Präsentiert von:

- Anzeige -

Darauf kommt es bei Kokosöl an

© Rapunzel Naturkost GmbH

Was für ein Hype um Kokosöl! Das Image des exotischen Öls hat mittlerweile einen Knacks – ganz zu Unrecht: Es kommt darauf an, was für ein Öl du kaufst. Echt gutes Kokosöl ist bio, fair gehandelt, naturbelassen verarbeitet und im richtigen Maß wertvoll für die Gesundheit.

Weder Landraub, Regenwald-Rodungen noch Monokultur

Gutes Kokosöl ist biologisch angebaut. Oder möchtest du Pestizide und Herbizide in deinem Essen oder auf deiner Haut? Konventionelle, meist geraubte Plantagen erkennst du schnell: Dort wachsen ausschließlich Kokospalmen und es gibt es keinen Platz für Arten- und Pflanzenvielfalt – dabei ist diese so wichtig.

Die meisten Kokosnüsse kommen aus dem sogenannten Kokosnuss-Dreieck. Das Gebiet liegt im Südwesten Sri Lankas und ist besonders fruchtbar. Bis zu 30 Meter hoch ragen die langen Palmen in den Himmel und tragen 40 bis 50 Früchte im Jahr. Damit die Palme möglichst alt wird und gesund bleibt – das heißt in ihrem Fall: 120 Jahre – ist der Anbau entscheidend.

Mehr Informationen rund um Bio-Kokosöl

Im Bio-Anbau wächst die Palme in Mitten von Kakao, Kaffee, Bananen oder Pfeffer. Die Mischkultur ermöglicht den Bauern auch weitere Einnahmequellen. Es müssen keine mineralischen Düngemittel eingesetzt werden, denn die Nährstoffe werden dem Boden immer wieder zurückgeführt, etwa durch den Abschnitt der Pflanzen. Auch mit Kokosfasern kann kaliumreicher Dünger erzeugt werden. Der Boden bleibt also fruchtbar.

So können die Bio-Bauern in Sri Lanka nach sechs Jahren Wachstumsphase das erste Mal Nüsse ernten. Der Baum trägt das ganze Jahr über Früchte in verschiedenen Entwicklungsstadien, sodass ständig Kokosnüsse nachreifen. Mit Hilfe langer Stöcke ernten sie die 1kg schweren Steinfrüchte. Die grüne Außenschale der Kokosnuss schälen sie direkt vor Ort ab. Diese faserige Hülle wird zum Beispiel zu Kokosmatten, Matratzenfüllungen oder vielen weiteren Produkten weiterverarbeitet. Nachdem die äußere Hülle weg ist, kommt es auf eine schnelle Verarbeitung des Fruchtfleisches an.

Rapunzel Kokosöl fair nachhaltig bio()
Kokospalmen in Mitten von Bananenstauden – so geht Mischkultur. (© Rapunzel Naturkost GmbH)

Nativ und kaltgepresst

Gutes Kokosöl ist so naturbelassen wie möglich. Das Öl schmeckt und riecht daher intensiv nach Kokos. Es sollte nativ und kaltgepresst sein. Dazu wird das Fruchtfleisch rein mechanisch und ohne äußere Hitzezufuhr gepresst. Die Auslauftemperatur des Öls darf dabei 60 °C nicht überschreiten – sonst dürfen Hersteller es nicht mehr nativ nennen. Außer einer Filtration darf was Öl nicht nachbehandelt werden. Sollte ein Kokosöl nicht ganz schneeweiß sein, sondern eine leicht bräunliche Färbung besitzen, dann ist es ein sogenanntes „Whole Kernel Oil“. Das bedeutet, dass die zarte braune Haut zwischen Kokosnussschale und dem weißen Kokosfleisch mit gepresst wird.

Entdecke faire Kokosöl-Produkte in Bio-Qualität

Rapunzel fair bio nachhaltig Kokosöl()
Die Auslauftemperatur von nativem Kokosöl beträgt höchstens 60°C. (© Rapunzel Naturkost GmbH)

Ein fairer Lohn und gute Arbeitsbedingungen

Gutes Kokosöl ist fair. Hier lohnt es sich wirklich genau hinzusehen, denn: Bio heißt nicht automatisch gleich fair. Achtet immer darauf, beide Aspekte in Siegeln auf den Produkten zu finden. Schließlich ist es vor allem in sogenannten Entwicklungsländern, wie eben dem Kokosland Sri Lanka, sehr wichtig, den Bauern und Arbeitern faire Preise zu zahlen und sichere, soziale und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Ein positives Beispiel hierfür ist das Fairhandels-Programm „Hand in Hand“ des Bio-Herstellers Rapunzel Naturkost. Fairer Handel bedeutet hier vor allem, dass die Rohwaren direkt und ohne Zwischenhändler bezogen werden. Die Lieferanten profitieren von den langfristigen Handelsbeziehungen und Abnahmegarantien (Jahresverträge). Rapunzel bezahlt Preise über dem durchschnittlichen konventionellen Marktniveau sowie eine Bio- und Hand in Hand-Prämie. Außerdem berät der Bio-Pionier in Fragen der Verarbeitung, des ökologischen Anbaus und zu Themen der Qualitätssicherung. Im Gegenzug gewährleisten die Hand in Hand-Lieferanten die Einhaltung nationaler sozialer Standards bei der Beschäftigung ihrer Arbeiter und 100 % Bio-Qualität.

Rapunzel fair bio nachhaltig Kokosöl()
Dieser Bauer hat Grund zur Freude: er erhält einen fairen Lohn. (© Rapunzel Naturkost GmbH)

Das Wichtigste: Eine ausgewogene, vielseitige und vollwertige Ernährung!

Gutes Kokosöl ist wertvoll für den Menschen. Studien zeigen, dass Kokosöl den Stoffwechsel positiv beeinflussen kann. Dabei spielt der hohe Anteil an Laurinsäure – einer mittelkettigen Fettsäure, die das „gute“ HDL-Fett erhöht – eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt ist für Millionen Menschen im asiatischen Raum Kokosöl ein Grundnahrungsmittel und dort spielen Krankheiten wie Herzinfarkte, Diabetes oder Schlaganfälle kaum eine Rolle.

Im Rahmen einer gesunden und vollwertigen Ernährung verfügt Kokosöl also durchaus über gute Eigenschaften.

Aufgrund der hohen Anzahl gesättigter Fettsäuren sollte Kokosöl allerdings nicht als das eine universelle Fett in der Küche verwendet werden. Aber gerade durch die gesättigten Fettsäuren ist Kokosöl äußerst hitzestabil und eignet sich besonders zum Braten und Frittieren. Wunderbar ist es auch für die natürliche Körperpflege – sowohl die Haare als auch die Haut wird mit selbstgemachter Kokos-Kosmetik seidig weich.

Hier findest du mehr Informationen zu fairem und nachhaltigem Kokosöl:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: