Zwiebelkuchen vegan: Leckeres Rezept für den Klassiker

Veganer Zwiebelkuchen
Foto: Colourbox.de

Zwiebelkuchen ist ein echter Herbstklassiker. Der herzhafte Kuchen kommt dabei auch hervorragend ohne Eier, Milch und Co aus. Wir zeigen dir, wie du einen veganen Zwiebelkuchen backst.

Zwiebelkuchen wird traditionell mit einer Mischung aus Sahne, Eiern und Zwiebeln belegt. Dabei kannst du den Klassiker auch ganz einfach vegan backen. So eignet er sich auch für all jene, die keine tierischen Produkte konsumieren möchten, und ist außerdem laktosefrei.

Zwiebelkuchen ist ein klassisches Herbstgericht, da Zwiebeln im Herbst Saison haben. Zwiebelkuchen lässt sich jedoch auch gut im Winter backen, da du Zwiebeln bis zu sechs Monate aufbewahren kannst. Besonders gut schmeckt der Zwiebelkuchen natürlich mit selbst angebauten Zwiebeln.

Der herzhafte Kuchen passt übrigens super zu Weißwein und Federweißer. Ernährst du dich vegan oder erwartest vegan lebende Gäste, berücksichtige, dass viele Weinsorten nicht vegan sind. Du findest unterdessen jedoch einige als vegan deklarierte Weine im Supermarkt.

Zwiebelkuchen vegan: Die Zutaten

In den Kuchen kommen zweierlei Zwiebeln: Normale Zwiebeln und Lauch.
In den Kuchen kommen zweierlei Zwiebeln: Normale Zwiebeln und Lauch. (Foto: CC0 / Pixabay / MabelAmber)

Für eine Springform mit 26 Zentimetern Durchmesser benötigst du:

  • 300 g Mehl
  • 5 g Trockenhefe
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Rohrzucker oder Agavendicksaft
  • 750 g Zwiebeln
  • 200 g Räuchertofu
  • 2 Lauchstangen
  • 200 ml pflanzliche Sahne (z.B. Hafersahne)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kümmel
  • etwas Pflanzenmargarine, um die Form einzufetten

Zwiebelkuchen vegan zubereiten: So geht’s

Schneide die Zwiebeln in Ringe.
Schneide die Zwiebeln in Ringe. (Foto: CC0 / Pixabay / stevepb)

Du brauchst etwa eine Stunde und 30 Minuten, um den Zwiebelkuchen zuzubereiten:

  1. Vermenge Mehl, Hefe, einen Esslöffel Pflanzenöl, Salz und Rohrzucker bzw. Agavendicksaft in einer großen Schüssel und verarbeite das Ganze zu einem Teig.
  2. Stelle den Teig etwa 30 Minuten lang zugedeckt an einen warmen Ort, damit er gehen kann.
  3. Schäle in der Zwischenzeit die Zwiebeln und schneide sie in Ringe.
  4. Schneide den Räuchertofu in feine Würfel.
  5. Scheide die Lauchstangen in Ringe.
  6. Erhitze das restliche Pflanzenöl in einer Pfanne. Brate die Zwiebelringe, die Tofuwürfel und die Lauchringe darin für etwa fünf Minuten an.
  7. Lösche das Ganze mit der Pflanzensahne ab und schmecke es mit Salz, Pfeffer und Kümmel ab.
  8. Lass die Kuchenfüllung etwa drei bis vier Minuten lang köcheln.
  9. Fette eine Springform mit Pflanzenmargarine ein.
  10. Rolle den fertigen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus. Kleide den Boden und Rand der Springform mit dem Teig aus.
  11. Verteile die Füllung auf dem Teig.
  12. Backe den Zwiebelkuchen 35 bis 45 Minuten lang bei 180 Grad Ober- / Unterhitze im Backofen.

Zwiebelkuchen: Variationsmöglichkeiten

Zwiebelkuchen schmeckt auch mit frischen oder getrockneten Tomaten super.
Zwiebelkuchen schmeckt auch mit frischen oder getrockneten Tomaten super. (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Du kannst den Zwiebelkuchen beliebig variieren, je nachdem, was du gerade zuhause hast oder die Saison hergibt. Die Füllung kannst du zum Beispiel mit Tomaten, Pilzen oder Paprika erweitern. Etwas ausgefallener wird der Klassiker, wenn du ihn mit geriebenem Apfel, Kapern oder Oliven variierst. Du kannst den geschnittenen Zwiebelkuchen übrigens auch einfrieren, so hält er sich mehrere Monate.

Wenn du keinen Kümmel magst, kannst du die Füllung mit Muskatnuss oder Kräutern wie Oregano und Rosmarin würzen.

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