Handynacken: Diese 6 Tipps helfen

Handynacken
Foto: CC0 / Pixabay / Pexels

Der ständige Blick aufs Smartphone kann bei falscher Körperhaltung einen Handynacken verursachen. Wir erklären dir, was du dagegen tun kannst.

Wer regelmäßig auf Smartphone, Tablet, E-Book-Reader oder Laptop schaut, kann schnell einen Handynacken bekommen. Der Grund dafür ist eine falsche Körperhaltung, die zu einer einseitigen Belastung des Nackens führt. Dies solltest du aber unbedingt vermeiden, denn im schlimmsten Fall kann es dabei auch zu einem Bandscheibenvorfall kommen.

Bei Betroffenen äußert sich ein Handynacken häufig durch Verspannungen im Rücken, Schulterschmerzen, Kopfschmerzen sowie einen steifen Nacken. Mit unseren sechs Tipps kannst du einem Handynacken entgegenwirken beziehungsweise die Schmerzen lindern. Bei langanhaltenden Verspannungen solltest du jedoch einen Arzt aufsuchen.

1. Augen senken, statt den Kopf zu beugen

Eine falsche Körperhaltung ist die Ursache des Handynackens. Sie entsteht häufig dadurch, dass du deinen Kopf ständig zum Smartphone oder einem anderen elektrischen Gerät herunterbeugst. Um das zu vermeiden, solltest du dein Handy etwas näher an dein Gesicht halten. So musst du nämlich nur die Augen senken und belastest deine Schultern sowie den Nackenbereich nicht unnötig.

2. Regelmäßig Sport treiben

Regelmäßiger Sport hilft gegen einen Handynacken.
Regelmäßiger Sport hilft gegen einen Handynacken. (Foto: CC0 / Pixabay / lograstudio)

Gegen einen Handynacken hilft es, wenn du dich ausreichend bewegst und regelmäßig Sport machst. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du zum Beispiel viel am Schreibtisch sitzt. Plane regelmäßige Spaziergänge ein, gehe kurze Strecken zu Fuß und ziehe eine Treppe einer Rolltreppe oder einem Fahrstuhl vor. Vielleicht hast du außerdem eine Lieblingssportart wie Schwimmen, Walking oder Yoga, der du ein- bis zweimal die Woche nachgehst.

3. Pausen mit Lockerungsübungen

Damit du keinen Handynacken bekommst, solltest du bei der Arbeit in regelmäßigen Abständen Pausen mit Lockerungsübungen einlegen. Drehe deinen Kopf dafür von der linken zur rechten Seite. Ziehe dein Ohr zur jeweiligen Schulter. In der Wirbelsäule solltest du nun ein leichtes Ziehen spüren. Anschließend streckst du deinen Kopf zeitgleich nach oben und die Schultern nach unten.

4. Richtige Sitzhaltung am Schreibtisch

Mit einer geraden Sitzhaltung beugst du einem Handynacken vor.
Mit einer geraden Sitzhaltung beugst du einem Handynacken vor. (Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Eine sehr effektive Methode gegen den Handynacken stellt die richtige Sitzhaltung dar. Dies ist besonders entscheidend, wenn du tagsüber viele Stunden am Schreibtisch sitzt. Idealerweise solltest du eine aufrechte Haltung einnehmen. Sitze gerade und entspanne deine Schultern. Deine Füße sollten dabei nebeneinander auf dem Boden stehen. Überprüfe deine Haltung immer wieder und korrigiere sie gegebenenfalls.

5. Wärmeanwendung

Ein Handynacken lässt sich außerdem gut durch Wärmeanwendung behandeln. Die Wärme lockert nämlich die Muskeln und sorgt dafür, dass sie sich entspannen. Dafür bietet sich zum Beispiel eine Wärmflasche an, die du in ein Tuch wickelst und für etwa 15 Minuten auf die betroffene Stelle legst. Alternativ funktioniert die Wärmebehandlung auch mit einem dicken Wollschall oder einer Infrarot-Lampe. Ein warmes Bad kann sich ebenfalls wohltuend auf deine Verspannungen auswirken.

6. Digital Detox

Die beste und wirkungsvollste Vorbeugung gegen einen Handynacken ist es wohl, immer wieder mal eine Weile komplett auf dein Smartphone zu verzichten. Dafür ist es sinnvoll, dass du dir jede Woche feste Zeiten für deinen „Digital Detox“ einplanst. Während dieser Offline-Phasen kannst du dir einmal bewusst Zeit für dich selbst nehmen – und schonst nebenbei deinen Rücken- und Nackenbereich.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Bitte lies unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen.

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: