Vegane Pho: Ein Rezept für die vietnamesische Suppe ohne Rinderbrühe

Foto: Utopia / Leonie Barghorn

Mit einer veganen Pho holst du dir die Aromen der vietnamesischen Küche auf den Teller. Die Nudelsuppe ist schnell gemacht und du kannst sie vielfältig variieren.

Traditionell ist Pho eine Frühstückssuppe – mittags oder abends schmeckt sie aber genauso gut. Im Original enthält die vietnamesische Pho meistens Rinderbrühe und oft auch Rind- oder Geflügelfleisch. Darüber hinaus finden sich in der Suppe Reisnudeln, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln oder Lauch und diverse Kräuter und Gewürze. Vor allem das Topping aus Chiliflocken, Limettenstücken und frischen Kräutern verleiht der Pho ein besonderes Aroma.

Eine vegane Pho steht dem Original in nichts nach. Statt Fleisch kannst du Tofuwürfel oder andere Sojaprodukte verwenden. Außerdem kannst du neben den Grundzutaten Gemüse deiner Wahl in der veganen Pho mitkochen. Besonders gut eignen sich grüne Gemüse- oder Kohlsorten wie Pak Choi, Mangold, Chinakohl oder Spitzkohl. 

Tipp: Im Utopia-Saisonkalender siehst du, welches Gemüse du gerade frisch aus der Region bekommst. Kaufe möglichst Bio-Gemüse, um synthetische Pestizide zu vermeiden.

Vegane Pho: Das Rezept

Das Topping aus Chiliflocken, Frühlingszwiebelringen und Limettenspalten gibt der veganen Pho viel Würze.
Das Topping aus Chiliflocken, Frühlingszwiebelringen und Limettenspalten gibt der veganen Pho viel Würze.
(Foto: Utopia / Leonie Barghorn)

Für vier Portionen vegane Pho brauchst du:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2-4 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer
  • etwas neutrales Öl
  • 2 Zimtstangen
  • 3 Sternanis
  • 2 L Gemüsebrühe (eventuell mehr, falls du noch Gemüse hinzufügst)
  • 400 g Reisnudeln
  • 300 g Tofu (Sorte nach Wahl)
  • Sojasoße 

Zum Servieren:

  • Chiliflocken
  • 2-3 Bio-Limetten, in Achtel geschnitten
  • frische Kräuter wie Koriander, Minze oder Thai-Basilikum (grob gehackt)

So bereitest du die Pho zu:

  1. Schäle die Zwiebel und schneide sie in Würfel. Wasche die Frühlingszwiebeln und entferne die Wurzelansätze. Schneide den weißen und hellgrünen Teil der Frühlingszwiebeln in Ringe und lege den grünen Teil für das Topping beiseite.
  2. Schäle Knoblauchzehen und Ingwer und schneide beides in feine Würfel.
  3. Erhitze etwas neutrales Öl in einem Topf und brate die Zwiebel und die Frühlingszwiebeln darin für einige Minuten an. Gib Knoblauchzehen, Ingwer, Zimt und Sternanis hinzu und brate alles kräftig an. Lösche den Topfinhalt dann mit der Gemüsebrühe ab.
  4. Lasse die vegane Pho für mindestens 15 Minuten zugedeckt köcheln. Schneide währenddessen den grünen Teil der Frühlingszwiebeln in feine Ringe und bereite die Reisnudeln nach Packungsanweisung zu. Schneide den Tofu in Würfel.
  5. Entferne die Zimtstangen und den Sternanis aus der Suppe, wenn diese das Aroma der Gewürze angenommen hat. Erwärme den Tofu in der Suppe und würze diese mit Sojasoße.
  6. Gib die Reisnudeln in vier große Schalen und löffele die Suppe darüber. Garniere die vegane Pho mit Chiliflocken, Limettenachteln und frischen Kräutern. Die Limettenstücke geben nach und nach ihre Säure an die Pho ab.

Tipp: Anstatt die Limettenstücke in die vegane Pho zu geben, kannst du sie auch über dieser auspressen.

Vegane Pho: Mögliche Variationen

Zu dem Grundrezept kannst du weitere Zutaten hinzufügen, um die vegane Pho noch reichhaltiger zu machen:

  • Wie oben erwähnt, passen grüne Gemüse- und Kohlsorten wie Mangold, Spitzkohl, Pak Choi oder Chinakohl besonders gut in die vegane Pho. Schneide die Blätter in Streifen oder mundgerechte Quadrate und gare sie in der Brühe mit.
  • Besonders würzig wird die vegane Pho, wenn du eine Handvoll getrockneter Shiitakepilze in der Brühe mitgarst. Alternativ kannst du frische Shiitakepilze anbraten und am Schluss in die Pho geben.
  • Ergänzend zur Sojasoße kannst du die vegane Pho mit Misopaste abschmecken.
  • Zerstoßene Korianderkörner und weißer Pfeffer sorgen für noch mehr Aromen.
  • Wenn dir die bisherigen Toppings nicht ausreichen, kannst du die vegane Pho zusätzlich mit Mungobohnensprossen garnieren.
  • Statt Tofu kannst du andere Sojaprodukte als vegane Proteinquelle verwenden.

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