Stirnfalten: Wie sie entstehen und was dagegen hilft

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Stirnfalten sagen mehr über deinen Charakter aus als über dein Alter. Trotzdem empfinden viele Menschen sie als unschön. Doch es gib einige Tricks, wie du ihnen vorbeugen kannst.

Die Falten auf der Stirn sagen weniger etwas über dein Alter aus als über deine MimikNetdoktor erläutert, dass die Muskeln der Gesichtsmimik für die langen Falten auf der Stirn verantwortlich sind. Einige Zentimeter unter deinem Haaransatz verläuft ein Muskelstrang quer unter der Haut. Ohne diesen könntest du zum Beispiel die Augenbrauen nicht hochziehen. Auch die parallel zur Nasenwurzel verlaufenden Falten gehören zur Gesichtsmimik: Sie entstehen, wenn du oft die Stirn runzelst.

Diese Falten sind somit eher ein Ausdruck deiner Persönlichkeit und unterstreichen deinen Typ. Wenn du dich viel über die Gesichtsmimik ausdrückst, sind deine Muskeln auf der Stirn besser trainiert. Dann können sich auch schon in jungen Jahren Falten bilden. Im Volksmund heißen diese Falten auch Denkerfalten – und das nicht zu Unrecht: Denn wenn du dich auf etwas konzentrierst, spannst du oft unbewusst die Stirnmuskulatur an.

Allerdings kannst du mit einer gezielten Pflege verhindern, dass sich die Falten früh und tief auf der Stirn zeigen.

Stirnfalten vorbeugen: So pflegt du deine Haut

Ölmassagen durchbluten die Stirn.
Ölmassagen durchbluten die Stirn. (Foto: CC0/pixabay/TesaPhotography)

Wenn du die Stirnhaut stärker beanspruchst, ist sie mit der Zeit nicht mehr so elastisch – dann zeigen sich die ersten Stirnfalten. Um dem vorzubeugen, solltest du deine Haut am besten von innen, durch eine gute Durchblutung, elastisch halten. Denn wenn dein Körper die Haut gut durchblutet, erhalten die Kollagenfasern in den tieferen Hautschichten mehr Nährstoffe. Diese Fasern sorgen dafür, dass die Haut in Form bleibt.

Mit diesen einfachen Mitteln sorgst du für eine gute Durchblutung:

Kaltes Wasser: Spritze dir abends kaltes Wasser ins Gesicht, nachdem du dieses gründlich gereinigt hast. Tupfe dann die Haut sanft ab.

Massage: Massiere ein pflanzliches Öl, das ungesättigte Fettsäuren enthält, vorsichtig in deine Stirn ein. So kannst du Feuchtigkeit in der Haut binden. Wähle ein Öl, dass zu deinem Hauttyp passt.

  • Bei einer eher fettigen Stirn eignen sich zum Beispiel Arganöl oder Distelöl.
  • Ist deine Haut eher trocken, empfiehlt Codecheck Nachtkerzenöl, Granatapfelöl oder auch Arganöl. Letzteres ist für jeden Hauttyp geeignet.
  • Achte darauf, die Haut anzuspannen, wenn du sie massierst. Halte dafür immer die Haut zwischen dem Zeige- und Mittelfinger einer Hand gespannt. Mit dem Zeigefinger der anderen Hand massierst du mit sanftem Druck. Auf diese Weise kannst du keine Falten „einmassieren“.
  • Die Haut über der Nasenwurzel ziehst du mit sanftem Druck mit Zeige- und Mittelfinger nach oben. Stelle dir vor, dass du die Falten Richtung Haaransatz ausstreichst.

Tipp: Verwende Öle aus biologischem Anbau. Du findest sie im Bio-Markt, der Apotheke oder online. Arganöl gibt es zum Beispiel bei **Avocadostore. Auch **Nachtkerzenöl findest du dort.

Stirnfalten vorbeugen: Die richtige Ernährung

Mit viel Vitaminen gegen Stirnfalten.
Mit viel Vitaminen gegen Stirnfalten. (Foto: CC0/pixabay/Couleur)

Durch deine Ernährung kannst du deine Haut unterstützen: Wenn du sie mit allen notwendigen Nährstoffen versorgst, kann sie sich selbst noch lange regenerieren. So kannst du auch Stirnfalten vorbeugen.

Obst und Gemüse enthalten alle Vitamine, die deine Haut braucht:

Trinke ausreichend Wasser oder ungesüßten Kräutertee – auch dadurch kannst du Falten vorbeugen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 1,5 Liter Wasser am Tag.

Dagegen bewirken Alkohol und Nikotin, dass die Kollegenfasern frühzeitig brüchig werden und die Haut so schneller alt aussieht.

Anti-Faltencreme gegen Stirnfalten?

Kannst du mit einer Kollagen-Cremes die Falten auf der Stirn los werden?

  • Kollagen-Creme wirkt nur oberflächlich in der obersten Hautschicht. Das Kollagen in der Creme polstert die oberste Hautschicht auf und lässt so die Haut glatter aussehen.
  • Deine Kollagenfasern liegen aber in den Hautschichten darunter. Zu ihnen kann die Creme laut Codecheck nicht gelangen, denn die Zellverbindungen der Haut sind zu fest. Sobald eine Creme in tiefere Hautschichten eindringen könnte, gehört sie in die Hand von Hautärzten und ist nicht für den Gebrauch in Kosmetika zugelassen.
  • Das trifft auch auf andere Anti-Falten-Kosmetika zu. Die Inhaltsstoffe wirken lediglich in der obersten Hautschicht und lassen die Haut glatter erschienen. Ökotest befand, dass die meisten getesteten Anti-Faltencremes deshalb ihre Werbeversprechen nicht halten konnten.

Hinweis für Veganer: Kollagen ist ein Produkt aus Tierhaut.

Stirnfalten: Was du sonst noch tun kannst

Entspannen hilft gegen Stirnfalten.
Entspannen hilft gegen Stirnfalten. (Foto: CC0/pixabay/rawpixel)

Die UV-Strahlen der Sonne lassen die Haut frühzeitig altern. Gerade deine Stirn ist oftmals ungeschützt, wenn du im Freien unterwegs bist. Verwende deshalb Naturkosmetik-Sonnencreme oder schütze dich mit einem Hut, wenn du dich länger in der Sonne aufhältst.

Auch durch Stress im Alltag können sich die Muskeln im Gesicht anspannen: Vielleicht runzelst du unbewusst die Stirn, wenn du über ein Problem brütest. Auch wenn du angestrengt in den Computerbildschirm, kannst du dabei unbewusst die Augen hochziehen.

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