieblingsteile. Diesen Gedanken greift das Fashion-Label Nine to Five auf. Die bewusst zeitlos designten Sandalen lassen sich gut kombinieren. Zudem werden die Schuhe in kleinen Stückzahlen in Familienbetrieben bei Porto, im Norden Portugals, hergestellt.

Die Sandalen und Sommerschuhe bestehen unter anderem aus chromfrei gegerbtem EU-Bioleder oder aus recycelter Mikrofaser. Die Sohlen sind zum Teil aus Reis, Kork und recyceltem Naturkautschuk – andere Modelle haben aber eine normale Gummisohle.

Kaufen: ab circa 80 Euro im Avocadostore** oder direkt bei Nine to Five.

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Minimalistisch und zeitlos: Die Bio-Sandalen von Nine to Five lassen sich gut kombinieren. (Fotos: www.ninetofive.biz)

7. Plakton: Sommersandalen aus Spanien

Nachhaltige Öko-Sandalen von Plakton entstehen in Handarbeit in Spanien. Als Materialien setzt das Label vor allem auf pflanzlich gegerbtes Leder und den nachwachsenden Rohstoff Kork. Beides bezieht Plakton ausschließlich aus Spanien und Portugal, um lange Transportwege zu vermeiden.

Kaufen: ab circa 50 Euro bei Plakton oder im Avocadostore**

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Kork ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, der auch in Spanien angebaut wird. Plakton macht daraus schicke Sommerschuhe. (Fotos: www.eu.plaktonsandals.com)

Noch mehr Öko-Sandalen von nachhaltigen und fairen Marken findest** du auch im Avocadostore, bei Glore, bei Greenality, bei Waschbär oder Le Shop Vegan.

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