Durchblutung fördern: Mit diesen Maßnahmen kannst du sie verbessern

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Wie du deine Durchblutung förderst, erfährst du hier. Eine gute Durchblutung steigert dein Wohlbefinden und senkt das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen.

Unser Blut übernimmt viele lebenswichtige Aufgaben. Es transportiert Nährstoffe, Mineralien und Sauerstoff in alle Bereiche unseres Körpers. Nur so können zum Beispiel unsere Organe richtig arbeiten und körperliche Prozesse reibungslos ablaufen.

Wenn es zu Ablagerungen in den Arterien kommt, verengen oder verstopfen die Blutgefäße, so dass der Blutfluss gestört wird. Oftmals bleibt dieser schleichende Prozesse lange unentdeckt, da die Symptome erst dann entstehen, wenn bereits ein wesentlicher Teil der Blutgefäße davon betroffen sind.

Das Problem: Durchblutungsstörungen können schwerwiegende Erkrankungen auslösen, wenn Teile des Körpers nicht mehr mit ausreichend Blut versorgt werden. Herzinfarkte und Schlaganfälle gehen zum Beispiel oft auf Arteriosklerose zurück.

In Deutschland sind aktuell 8 Millionen Menschen von Durchblutungsstörungen betroffen, Tendenz steigend. Anfällig sind besonders ältere Menschen ab 60 Jahren. Forscher vermuten, dass die altersbedingte Schwäche des Immunsystem Durchblutungsstörungen begünstigt.

Durchblutung fördern: Diese Maßnahmen kannst du ergreifen

Wechselduschen fördern die Durchblutung.
Wechselduschen fördern die Durchblutung. (Foto: CC0 / Pixabay / Olichel)

Unabhängig davon, ob du bereits an Durchblutungsstörungen leidest oder nicht: Das Fördern der Durchblutung steigert dein Wohlbefinden und reduziert das Risikio für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Setze die Maßnahmen also auch vorbeugend ein.

Zunächst einmal kannst du deine Durchblutung durch eine richtige Ernährung fördern:

  • Ernähre dich gesund und ausgewogen. Dazu zählt, dass du verarbeitete Lebensmittel und raffinierten Zucker meiden solltest. Tierische Fette, wie in Wurst- und Fleischwaren, solltest du nur selten essen. Saisonales Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und Bohnen darfst du dagegen reichlich zu dir nehmen.
  • Achte darauf, ausreichend zu trinken. Wasser verdünnt das Blut, so dass es besser im Körper zirkulieren kann. In Deutschland kannst du das Leitungswasser bedenkenlos trinken.
  • Würze dein Essen mit Kurkuma und Ingwer. In Kurkuma ist Curcumin enthalten, welches verhindert, dass die Blutplättchen verklumpen und die Gefäße verstopfen. Zudem reduziert es Plaque in den Arterien und verbessert der Blutfluss. Ingwer hingegen wärmt den Körper, wodurch die Durchblutung gefördert wird. Zusätzlich wirkt es blutverdünnend.
  • Auch solltest du nicht mit Knoblauch geizen. Zwei bis drei Zehen im Essen sorgen dafür, dass der Blutdruck gesenkt wird und die Ablagerung von Kalk verhindert wird.
  • Reduziere oder streiche den Konsum von Alkohol und Nikotin, um deine Durchblutung zu verbessern und die Funktionsfähigkeit der Organe zu gewährleisten.

Abgesehen von der richtigen Ernährung gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, wie du deine Durchblutung fördern kannst:

  • Bewegung an der frischen Luft hilft dir dabei, deine Durchblutung zu fördern. Besonders gut ist Ausdauersport. Dafür musst du nicht einmal joggen gehen: Wandern, ausgiebige Spaziergänge, Schwimmen oder Radfahren sorgen ebenfalls für eine bessere Durchblutung und stärken nebenbei dein Immunsystem. Hier erfährst du, wie du Bewegung ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst: 10000 Schritte: 11 Gründe jeden Tag zu Fuß zu gehen.
  • Durchblutung fördern mit Wechselduschen: Indem du deinen Körper abwechseln kaltem und warmem Wasser aussetzt, verbesserst du die Kontraktionsfähigkeit deiner Blutgefäße. Bei kaltem Wasser ziehen sich die Gefäße zusammen, bei warmen Temperaturen weiten sie sich.
  • Barfuß gehen, Wassertreten, Massagen sowie Trockenbürsten sind weitere Möglichkeiten, wie du  die Durchblutung ankurbeln kannst. Wenn du deinen Körper massierst oder bürstest, solltest du immer darauf achten, dass du die Bewegungen in Richtung Herz ausführst.

Symptome einer Durchblutungsstörung

Andauernde Müdigkeit kann auf eine Durchbltungsstörung hinweisen.
Andauernde Müdigkeit kann auf eine Durchbltungsstörung hinweisen. (Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Durchblutungsstörungen nimmt man oftmals an den Armen und Beinen wahr. Häufige Symptome sind Taubheitsgefühle, Kribbeln und Muskelkrämpfe in den Gliedmaßen.

Auch diese Anzeichen können auf eine Durchblutungsstörung hinweisen:

Ist die Durchblutungsstörung weit fortgeschritten, kommt es oftmals zu schwerwiegenden Erkrankungen. Besonders schlimme Folgen sind Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Aus diesem Grund solltest du, wenn diese Symptome auftreten, deinen Hausarzt aufsuchen. Das gilt vor allem, wenn du mehrere von ihnen über einen längeren Zeitraum wahrnimmst.

Ursachen für Durchblutungsstörungen

Wenn du häufig fettige und süße Lebensmittel isst, erhöht dies das Risiko für Durchblutungsstörungen.
Wenn du häufig fettige und süße Lebensmittel isst, erhöht dies das Risiko für Durchblutungsstörungen. (Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Die Gründe für eine schlechte Durchblutung sind häufig auf die Lebensgewohnheiten zurückzuführen:

  • Eine unausgewogene Ernährung spielt bei der Arteriosklerose eine große Rolle. Tierische Fette, raffinierter Zucker, verarbeitete Lebensmittel und übermäßiger Salzkonsum sorgen dafür, dass Ablagerungen in den Blutgefäßen entstehen.
  • Wenig Bewegung im Alltag sowie ständiges Sitzen sind Risikofaktoren für eine Durchblutungsstörung.
  • Koffein, Nikotin und Alkohol können die Ablagerung von Plaque in den Adern ebenfalls begünstigen.
  • Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenprobleme oder ein hoher Cholesterinspiegel können ebenfalls zu einer Arteriosklerose führen.

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