Sonnenschutz fürs Baby: Alles, was du für den Ausflug ins Freie wissen musst

Sonnenschutz fürs Baby
Foto: CC0 / Pixabay / PublicDomainPictures

Der richtige Sonnenschutz fürs Baby bewahrt es vor Sonnenbrand und langfristigen Schäden an der Haut. Hier liest du, was du berücksichtigen solltest.

Die Haut ist rot, jede Berührung schmerzt: Ein Sonnenbrand ist nicht nur unangenehm, sondern schädigt die Haut nachhaltig. Im Hochsommer verbrennt bei Erwachsenen vor allem helle Haut schnell, doch die zarte Haut von Babies ist noch viel anfälliger. 

Aus diesem Grund solltest du deinen Säugling gut schützen, wenn du mit ihm raus an die frische Luft gehst. Egal, ob ein Nachmittag am Strand oder ein kurzer Spaziergang im Park – richtiger Sonnenschutz fürs Baby ist ein Muss. 

Der richtige Sonnenschutz fürs Baby

Unter anderem dient lange Kleidung als Sonnenschutz für Babies.
Unter anderem dient lange Kleidung als Sonnenschutz für Babies.
(Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Vielen kommt beim Begriff Sonnenschutz lediglich Sonnencreme in den Sinn. Doch vor allem bei Säuglingen muss mehr beachtet werden:

  • Keine pralle Sonne für Babies: Setze dein Baby nicht der direkten Sonne aus. Vor allem auf die Mittagshitze solltest du dabei achten. Lasse deinen Säugling zu dieser Zeit am besten drin oder zumindest im Schatten. 

Wenn du dein Baby nicht der prallen Sonne aussetzt, schließt du bereits einen großen Risikofaktor aus. Dennoch heißt das nicht, dass du im Schatten keine Maßnahmen ergreifen musst:

  • Schütze den Kopf deines Babys: Im Sommer solltest du deinem Baby draußen einen Sonnenhut aufsetzen. Viele Modelle sind im Nacken verlängert und schützen ihn ebenfalls.
  • Lange Kleidung hilft: Je weniger Babyhaut direkt mit der Sonne in Berührung kommt, desto niedriger ist das Risiko eines Sonnenbrands. Ziehe deinem Baby deshalb am besten eine lange, luftige Hose sowie ein weites, langärmeliges Shirt an. Achte aber darauf, dass die Kleidung dünn ist, sodass deinem Säugling nicht zu heiß wird. Achtung: Lange Kleidung bietet keinen uneingeschränkten Sonnenschutz fürs Baby, denn UV-Strahlen kommen durch manchen Stoff hindurch. Vor allem dünner, heller Baumwollstoff lässt einen großen Anteil an Strahlen hindurch. Es gibt aber spezielle Babykleidung mit UV-Schutz.
  • Sorge für Schatten im Kinderwagen: Wenn dein Säugling im Kinderwagen liegt, reicht meist je nach Sonnenstand der Sonnenschutz des Kinderwagens nicht aus. Sorge deshalb mit einem Sonnensegel (gibt es zum Beispiel im **Avocadostore) oder einem Tuch für ausreichenden Sonnenschutz.

Tipps für den Sonnenschutz bei Säuglingen

Auch die Füße deines Säuglings brauchen einen Sonnenschutz.
Auch die Füße deines Säuglings brauchen einen Sonnenschutz.
(Foto: CC0 / Pixabay / fancycrave1)
  • Babyhaut eincremen: Teilweise wird für Kinder unter einem Jahr von Sonnencreme abgeraten, weil über die dünne, durchlässige Haut leichter giftige Stoffe in den Körper hineingelangen. Manchmal ist Sonnencreme aber unabdingbar, zum Beispiel im Urlaub. Achte deshalb darauf, dass du erstens Sonnenmilch für Säuglinge beziehungsweise Kinder und zweitens schadstofffreien Sonnenschutz fürs Baby benutzt. Der Lichtschutzfaktor sollte außerdem so hoch wie möglich sein. Hier kannst du nachlesen, worauf du beim Kauf einer passenden Sonnencreme achten musst: Sonnencreme für Kinder bei Öko-Test: der beste Sonnenschutz. Da Babies noch nicht richtig schwitzen können, solltest du es außerdem nicht am ganzen Körper eincremen: Sonst fällt die Temperaturregelung über den Schweiß noch schwerer. Ob du Sonnencreme aus der letzten Saison noch verwenden solltest, erfährst du hier: Alte Sonnencreme: Kann man die Creme vom Vorjahr noch verwenden?.
  • Füße und Ohren nicht vergessen: Wenn du selbst schon einmal einen Sonnenbrand an den Füßen hattest, vernachlässigst du sie sicher nicht mehr. Auch bei deinem Baby sind Schuhe oder zumindest Socken im Sommer wichtig. Manche Säuglinge ziehen sich immer wieder die Kopfbedeckung herunter – creme also nicht nur das Gesicht, sondern auch die Ohren ein!
  • Augen schützen: Direkte Sonnenstrahlen können die Augen auf Dauer schädigen, deshalb sollte dein Baby am besten eine Sonnenbrille tragen. Viele Babies fühlen sich davon eventuell gestört und möchten sie abnehmen – ausprobieren solltest du es trotzdem. Da Baby- und Kindersonnenbrillen bruchsicher sein müssen sowie keine scharfen Kanten besitzen und gut passen sollten, lässt du dich am besten in einem Fachgeschäft beraten.
  • Außerdem solltest du Sonnenmilch prinzipiell nicht selbst herstellen. Warum, kannst du hier nachlesen: Sonnencreme selber machen: Warum das keine gute Idee ist.

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