Schlagwörter: , , ,

(12) Kommentare

  1. wunderbare idee + der bericht ist auch sehr gut, wenn auch einiges davon schon bekannt sein dürfte – dass jedoch die eingefügten links für mehr information fast alle auf eine fehler seite führen, ist wohl nicht so prickelnd 🙁

  2. Also, da ich gerne Eintöpfe esse, mach ich mir immer eine größere Menge, nach dem Kochen konserviere ich den größten Teil in Einmachgläßer/Weckgläser. Nach 2-3 Wochen schmeckt es immer noch fast wie am ersten Tag. (Ist auch noch länger haltbar). Auf Fleisch verzichte ich. Das Gemüse kaufe ich mir natürlich aus der Region. Man sollte einfach mal überlegen, wie Oma u. Opa es damals gemacht haben. So geht praktisch gar nichts verloren. Mein Brot mache ich ebenfalls selber.

  3. Super Tipps! Ich schreibe gerade meine Masterarbeit über die Thematik und lasse mich von euch inspirieren.

    Mich hat nur gewundert, dass beim Containern das Bild vom Foodsharing auftaucht, da das doch etwas anders gehandhabt wird.

  4. Auch noch ein Denkanstoß: Viele Menschen greifen im Supermarktregal routinemäßig ganz nach hinten ins Regal, um die neu eingeräumten Artikel mit dem längsten MHD zu bekommen. Habe ich früher auch so gemacht, wie bei Muttern gelernt…
    Dabei kauft man doch auch immer wieder Zutaten, die man noch am selben oder nächsten Tag verbraucht. Da sollte man dann gezielt die Artikel mit dem kürzesten MHD kaufen, dann kommt der Supermarkt gar nicht so oft in die Situation, unverkäufliche Lebensmittel loswerden zu müssen.
    Funktioniert auch bei Sachen ohne MHD, z. B. Obst/Gemüse: manchmal sieht man welches mit kleinen Macken und weiß: wenn das morgen noch hier liegt, wird es mindestens vom Laden aussortiert oder eventuell wirklich schlecht, kann aber heute noch problemlos verzehrt oder verarbeitet werden.

    • Mache ich auch so.
      Viele Dinge schmecken auch besser, wenn sie schon etwas liegen.
      Z.B. die Bananen mit leicht braunem Hauch.
      Und die gibts dann in meinem Naturkostladen auch günstiger…

  5. Foodsharing kann ich uneingeschränkt empfehlen! Bin seit April/Mai 2016 dabei.

    Den meisten Menschen ist vermutlich bewusst, dass in Supermärkten große Mengen an genießbaren Lebensmitteln weggeschmissen werden. Genauso ist es kein Geheimnis, dass das MHDatum kein Verbrauchsdatum ist – dennoch landet die Milch einen Tag nach dem MHD im Mülleimer und der Apfel mit der kleinen, braunen Delle wird sofort entsorgt.

    Es ‚gehört‘ sich eben nicht, abgelaufene Lebensmittel zu verzehren. Außerdem sind Lebensmittel nicht gerade teuer bei uns, warum also aus der Reihe tanzen?

    Bei mir war die Motivation anfangs rein finanziell. Mein erstes Startup war ein Fehlschlag, Studium abgebrochen, Unterstützung der Familie verloren, knapp 1500 € Schulden – das ging nicht spurlos an mir vorbei, arbeitsfähig war ich in diesem Zustand nicht.
    Hartz 4 beantragen oder Obdachlosigkeit waren erstmal meine zwei Optionen.
    Nach meinem sozialen Abstieg stand ich also vor der Herausforderung meine Schulden zu tilgen (~150€/Monat) und dennoch vom Regelsatz meine laufenden Kosten zu decken.

    Ein Freund erzählte mir von Foodsharing. Da Lebensmittel auf einmal ein verhältnismäßig großer Kostenposten für mich geworden waren, meldete ich mich an.

    Über einen Zeitraum von gut 4 Monaten ging ich 2-3 Mal die Woche „sharen“. Nicht nur klassisch beim Supermarkt, wo es in erster Linie Milch-, Getreide- und Fertigprodukte gibt, sondern vor allem 1x wöchtenlich bei unserem Wochenmarkt.

    Es ist unglaublich, was für Mengen an verschiedensten (,kostenfreien!) Lebensmitteln ich auf einmal zur Verfügung hatte. Kartoffeln, Karotten, Spargel, Erdbeeren, Trauben, Zwiebeln, Paprika, Spinat, rote Beete… alles frisch vom Markt!

    Da ich eh gerne koche und aufgrund meiner Arbeitslosigkeit Zeit im Überfluss vorhanden war, kochte ich Bananen- und Apfelmus ein, machte Marmelade mit leicht matschigen Erdbeeren, ließ Eintöpfe brodeln – kurzum, ich investierte Zeit und Kreativität in mich und meine Ernährung. Was ich selber nicht essen konnte/wollte, (Laktoseintoleranz, Kern- u Steinobstallergie + Ernährungsumstellung [keine Fertigprodukte mehr]) gab ich an Freunde weiter. Meistens Supermarktprodukte.

    So kam es schonmal vor, dass ich mit 30 Sahnepuddings/Joghurts im Rucksack bei einer befreundeten WG vorbeifuhr o.Ä.

    Das Essen landet nicht im Müll, man spart Geld, macht anderen Menschen eine Freude, kann sich kreativ ausleben und lernt (wenn man möchte) obendrein noch neue Leute kennen. Genial!

Kommentar schreiben

0/2500

* Pflichtfelder

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.