Kartoffelbrei einfrieren: Kann das klappen?

Kartoffelbrei einfrieren
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Kartoffeln einzufrieren ist keine gute Idee. Doch wie sieht es mit Kartoffelbrei aus? Hier erfährst du, ob du Kartoffelbrei einfrieren kannst.

Dass sich Kartoffeln nicht einfrieren lassen, ist eine klare Sache. Schließlich verändern sich Geschmack und Konsistenz durch das Einfrieren und Auftauen zu stark.

Doch was ist, wenn vom Kartoffelbrei Reste übrigbleiben? Kann man ohne große Qualitätsverlust Kartoffelbrei einfrieren? 

Kann man Kartoffelbrei einfrieren?

Kartoffeln sollte man besser nicht einfrieren.
Kartoffeln sollte man besser nicht einfrieren.
(Foto: CC0 / Pixabay / 1195798)

Kartoffeln solltest du nicht einfrieren, da sie nach dem Auftauen eine matschige oder breiige Konsistenz bekommen. Die Minustemperaturen beim Einfrieren wandeln die Stärke der Kartoffeln in Zucker um, wodurch die Knollen dann meist süßlich schmecken. 

Auch bei Kartoffelbrei werden sich sowohl Konsistenz als auch Geschmack ein wenig verändern, wenn du ihn einfrierst und wieder auftaust. Doch bei Kartoffelbrei besteht nach dem Auftauen noch die Möglichkeit, ein wenig nachzujustieren: Breiig soll der Kartoffelbrei schließlich ohnehin sein und um den Geschmack anzupassen, kannst du nach dem Auftauen etwas nachwürzen. 

Frisch schmeckt Kartoffelbrei am besten, doch wenn du etwas davon übrig hast, ist es trotzdem besser, ihn einzufrieren statt wegzuwerfen. So kannst du Lebensmittelverschwendung vermeiden. Frischen Kartoffelbrei kannst du übrigens bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Statt den Kartoffelbrei einzufrieren, kannst du aus ihm auch noch andere Gerichte zubereiten. Lies dazu hier weiter: Kartoffelbrei verwerten: 3 leckere Rezeptideen

Kartoffelbrei einfrieren: Wenn, dann richtig

Der Geschmack verändert sich, wenn du Kartoffelbrei einfrierst. Nach dem Auftauen kannst du diesen aber durch Zugabe von weiteren Zutaten verbessern.
Der Geschmack verändert sich, wenn du Kartoffelbrei einfrierst. Nach dem Auftauen kannst du diesen aber durch Zugabe von weiteren Zutaten verbessern.
(Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Mit der richtigen Vorgehensweise kannst du verhindern, dass sich der Kartoffelbrei zu sehr nach dem Einfrieren und Auftauen in Geschmack und Konsistenz verändert: 

Kartoffelbrei einfrieren:

  1. Im Bestfall hast du den Kartoffelbrei nicht ausschließlich aus Kartoffeln gestampft, sondern ihn mit (veganer) Butter, Sahne oder Milch zubereitet. Das sorgt dafür, dass sich die Konsistenz des Kartoffelbreis nicht zu stark verändert, da die Milchprodukte die in Kartoffeln enthaltene Stärke binden. Verwende möglichst Bio-Molkereiprodukte, die mit dem Siegel von Demeter, Naturland oder Bioland ausgezeichnet sind, um eine artgerechtere Tierhaltung zu unterstützen. Oder du verwendest rein pflanzliche Produkte.
  2. Friere den Kartoffelbrei in Portionen aufteilen, die du nach dem Auftauen definitiv verzehren kannst. Ein erneutes Einfrieren solltest du aufgrund erhöhter Keimbildung immer vermeiden.
  3. Lasse den Kartoffelbrei auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor du ihn einfrierst, damit dein Gefrierschrank nicht so viel Energie zum Gefrieren aufbringen muss. 
  4. Beschrifte den Behälter mit dem Datum in zwei Monaten. Innerhalb von diesem Zeitraum solltest du ihn verzehren.

Kartoffelbrei auftauen und verzehren:

  1. Lasse den Kartoffelbrei im Kühlschrank über Nacht auftauen oder bei Zimmertemperatur, wenn du ihn direkt im Anschluss erwärmst und isst. 
  2. Erhitze den Kartoffelbrei unter Zugabe von etwas mehr (veganer) Milch, Sahne oder Butter in einem Topf. Rühre dabei kräftig um, um den Brei aufzulockern. Empfehlenswert ist es auch, noch ein paar frisch gekochte Kartoffeln zu stampfen und unter den Kartoffelbrei zu heben. Mehr Tipps findest du hier: Kartoffelbrei richtig aufwärmen: So schmeckt er gut.
  3. Schmecke den Kartoffelbrei gegebenenfalls mit Salz und weiteren Gewürzen ab, um den Geschmack zu verbessern.
  4. Du könntest den Brei auch als Grundlage für eine Kartoffelsuppe nehmen.

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