Brokkoli roh essen: Was dafür spricht – und was dagegen

Foto: CC0 / Pixabay / GregReese

Brokkoli ist ein wahres Powerfood, das du wunderbar roh essen kannst. Welche „Power“ steckt drin und wann solltest du rohen Brokkoli lieber nicht essen?

Brokkoli roh essen – Powerfood mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Glucosinolaten

Brokkoli steckt voller Vitamine und Mineralstoffe sowie Glucosinolaten.
Brokkoli steckt voller Vitamine und Mineralstoffe sowie Glucosinolaten. (Foto: CC0 / Pixabay / artverau)

Roher Brokkoli enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die beim Kochen zerfallen können. Um also möglichst viele Nährstoffe aufzunehmen, kannst du Brokkoli roh essen. Am gesündesten für dich und die Umwelt ist der Brokkoli in Bioqualität.

Brokkoli enthält unter anderem:

Wie in anderen Kohlsorten auch, findest du in Brokkoli Glucosinolate (Senfölglycoside). Diese sekundären Pflanzenstoffe haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Ihnen werden antikanzerogene und antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben.

Es lohnt sich also den Brokkoli roh zu probieren, egal ob im Smoothie oder im Salat. Vor dem Verzehr solltest du den Brokkoli gründlich waschen.

Hinweis: Um die Vitamine und Mineralstoffe maximal zu erhalten, lagerst du den Brokkoli am besten im Gemüsefach deines Kühlschranks. Du solltest ihn zeitnah (ein bis zwei Tage) nach dem Kauf verzehren.

Roher Brokkoli kann zu Bauchweh und Blähungen führen

Brokkoli ist ein Kohlgewächs und kann Bauchweh oder Blähungen verursachen.
Brokkoli ist ein Kohlgewächs und kann Bauchweh oder Blähungen verursachen. (Foto: CC0 / Pixabay / monika1607)

Da Brokkoli ein Kohlgewächs ist kann es bei einigen Menschen mit einem empfindlichen Verdauungstrakt zu Bauchweh und/oder Blähungen kommen, wenn sie den Brokkoli roh essen.

Wenn du zu den oben genannten Nebenwirkungen neigst, kannst du Folgendes probieren:

  1. Den Brokkoli sehr gut durchkauen.
  2. erst einmal nur kleine Mengen roh verzehren,
  3. eher die Röschen essen, da sie bekömmlicher sind als der Stiel.

Solltest du die Röschen auch nach diesen Tipps nicht roh vertragen, kannst du den Brokkoli blanchieren oder dampfgaren – u.U. mit der Zugabe von etwas Kümmel oder Fenchel (je nach Geschmack). So bleiben die meisten wertvollen Nährstoffe vorhanden und die Blähungen sollten gemindert werden.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.