Selleriesaft: Wirkung und wie du ihn herstellst

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Selleriesaft ist ein bekanntes Wundermittel in der Fitnessszene. Doch wirkt der Saft auch oder handelt es sich nur um einen Mythos? Hier erfährst du alles, was du über die Wirkung von Selleriesaft wissen musst. Außerdem zeigen wir, wie du ihn herstellt.

Sellerie ist ein vielseitiges und gesundes Gemüse. Du kannst ihn im Sommer auch aus regionalem Anbau kaufen. Achte beim Kauf von Gemüse immer auf Bio-Qualität und Regionalität. In unserem Saisonkalender kannst du nachsehen, wann du Sellerie frisch in deiner Nähe kaufen kannst.

Wirkung von Selleriesaft

Selleriesaft wird aus Staudensellerie gewonnen.
Selleriesaft wird aus Staudensellerie gewonnen. (Foto: CC0 / Pixabay / jackmac34)

Sellerie ist ein Knollengemüse und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Selleriesaft wird normalerweise aus Staudensellerie gewonnen. Wegen seiner gesunden Inhaltsstoffe eignet sich Sellerie zur Unterstützung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Außerdem kommt er bei 100g auf gerade einmal 18kcal.

Staudensellerie enthält unter anderem viele Mineralstoffe und Vitamine. Es ist reich an:

Da Selleriesaft aus dem rohen, unverarbeiteten Staudensellerie gewonnen wird, bleiben die gesunden Inhaltsstoffe bei der Verarbeitung erhalten. Der Körper kann sie über den Saft fast komplett aufnehmen.

Warum Selleriesaft gesund ist

Für den Selleriesaft wird die ganze Pflanze inklusive der Blätter verarbeitet.
Für den Selleriesaft wird die ganze Pflanze inklusive der Blätter verarbeitet. (Foto: CC0 / Pixabay / inetaLi)

Sellerie hat folgende gesundheitsförderlichen Eigenschaften:

  • Durch den geringen Kalorien- und Fettgehalt kann dir Selleriesaft beim Abnehmen helfen. Die Ballaststoffe füllen außerdem deinen Magen und können Heißhungerattacken vorbeugen.
  • Durch die ätherischen Öle (Terpene) soll Staudensellerie eine antibakterielle Wirkung haben.
  • Die Öle und die enthaltenen Bitterstoffe sollen außerdem die Verdauung unterstützen, den Magen beruhigen und leichten Magenschmerzen entgegenwirken können.
  • Staudensellerie hat zusätzlich eine leicht entwässernde Wirkung. Dadurch kann die Einnahme von Selleriesaft den Körper dabei unterstützen, unerwünschte Flüssigkeitsansammlungen loszuwerden.

Wichtig! Nicht jeder verträgt Sellerie. Vor allem bei Nierenerkrankungen und während Schwangerschaften solltest du vorher mit deinem Arzt sprechen.

Selleriesaft selber herstellen: Zutaten für das Rezept

Du kannst Selleriesaft ganz einfach selbst zuhause herstellen. Für eine Portion von etwa 350ml Saft brauchst du:

  • etwa 400g frischen Staudensellerie,
  • einen Mixer/Pürierstab/Entsafter,
  • ein Sieb und eine Filtertuch oder Nussmilchbeutel (um die festen Bestandteile nach dem Pürieren abzuseihen, wenn du keinen Entsafter hast).

Wenn du möchtest, kannst du den puren Selleriesaft auch noch mit anderem saisonalen Gemüse oder Obst verfeinern. Hierbei sind dir keine Grenzen gesetzt und du kannst selbst ausprobieren, was dir am besten schmeckt. Sehr gut zu Selleriesaft passen:

Selleriesaft herstellen – Anleitung

Selleriesaft wird aus dem rohen Staudensellerie hergestellt und enthält viele gesunde Inhaltsstoffe.
Selleriesaft wird aus dem rohen Staudensellerie hergestellt und enthält viele gesunde Inhaltsstoffe. (Foto: CC0 / Pixabay / Appel-und-n-Ei)

So bereitest du den Saft zu:

  1. Wasche den Sellerie gründlich ab.
  2. Entferne den Strunk und schneide den restlichen Sellerie (inklusive der Blätter) in etwa 2cm große Stücke. Wenn du mit einem Entsafter arbeitest, können die Stücke länger bleiben (je nach Modell).
  3. Mixe den Sellerie (und optional die anderen Zutaten) auf höchster Stufe im Standmixer, bis er recht flüssig ist. Du kannst je nach Empfinden noch etwa 100ml Wasser hinzufügen. Genauso kannst du vorgehen, wenn du mit einem Pürierstab arbeitest. Wenn du einen Entsafter hast, entfällt dieser und der nächste Schritt.
  4. Den pürierten Sellerie kannst du jetzt durch ein Filtertuch und ein Sieb abseihen, um den reinen Saft zu erhalten.
  5. Trinke den frischen Selleriesaft am besten sofort. Falls du ihn nicht gleich trinkst, kannst du ihn für etwa 24 Stunden in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.

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