Veganes Rührei: Einfaches Rezept für das Frühstück

Foto: CC0 / Pixabay / Schmunzelfee

Veganes Rührei gelingt leicht aus Tofu oder Kichererbsenmehl. Mit unseren Rezepten zauberst du dein eifreies Sonntagsfrühstück – lecker und gesund.

Veganes Rührei mit Tofu

Veganes Rührei kannst du beispielsweise schnell und einfach aus Tofu herstellen. Dazu kannst du sowohl Naturtofu als auch Räuchertofu für mehr Würze benutzen. Variationen wie Tofu mit Kräutern oder Nüssen sind auch möglich. Du kannst aber auch deinen Tofu selbst machen.

Für eine große Portion Rührei benötigst du folgende Zutaten:

  • 200 g Tofu (Naturtofu, Räuchertofu, etc.)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Prise Kurkuma
  • 2 EL veganer Joghurt
  • 2 El Bratöl
  • 1 Handvoll frische Kräuter (z.B. Schnittlauch)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Zerbrösle den Tofu in kleine Stücke und würfle die Zwiebel fein.
  2. Vermenge Tofu, Kurkuma und Joghurt, während du das Öl in einer Pfanne erhitzt.
  3. Dünste die Zwiebel glasig an und gib die Tofu-Joghurt-Mischung hinzu. 
  4. Gib nun die Gewürze dazu und schmecke es mit den Kräutern ab.

Tipp: Das schwarze Salz namens Kala Namak aus Indien hat einen leichten Ei-Geschmack und rundet dein Rührei gut ab.

Bei den Zutaten solltest du wie immer auf Bio-Qualität achten. Insbesondere Soja-Produkte können problematisch sein, da die Bohne häufig in Südamerika und Asien angebaut wird und nicht selten auch gentechnisch manipuliert wurde. Die beste Wahl ist daher Bio-Soja aus Deutschland oder Österreich.

Rührei aus Kicherbsenmehl

Ein Hoch auf die vielseitige Kichererbse: Hummus, Aquafaba und Rührei sind nicht die einzigen Leckereien aus Kichererbsen.
Ein Hoch auf die vielseitige Kichererbse: Hummus, Aquafaba und Rührei sind nicht die einzigen Leckereien aus Kichererbsen.
(Foto: CC0 / Pixabay / alexdante)

Alternativ dazu kannst du auch veganes Rührei aus Kichererbsenmehl zubereiten. Das ist etwas aufwändiger als die Tofu-Variante, lohnt sich aber dank des charakteristischen Kichererbsen-Geschmacks.

Für zwei große Portionen brauchst du folgende Zutaten:

  • 2 Kartoffeln 
  • 1 Zwiebel
  • 1 Tomate
  • 1/2 Tasse Kichererbsenmehl
  • ca. 400 ml Wasser oder pflanzliche Milchalternative
  • 1/2 TL Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, optional Curry
  • 1 Handvoll frische Kräuter
  • 1 EL Bratöl

Zubereitung:

  1. Schäle die Kartoffeln, schneide sie in dünne Scheiben und koche sie, bis sie bissfest sind.
  2. In der Zwischenzeit kannst du die Zwiebel und die Tomate fein würfeln.
  3. Rühre nun das Kichererbsenmehl mit dem Wasser, der Gemüsebrühe und den Gewürzen an.
  4. Gib die gekochten Kartoffeln hinein und vermenge alles zu einer sämigen, nicht zu festen und nicht zu flüssigen Masse.
  5. Erhitze das Öl in einer Pfanne, dünste die Zwiebeln glasig und gib dann die Kichererbsenmehl-Kartoffelmasse hinzu.
  6. Brate diese, bis sie goldgelb angeröstet ist.
  7. Mit dem Pfannenwender kannst du die Masse in Rührei-Form bringen. 

Mit Kichererbsen verhält es sich ähnlich wie mit Tofu: Die oft langen Transportwege sorgen für eine schlechte Ökobilanz. Inzwischen werden Kichererbsen aber auch in Deutschland und angrenzenden Staaten angebaut – auch in Bio-Qualität.

Warum Rührei ohne Ei?

Veganes Rührei anstatt der klassischen Variante mit Hühnerei bringt nicht nur Abwechslung in die Küche, sondern kann auch ethisch, ökologisch und gesundheitlich überzeugen.

Gründe, um auf Eier zu verzichten, können etwa sein:

  1. Hühner werden oft nicht artgerecht gehalten.
  2. In der Industrie werden männliche Küken geschreddert oder auf anderem Wege getötet.
  3. Bei Nährstoffmangel fressen Hühner natürlicherweise die Eier. In der Industrie werden die Eier ihnen aber weggenommen. Dadurch legen sie immer neue Eier und stehen extrem unter Stress.
  4. Eier können den Cholesterin-Spiegel erhöhen.
  5. Inzwischen werden in Eiern mitunter Rückstände von Medikamenten und Co. durch das Futtermittel der Hühner gefunden.

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