Rhabarbersirup selber machen: Einfaches Rezept mit 3 Zutaten

Foto: CC0 / Pixabay / ulleo

Selbstgemachten Rhabarbersirup kannst du für Schorlen, als Aperitif oder bei Desserts verwenden.ist lecker. Wir zeigen dir dieses fruchtige Rezept für die Rhabarbersaison mit nur drei Zutaten.

Rhabarbersirup ist schnell hergestellt und du kannst ihn gut auf Vorrat machen. Der Sirup hält sich bei richtiger Zubereitung einige Monate.

Welche Rhabarbersorte du verwendest, ist dir überlassen. Die etwas süßeren roten Sorten enthalten weniger Oxalsäure und du musst die Schale nicht entfernen. Grüne Sorten solltest du aber grundsätzlich schälen, da zu viel Oxalsäure im Rhabarber schädlich sein kann. Durch die Oxalsäure werden auch im konventionellen Anbau eher wenig Pestizide eingesetzt. Dennoch solltest du grundsätzlich auf Bio-Qualität achten, um chemisch-synthetische Pestizide zu vermeiden.

Rhabarbersirup selber machen: Die Zutaten

Rhabarbersirup schmeckt auch im Cocktail oder Aperitif.
Rhabarbersirup schmeckt auch im Cocktail oder Aperitif.
(Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Für 750 ml Rhabarbersirup brauchst du:

  • 2 kg Rhabarber
  • 1,5 l Wasser
  • 450 g Zucker 
  • 1 Bio-Zitrone

An Küchenutensilien benötigst du:

  • großer Topf
  • Kochlöffel
  • feines Sieb oder Baumwolltuch
  • saubere Flaschen
  • Trichter zum Abfüllen 

Rhabarbersirup selber machen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Erdbeeren passen hervorragend zu Rhabarber.
Erdbeeren passen hervorragend zu Rhabarber.
(Foto: CC0 / Pixabay / DCChefAnna)
  1. Wasche den Rhabarber und schneide die Stangen in etwa ein Zentimeter breite Stücke. Wenn du grünen Rhabarber verwendest, solltest du ihn vorher schälen. Die zwei Kilogramm Rhabarber beziehen sich dann auf das Gewicht ohne Schale.
  2. Gib die Rhabarberstücke mit dem Wasser in einen großen Topf. Wenn du es gerne zitronig magst, kannst du hier die Schale der unbehandelten Zitrone abreiben und mit in den Topf geben.
  3. Koche die Zutaten auf und lasse sie für 20 bis 30 Minuten auf kleiner bis mittlerer Stufe köcheln.
  4. Gieße die Flüssigkeit über einem feinen Sieb ab. Wenn dein Sieb nicht fein genug ist, kannst du ein Baumwolltuch dafür verwenden. Presse das Fruchtfleisch so gut es geht aus.
  5. Gib die aufgefangene Flüssigkeit zurück in den leeren Topf und füge Zucker und den Saft einer Zitrone hinzu. Lass den Rhabarbersud weitere 20 Minuten ohne Deckel köcheln. So löst sich der Zucker und der Sirup kann etwas eindicken.
  6. Koche eine große oder mehrere kleine Flaschen aus und fülle den noch heißen Sirup hinein. Verschließe die Flaschen sofort und stelle sie auf den Kopf. So ist der Rhabarbersirup einige Monate haltbar.

Tipp: Wenn du magst, kannst du deinen Sirup mit weiteren Aromen verfeinern. Himbeeren und Erdbeeren passen zum Beispiel hervorragend zu Rhabarber. Reduziere dafür einfach die Menge an Rhabarber, so dass du insgesamt wieder auf zwei Kilogramm Obst beziehungsweise Gemüse kommst. Auch etwas Vanille, der Abrieb einer Bio-Orange oder frische Kräuter wie Minze sind ein leckerer Zusatz. 

Pin it!
Pin it!
(Foto: CC0 / Unsplash)

Weiterlesen auf Utopia.de: 

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(2) Kommentare

  1. Warum soll der Rhabarbersirup nur einige Monate haltbar sein? Wenn er kochendheiß abgefüllt wurde, es er völlig steril und müsste meiner Ansicht nach jahrelang halten. Und falls er nicht heiß genug abgefüllt wurde oder der Deckel nicht ganz dicht ist, zeigt sich das bereits nach wenigen Wochen; er gärt oder schimmelt. Diese Erfahrung habe ich jedenfalls beim Einkochen von Marmelade, Gemüse, Holundersirup etc. gemacht. Und warum sollte es sich bei Rhabarbersirup anders verhalten?

  2. Ich habe etliche Flaschen Rhabarbersaft durch Dampfentsaftung gewonnen. (Weinflaschen mit einem kleinen Rest sauber gehalten.) Allerdings komme ich mit dem Zuckeranteil für die Sirupherstellung nicht klar. Ab einer bestimmten Konzentration müsste der Sirup unkaputtbar sein wie meine Marmeladen mit 1:1 und 2:1.
    Da habe ich Honiggläser mit gelben Plastikdeckeln verwendet. Nach 18 Monaten noch einwandfrei. Gekaufter Himbeersirup steht Jahr und Tag in einer Plastikflaschen herum.

    Was ich immer ärgerlich finde, die übertriebenen Vorgaben wie Sterilisieren der Gläser. Kein Hefepilzchen überlebt 70 ° C, Bakterien sicher auch nicht und nur bei Fleischkonserven ist Botulinus ein Risikofaktor, weil das über 100 ° aushält. Nur in der Sulz bleibt Fleisch für uns haltbar.

    Für die Marmeladen gab es früher nur Cellophan. Die Feinde hießen Wespen, die mit ihren ungewaschenen Füßen Schimmel verursachten und Austrocknen. Niemand wäre auf die Idee gekommen, das ganze Glas deswegen weg zu werfen.

    So viel zur „Allgemeinbildung“
    Nix für Unguat!