Topinambur schälen, zubereiten und kochen – darauf musst du achten

Foto: © Colourbox.de

An sich ist die Zubereitung der Wunderknolle Topinambur keine Hexerei. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die du beim Schälen und Kochen beachten solltest. Wir zeigen dir worauf es ankommt.

Topinambur zubereiten – gut für die Verdauung und eine schlanke Linie

Topinambur ist eng mit der Sonnenblume verwandt.
Topinambur ist eng mit der Sonnenblume verwandt.
(Foto: CC0/pixabay/hansbenn)

Topinambur ist (man glaubt es kaum) eng mit der Sonnenblume verwandt und wurde – wie auch schon die Tomate oder die Kartoffel – im 17. Jahrhundert von französischen Auswanderern aus Nordamerika nach Europa mitgebracht. Optisch ähnelt sie dem Ingwer; vom Geschmack eher der Pastinake, nur nussiger.

Die Knolle lässt sich vielseitig verarbeiten, etwa zu:

  • Suppen
  • Püree
  • Auflauf
  • Kartoffelpuffer
  • und sogar roh als Salat

Neben ihrem vorzüglichen Geschmack hat Topinambur noch weitere positive Eigenschaften. Es hat nur 31 Kilokalorien pro 100 Gramm – das sind 60 Prozent weniger als Kartoffeln – und ist reich an Ballaststoffen, die wichtig für eine gute Verdauung sind. Weiters enthält sie sehr viel Inulin. Diese Stärkeart macht sie vor allem für Diabetiker interessant, da ihr Verzehr den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst, sich aber positiv auf die Darmflora auswirkt. Außerdem ist sie reich an Kalium und Eisen.

Darauf musst du beim Kochen und Schälen achten

Im Gegensatz zur Kartoffel kann Topinambur auch roh gegessen werden.
Im Gegensatz zur Kartoffel kann Topinambur auch roh gegessen werden.
(Foto: CC0/pixabay/silviarita)
  • Zunächst die meist erdigen Knollen mit einer guten Gemüsebürste (online bei **Avocadostore) in kaltem Wasser gründlich abschrubben und säubern.
  • Dunkle Stellen mit einem Messer entfernen.
  • Schälen ist nicht notwendig; sie ist sehr dünn und kann mitgegessen werden. Sollte sie dich dennoch stören, lässt sie sich in gekochtem Zustand noch am leichtesten ablösen.
  • Nun ist die Topinambur bereit zur Weiterverarbeitung: Im Gegensatz zu Kartoffeln kann sie auch roh genossen werden, z. B. als Salat oder zur Rohkostplatte. Will man die Knolle als Suppe, Auflauf oder Püree zubereiten, sollte man sie 15 bis 30 Minuten kochen.

Unwerwünschte Nebenwirkungen der Topinambur

Topinambur hat neben ihren vielen positiven Eigenschaften leider auch ein paar unangenehme Begleiterscheinungen. Ihr Genuss kann anfangs zu starken Blähungen und sogar Durchfall führen. Das liegt an den vielen Ballaststoffen, an deren Verdauung sich die Darmflora oft erst gewöhnen muss. Am besten, du tastest dich langsam heran und beginnst mit sehr kleinen Portionen. So hat der Darm Zeit, sich auf das neue Nahrungsmittel einzustellen, und mit der Zeit werden keine Beschwerden mehr auftauchen.

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