Weiße Wäsche bleichen: So kann dir die Sonne helfen

Weiße Wäsche bleichen
Foto: CC0 / Pixabay / 192635

Weiße Wäsche bleichen – das funktioniert auch ohne künstliche Bleichmittel. Wir erklären dir, wie du deine Textilien mithilfe der Sonne auf natürliche Art und Weise von Verfärbungen befreien kannst.

Du möchtest deine weiße Wäsche bleichen und so unerwünschte Färbungen und Vergilbungen entfernen? Dann empfiehlt es sich, die Kleidungsstücke mithilfe des Sonnenlichts auf natürliche Art und Weise zu bleichen. Dazu solltest du deine Textilien zunächst waschen. Anschließend hängst du die nasse Kleidung für einige Stunden auf einer Wäscheleine in die Sonne.

Bei diesem Vorgang verbinden sich Wasser, Sauerstoff und UV-Strahlen und es entsteht Wasserstoffperoxid. Dieser Stoff, der sich auch zum Aufhellen der Haare verwenden lässt, kann dir ebenso gut beim Bleichen deiner weißen Wäsche helfen. Wasserstoffperoxid regt nämlich einen Oxidationsprozess an, der die Schmutzpartikel auf deiner Kleidung zerstört und ausbleicht. Besonders gut funktioniert das bei Textilien aus Baumwolle und Leinen. Sollte sich keine Wirkung zeigen, gib ein paar Spritzer Zitronensaft auf die Textilien, um den Prozess voranzutreiben.

Weist deine weiße Wäsche einen Grauschleier auf, kannst du dem Waschmittel ein Tütchen Backpulver, 50 Gramm Salz oder zwei Esslöffel Natron hinzufügen. Alternativ ist es auch hilfreich, deine weiße Wäsche vor dem Waschgang für ein paar Stunden in eine Essig-Wasser-Mischung zu legen.

Tipps für mehr Nachhaltigkeit beim Wäschewaschen

Mithilfe der Sonne kannst du deine weiße Wäsche bleichen.
Mithilfe der Sonne kannst du deine weiße Wäsche bleichen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Skitterphoto)

Bevor du deine weiße Wäsche bleichst, solltest du sie gründlich waschen. Um dabei möglichst nachhaltig vorzugehen, solltest du einige Aspekte beachten. Wir haben dir die drei wichtigsten zusammengestellt:

  1. Volle Waschmaschine: Starte nur dann einen Waschvorgang, wenn du genug Wäsche hast, um die Wäschetrommel komplett zu füllen. Andernfalls verbrauchst du unnötig viel Strom, Energie und Waschmittel.
  2. Waschpulver statt flüssigem Waschmittel: Greife lieber zu Waschpulver statt zu flüssigem Waschmittel. Dieses bekommst du nämlich in Pappkartons und kannst so auf unnötige Plastikverpackung verzichten. Da konventionelles Waschpulver oft Mikroplastik und bedenkliche Inhaltsstoffe enthält, lohnt es sich, ein Produkt mit Bio-Siegel zu kaufen oder Waschpulver selber zu machen.
  3. Auf Weichspüler verzichten: Verzichte außerdem möglichst auf Weichspüler. Auch die Inhaltsstoffe vieler Weichspüler sind nämlich oft nicht biologisch abbaubar. Obendrein können die enthaltenen Duftstoffe Allergien auslösen. Zum Teil beeinträchtigt Weichspüler auch die Eigenschaften der Textilien: So können Handtücher durch entsprechende Produkte beispielsweise an Saugfähigkeit verlieren und Sportkleidung kann den Schweiß nicht mehr so gut absorbieren.

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