Pfefferminztee: Was du über seine Wirkung wissen musst

Pfefferminze
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Pfefferminztee hat eine starke Wirkung. Er macht munter wie Kaffee, beruhigt die Magennerven und kühlt selbst heiß getrunken den Körper von innen.

Die anregende Wirkung von Pfefferminztee ist eine Alternative zu Kaffee

Pfefferminztee hat anregende Wirkung
Pfefferminztee hat anregende Wirkung
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Pfefferminztee ist fast überall auf der Welt verbreitet. In Europa ist er meist auf seine Heilkräfte bei Verdauungsbeschwerden oder bei Erkältungen reduziert. In den nordafrikanischen Ländern ist Pfefferminztee ein beliebtes Getränk und wird den ganzen Tag über getrunken. Eine abendliche Plauderrunde im Café ist ohne ein Glas heißen, süßen Pfefferminztee undenkbar.

Die Pfefferminze (botanische Bezeichnung Mentha x piperita) hat ihren Namen von dem scharfen, an Pfeffer erinnernden Geschmack der Blätter. Unter den Blättern befinden sich Duftschuppen die reich an dem ätherischen Öl Menthol sind. Schon beim leichten Reiben an den Blättern entströmt ein frischer Pfefferminzduft, der auf der Haut ein kaltes Gefühl hinterlässt. Dieses Kältegefühl ruft das Menthol hervor, das die Kälterezeptoren in der Haut aktiviert und somit die Durchblutung anregt.

Selbst im heißen Tee sorgt die Wirkung des Menthols für eine angenehme kühle Frische. Das macht ihn zu einem idealen Sommergetränk.

Eine Tasse Pfefferminztee am Morgen bringt den Kreislauf in Schwung und macht ebenso munter wie eine Tasse Kaffee. Die belebende Wirkung des Menthols regt die Durchblutung an und kann so Spannungskopfschmerzen und Migräne lindern.

Pfefferminztee wirkt bei Erkältung und Magenproblemen als Heilmittel

Pfefferminze im Erkältungstee oder bei Magenbeschwerden
Pfefferminze im Erkältungstee oder bei Magenbeschwerden
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Heißer Pfefferminztee mit Honig gehört zu den klassischen Erkältungstees. Mit dem heißen Tee inhalieren wir die ätherischen Menthol-Dämpfe, die die Durchblutung der Nase anregen. Dadurch werden die Nase und die oberen Atemwege wieder frei und wir können besser durchatmen.

Aber hauptsächlich kennen wir Pfefferminztee als Heiltee bei Magenbeschwerden. Pfefferminztee hilft bei Magenverstimmungen, indem er die Magennerven beruhigt. Diese entkrampfende Wirkung lindert Symptome auch bei einem Reizdarm oder im Urlaub, wenn der Magen durch ungewohntes Essen durcheinander gerät.

Die Pfefferminze entspannt die Nerven im Verdauungstrakt und regt die Gallenproduktion an, die für die Fettverdauung unerlässlich ist. In Frankreich gehört zum Beispiel zum Abschluss eines mehrgängigen Menüs immer eine Tasse Kräutertee mit Pfefferminze dazu. Der Tee unterstützt die Verdauung vor allem bei fettigen Speisen und verhindert das unangenehme Völlegefühl.

Pfefferminztee am besten aus dem eigenen Garten

Pfefferminztee sollte fair gehandelt und in Bio-Qualität sein
Pfefferminztee sollte fair gehandelt und in Bio-Qualität sein
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Woher die Pfefferminze kommt, lässt sich nicht mehr so genau feststellen. Forscher vermuteten, das die Pfefferminze durch eine wilde Kreuzung in England entstanden ist. Auch heute noch ist England ein wichtiges Anbaugebiet für Pfefferminze, die schattige Moorböden bevorzugt. Aber das unverwüstliche Kraut, wächst auch gut an sonnigen Standorten, die Pfefferminze braucht dann nur mehr Wasser.

Du kannst die Pfefferminze sehr einfach selber im Garten oder Balkon pflanzen. Sie ist winterhart und ausdauernd.

  • Ab Frühjahr kannst du die ersten frischen Blätter ernten.
  • Im Sommer kannst du die Pflanze runterschneiden und die Blätter trockenen.

Für eine Kanne Pfefferminztee aus losen Blättern benötigst du:

  • etwa 5 – 7 frische Blätter
  • oder etwa 7 – 10 getrocknete Blätter
  • alles mit kochendem Wasser aufbrühen
  • 10 min ziehen lassen

Pfefferminztee – fair gehandelt und bio

Bei gekauftem Tee solltest du auf Bio-Qualität achten. So kannst du sicher sein, dass dein Heiltee nicht durch Pestizide belastet ist. Das ist leider nicht selbstverständlich. Für die heutige globale Teeproduktion kommt die Pfefferminze nämlich nicht mehr aus den ursprünglichen Anbaugebieten, sondern aus Spanien, Südamerika, Asien oder Nordafrika. Also aus Regionen, in denen die Landwirtschaft in industriellem Stil den landwirtschaftliche Produkte erzeugt, die den Bedarf der Industrienationen decken.

Aus diesem Grund solltest du auch darauf achten, dass der Tee aus fair gehandelter Produktion stammt. Bei Produkten aus fairem Handel erhalten die Pflücker in den Plantagen einen fairen Lohn für ihre Arbeit. Der faire Lohn ermöglicht es ihnen, ihre Grundbedürfnisse des täglichen Lebens zu decken.

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