Konzentrationsschwäche: Ursachen und was dagegen hilft

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Konzentrationsschwäche macht die Arbeit an Aufgaben und Projekten ziemlich mühsam. Warum die Konzentration nachlässt und wie du gedanklich bei der Sache bleibst, kannst du hier nachlesen.

Bestimmt kennst du das: Du hast einen Berg von To-Do’s abzuarbeiten aber deine Gedanken schweifen ständig ab. Wenn du Schwierigkeiten hast dich längere Zeit auf eine Aufgabe zu fokussieren, leidest du unter Konzentrationsschwäche. Aber keine Sorge, das lässt sich beheben. Wie genau? Das erfährst du hier!

Ursachen für eine Konzentrationsschwäche

Ein ungünstiges Arbeitsumfeld kann zu Konzentrationsschwäche führen.
Ein ungünstiges Arbeitsumfeld kann zu Konzentrationsschwäche führen. (Foto: CC0 / Pixabay / rawpixel)

Die Gründe für eine Konzentrationsschwäche sind oftmals harmlos und können schnell beseitigt werden. Wenn du allerdings längerfristig erheblich Schwierigkeiten hast dich auf etwas zu fokussieren, lohnt sich der Gang zum Arzt, um psychische oder körperliche Erkrankungen auszuschließen.

Diese Faktoren können eine Konzentrationsschwäche auslösen:

  • Ein schlechtes Arbeitsumfeld: Eine unangenehme Lautstärke, schlechte Lichtverhältnisse, abgestandene Luft durch falsches Heizen oder Hitze im Sommer.
  • Zeitlicher Druck, Überforderung und Stress
  • Unausgewogene Ernäherung: Besonders ein Mangel an Kohlenhydraten kann den Blutzuckerspiegel ins Wanken bringen, wodurch du dich schlechter konzentrieren kannst. Gleiches gilt, wenn du einen Mangel an B-Vitaminen oder Mineralstoffen wie Eisen und Magnesium hast.
  • Übermüdung etwa durch eine unruhige Nacht oder Schlafprobleme.
  • Dein natürlicher Bio-Rhythmus: Zu bestimmten Zeiten bist du einfach konzentrierter als zu anderen. Vielleicht läuft dein Kollege seit 7 Uhr morgens auf Hochtouren, während du um 9 immer noch vollkommen zerknittert aus der Wäsche schaust. Zwinge dich nicht zu Zeiten produktiv zu sein, die nicht deinem Naturell entsprechen.
  • Manchmal kann Konzentrationsschwäche auf eine psychische Erkrankung hinweisen. So ist sie unter anderem ein Symptom von Demenz, Depression oder ADHS.
  • Auch niedriger Blutdruck, Schilddrüsenunterfunktion oder Nierenschwäche können mit einer ausgeprägten Konzentrationsschwäche einhergehen. Wenn du ausschließen kannst, dass Konzentrationsschwäche an anderen Faktoren liegt, solltest du deinen Arzt aufsuchen.

So kannst du deine Konzentrationsschwäche überwinden

Entspannung und körperlicher Ausgleich helfen Konzentrationsschwäche entgegen zu wirken.
Entspannung und körperlicher Ausgleich helfen Konzentrationsschwäche entgegen zu wirken. (Foto: CC0 / Pixabay / PhotoGranary)

Bereits kleine Tipps und Tricks helfen, um deine Konzentration zu stärken und deine Aufgaben und Projekte fokussiert zu bearbeiten.

So kannst du deine Konzentrationsschwäche überwinden.

  • Mache dir bewusst, dass es ganz natürlich ist, wenn die Konzentration nach einiger Zeit nachlässt und sich dein Gehirn nach einer Auszeit sehnt. Gönne dir regelmäßige Pausen! Verlasse dafür deinen Arbeitsplatz und suche bewusst nach einem Tapetenwechsel. Gehe eine kleine Runde spazieren oder strecke dich am geöffneten Fenster. Eine tolle Regel ist übrigens, 48 Minuten zu arbeiten und zwölf Minuten Pause einzulegen. Nach drei bis vier Stunden solltest du eine länger Pause nehmen.
  • Lerne, dich regelmäßig zu entspannen. Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung können Stress in akuten Situationen mildern. Noch besser ist es, wenn du sie vorbeugend nutzt, um abzuschalten und körperliche Anspannung abzubauen.
  • Achte darauf gut und ausreichend zu schlafen. Besonders hilfreich ist es, wenn du täglich zu ähnlichen Zeiten ins Bett gehst und aufstehst. Auch solltest du im Bett dein Smartphone oder andere technische Geräte nicht mehr benutzen.
  • Ernähre dich ausgewogen. Dein Körper benötigt Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, Mineralstoffe, Vitamine und viel Wasser, um gut arbeiten zu können. Achte darauf, dass du keinen Mangel bekommst, der deine Konzentration hemmen könnte. Auch zu viel Koffein, Alkohol oder Nikotin können deinen Konzentration schwächen.
  • Bewege dich viel. Körperliche Betätigung ist ein idealer Ausgleich. Wenn dir Sport nicht liegt, dann integriere die Bewegung in den Alltag in dem du zum Beispiel 10000 Schritte täglich gehst.
  • Schränke deine Bildschirmzeiten ein! Bestimmt nimmst du es gar nicht bewusst wahr, aber der schier unendliche Überfluss an Informationen über das Fernsehen, Internet und soziale Netzwerke lassen unser Gehirn kaum zur Ruhe kommen, überfordern es und lösen innere Unruhe aus. Wenn du täglich bewusst einige Stunden auf diese Medien verzichtest, wirst du dich schnell besser konzentrieren können. Versuche es doch mal mit einem Wochenende Digital Detox.

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